Letzte Nachrichten
Nahost: CDU-Außenpolitiker Röttgen verteidigt Vorgehen Israels gegen Iran
Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat Israels Angriffe auf strategische Ziele im Iran verteidigt. "Es hätte verheerende Folgen, wenn Iran - ein Terrorregime nach innen und nach außen - Atommacht würde", sagte Röttgen am Montag im ARD-"Morgenmagazin", und zwar "für die Sicherheit und Existenz Israels, für die gesamte Region des Nahen Ostens und auch für die gesamte Welt, auch für Europa".
Lufthansa-Flugzeug kehrt wegen Bombendrohung nach Frankfurt zurück
Wegen einer Bombendrohung ist ein Lufthansa-Flugzeug auf dem Weg von Deutschland nach Indien umgedreht und zurückgekehrt. Die Maschine landete am Sonntagabend sicher in Frankfurt am Main, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Montag bestätigte. Zuerst hatte der Hessische Rundfunk über den Vorfall berichtet.
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff erwägt Wegzug in Fall von AfD-Wahlsieg
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) überlegt, im Fall eines Wahlsiegs der AfD bei der Landtagswahl 2026 das Bundesland zu verlassen. "Wenn die AfD zur Macht käme, dann wäre für mich wirklich die Grundsatzüberlegung, ob ich nach 72 Jahren meine Heimat verlassen würde", sagte Haseloff der "Bild"-Zeitung vom Montag. Für ihn wäre das dann "eine unerträgliche Atmosphäre".
Nächtliche Ausgangssperre in Los Angeles bleibt in Kraft
Angesichts der seit neun Tagen anhaltenden Proteste in Los Angeles hat Bürgermeisterin Karen Bass eine für die Innenstadt verhängte nächtliche Ausgangssperre vorerst aufrecht erhalten. "Die Ausgangssperre wird noch mindestens ein paar Tage bestehen bleiben", sagte Bass am Sonntag (Ortszeit) dem Lokalsender KTLA. Sie hoffe jedoch, dass die Zahl der Menschen, die zu Ausschreitungen beitrügen, "abnehmen wird", fügte die Politikerin der Demokratischen Partei hinzu.
Israel setzt Angriffe gegen den Iran fort - Vier Tote bei iranischen Gegenangriffen
Israel hat seine Angriffe auf strategische Ziele im Iran die vierte Nacht in Folge fortgesetzt. Am Montagmorgen meldete die Armee Angriffe auf Standorte von Boden-Boden-Raketen im Iran sowie auf mehrere Kommandozentralen der iranischen Revolutionsgarden in der Hauptstadt Teheran. Der Iran führte derweil weitere Vergeltungsangriffe aus, bei denen nach israelischen Angaben vier Menschen getötet wurden. US-Präsident Donald Trump rief Israel und den Iran auf, einen "Deal" zu schließen.
Wagner-Brüder bekommen Verstärkung in Orlando
Die deutschen Basketball-Weltmeister Franz und Moritz Wagner dürfen sich bei den Orlando Magic über prominente Verstärkung freuen. Das NBA-Team aus Florida gab den Wechsel von Desmond Bane von den Memphis Grizzlies bekannt. Orlando lässt sich den Scharfschützen, der die Quote von der Dreierlinie verbessern soll, einiges kosten: Kentavious Caldwell-Pope und Cole Anthony verlassen die Magic, die auch noch vier Erstrunden-Picks für den Draft obendrauf legen.
Verdächtiger nach Attentaten auf US-Politiker festgenommen
Nach den Attentaten auf zwei Politiker der US-Demokraten im Bundesstaat Minnesota ist der Tatverdächtige festgenommen worden. Der 57-Jährige sei am Sonntagabend (Ortszeit) in der südwestlich von Minneapolis gelegenen Ortschaft Green Isle "ohne Einsatz von Gewalt in Gewahrsam genommen worden", teilten die Behörden mit. Ein Großaufgebot der Polizei hatte dort nach dem Verdächtigen gesucht.
Woltemade nach Viertelfinal-Einzug: "Es ist viel drin"
Nick Woltemade ging nach seiner nächsten Gala erst auf eine Ehrenrunde, dann zog es ihn direkt zu seinen Eltern. Gemeinsam mit Vater Tim und Mama Corinna, natürlich im Woltemade-Trikot und mit der Nummer 10 auf dem Rücken, besprach der Torjäger der deutschen U21 den bisherigen Verlauf der EM. Denn der macht Lust auf mehr.
Rettungsdienst: Drei Tote und 74 Verletzte bei iranischen Raketenangriffen auf Israel
Bei iranischen Luftangriffen auf Israel sind mindestens drei Menschen getötet und 74 verletzt worden. In der Nacht zum Montag seien "zwei Frauen und ein Mann" getötet worden, eine Frau habe eine Gesichtsverletzung erlitten, fünf Menschen seien mittelschwer und 68 Menschen leicht verwundet worden, meldete der israelische Rettungsdienst Magen David Adom am Montagmorgen im Onlinedienst X. Die Angriffe trafen demnach vier Orte im Zentrum des Landes.
Mit Traumschlag am letzten Loch: Spaun gewinnt die US Open
Der Amerikaner J.J. Spaun hat überraschend die US Open der Golfprofis gewonnen - mit einem Zauberschlag am letzten Loch. Der 34-Jährige sicherte sich seinen ersten Majorsieg auf dem extrem schwierigen Kurs in Oakmont/Pennsylvania am Sonntag mit einem Putt über 20 Meter. "Es so zu beenden, ist ein Traum", sagte Spaun.
Ab in die Eistonne: Müller hat beste Laune
Thomas Müller wollte erst mal die "Per-Mertesacker-Eistonne rausholen" nach dem Auftaktspiel der Klub-WM bei schwülwarmer Witterung mittags um 12.00 Uhr Ortszeit. Doch wie viele andere launige Bemerkungen der Münchner Vereinsikone war auch diese eher Ausdruck seiner guten Laune nach dem 10:0 (6:0) des FC Bayern gegen Auckland City zu Beginn seiner persönlichen Abschiedstour.
Zverev zu Wimbledon-Sieg: "Warum nicht?"
Alexander Zverev wollte nach seiner Finalniederlage von Stuttgart gegen Angstgegner Taylor Fritz (3:6, 6:7) nicht lange hadern. "Ich habe alles aus der Woche rausgeholt", sagte der Tennisprofi, der bei dem ATP-Turnier am Weissenhof die Vorbereitung auf das Rasen-Highlight in Wimbledon (ab 30. Juni) gestartet hatte und diese nun in Halle fortsetzen wird.
Spitzentreffen in Krisenzeit: G7 beraten über Kriege und Wirtschaftsfragen
Spitzentreffen in einer von schweren Krisen geprägten Zeit: Ab Montag wollen sich die Staats- und Regierungschefs der sieben großen westlichen Volkswirtschaften in Kanada über politische und wirtschaftliche Fragen austauschen. Ganz oben auf der Agenda dürfte der militärische Konflikt zwischen Israel und dem Iran stehen. Auch um den Krieg in der Ukraine und den Umgang mit Russland soll es gehen. Zudem wollen die G7-Chefs über Wirtschafts- und Handelsfragen sprechen.
Watzke über Wirtz-Wechsel: "Schade" für die Bundesliga
Hans-Joachim Watzke sieht den bevorstehenden Wechsel von Florian Wirtz von Bayer Leverkusen zum FC Liverpool als Verlust für die Fußball-Bundesliga. "Vor allem für die DFL (Deutsche Fußball Liga, d. Red) ist es sehr schade, dass so ein Spieler wie Florian Wirtz aus der Bundesliga verschwindet", sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund dem kicker: "Ich hätte überhaupt kein Problem damit gehabt, wenn er zum FC Bayern gegangen wäre. Das wäre für die Bundesliga besser gewesen."
Trump ordnet verschärfte Einsätze gegen Einwanderer in Los Angeles und anderen Städten an
US-Präsident Donald Trump hat verschärfte Einsätze gegen Migranten in Los Angeles und weiteren Städten angeordnet. "Wir müssen die Bemühungen zur Inhaftierung und Abschiebung illegaler Einwanderer in Amerikas größten Städten wie Los Angeles, Chicago und New York ausweiten", erklärte Trump am Sonntag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Bei diesen Städten handele es sich um das "Machtzentrum" der Demokratischen Partei.
Israel meldet neue iranische Raketenangriffe - Laute Explosionen in Jerusalem
Der Iran hat nach israelischen Angaben am Montagmorgen einen neuen Raketenangriff auf Israel gestartet. Es seien "vor Kurzem Raketen identifiziert worden, die vom Iran auf das Territorium des Staates Israel abgefeuert wurden", teilte die Armee im Onlinedienst Telegram mit. Die Luftabwehr sei im Einsatz, dennoch seien die Menschen in Israel aufgerufen, sich in Schutzräume zu begeben "und dort bis auf Weiteres zu bleiben".
Internationale Luft- und Raumfahrtmesse in Le Bourget startet am Montag
In Le Bourget bei Paris startet am Montag die weltgrößte Luft- und Raumfahrtmesse, die Paris Air Show. Angemeldet haben sich für die einwöchige Ausstellung rund 2400 Unternehmen aus fast 50 Ländern. Im Mittelpunkt dürften die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump sowie die Mehrausgaben für Verteidigung in Europa stehen, die vielen Unternehmen die Auftragsbücher füllen könnten.
Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung tagt in Paris
Etwa hundert Abgeordnete aus Deutschland und Frankreich werden am Montag (11.00 Uhr) zu einer Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung in Paris erwartet. Eingeladen sind auch die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche (CDU), und der französische Industrieminister Marc Ferracci. Die beiden Parlamentspräsidentinnen Julia Klöckner und Yaël Braun-Pivet hatten sich darauf verständigt, das seit 2019 bestehende binationale Gremium wieder zu stärken.
Spitzentreffen in Krisenzeiten: Gipfel der G7-Staaten beginnt in Kanada
Die Staats- und Regierungschefs der sieben großen westlichen Volkswirtschaften (G7) kommen am Montag (18.00 Uhr MESZ) in Kanada zu einem Gipfeltreffen zusammen, das von den aktuellen Krisen in der Welt geprägt sein dürfte. Nach der Eröffnung des Gipfels im Ferienort Kananaskis durch den Gastgeber, Kanadas Premierminister Mark Carney, stehen zunächst Beratungen zum Stand der Weltwirtschaft auf dem Programm, danach soll es um die globale Sicherheit gehen. Eine wichtige Rolle bei den Gesprächen der G7-Chefs dürfte die aktuelle Lage im Konflikt zwischen Israel und dem Iran spielen.
Urteil in Prozess gegen syrischen Arzt wegen Verbrechen gegen Menschlichkeit erwartet
Mehr als drei Jahre nach Prozessbeginn wird vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main am Montag (10.30 Uhr) das Urteil gegen einen syrischen Arzt wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit erwartet. Die Bundesanwaltschaft wirft Alaa M. Folter und die vorsätzliche Tötung von Gefangenen vor. Der heute 40-Jährige soll in den Jahren 2011 und 2012 in einem Armeekrankenhaus und einem Gefängnis des Militärgeheimdiensts im syrischen Homs Gefangene "gefoltert und ihnen schwere körperliche sowie seelische Schäden zugefügt" haben.
Trump ordnet verschärfte Einsätze gegen Einwanderer in mehreren Städten an
US-Präsident Donald Trump hat verschärfte Einsätze gegen Migranten in Los Angeles und weiteren Städten angeordnet. "Wir müssen die Bemühungen zur Inhaftierung und Abschiebung illegaler Einwanderer in Amerikas größten Städten wie Los Angeles, Chicago und New York ausweiten", erklärte Trump am Sonntag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Bei diesen Städten handele es sich um das "Machtzentrum" der Demokratischen Partei.
Neue israelische Angriffswelle und weitere iranische Gegenangriffe
Israel hat seine Angriffe auf strategische Ziele im Iran die vierte Nacht in Folge fortgesetzt. Am Montagmorgen meldete die Armee Angriffe auf Standorte von Boden-Boden-Raketen im Iran. Der Iran führte derweil weitere Vergeltungsangriffe aus, die israelische Armee meldete Raketeneinschläge in mehreren Teilen des Landes. Beide Länder drohten einander mit weiteren verheerenden Angriffen. US-Präsident Donald Trump rief Israel und den Iran auf, einen "Deal" zu schließen.
Ein Toter bei schwerem Erdbeben in Peru
Bei einem Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Perus ist am Sonntag ein Mensch ums Leben gekommen. Das Beben ereignete sich laut Behörden um die Mittagszeit etwa 30 Kilometer vor der Küste der Hafenstadt Callao, die nahe der peruanischen Hauptstadt Lima liegt. Nach Polizeiangaben starb in Lima ein Mann, als eine Mauer infolge des Bebens zusammenstürzte. Fünf weitere Menschen wurden laut Rettungsdiensten verletzt.
Blaise Metreweli wird erste Chefin des britischen Geheimdiensts MI6
Erstmals steht künftig eine Frau an der Spitze des britischen Auslandsgeheimdiensts MI6: Die Regierung Großbritanniens hat die langjährige Agentin Blaise Metreweli zur neuen Chefin des MI6 ernannt, wie Premierminister Keir Starmer am Sonntag bekanntgab. Die historische Ernennung erfolge in einer Zeit, in der die "Arbeit unserer Geheimdienste wichtiger denn je ist", erklärte Starmer. Das Land sei mit "Bedrohungen noch nie dagewesenen Ausmaßes" konfrontiert, etwa durch feindliche Spione und Hackerangriffe.
GA-ASI erweitert MQ-9B um Saab Airborne Frühwarnfunktion
Neue Funktionen werden den Zugang zu Airborne Early Warning für MQ-9B-Kunden zu erschwinglichen Preisen verbessern
GA-ASI kündigt neues kleines UAS PELE für internationale Kunden an
Kleines, unbemanntes Fluggerät mit Multi-Missions-Funktion
Friedensforschungsinstitut warnt vor "Wettrüsten" der Atommächte
Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri hat vor einem "gefährlichen nuklearen Wettrüsten" gewarnt. Fast alle der neun Staaten mit einem eigenen Atomwaffenarsenal hätten ihre "intensiven Programme" zur Modernisierung ihrer Bestände fortgesetzt, indem sie bestehende Waffen aufgerüstet oder neuere Modelle hinzugefügt hätten, erklärte Sipri anlässlich der Veröffentlichung seines 56. Jahrbuchs am Montag. Die darin enthaltenen Daten beziehen sich auf den Stand im Januar 2025.
Merz zu G7-Gipfel in Kanada eingetroffen - Spitzentreffen in Krisenzeit
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist am Sonntagabend (Ortszeit) in Kanada eingetroffen, um am Gipfel der sieben großen westlichen Industrieländer teilzunehmen. Ab Montag wollen die Staats- und Regierungschefs der G7-Gruppe zwei Tage lang im Ferienort Kananaskis in den Rocky Mountains über Wirtschafts- und Handelsfragen sowie über außenpolitische Krisen sprechen - allen voran die Lage im Nahen Osten und in der Ukraine.
Nach Drohungen Trumps: Macron überbringt Grönland Botschaft "europäischer Solidarität"
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat bei einem Besuch in Grönland die Übernahmepläne von US-Präsident Donald Trump scharf zurückgewiesen. Er sei auf dem Weg zum G7-Gipfel in Kanada nach Grönland gereist, um dem autonomen Territorium Dänemarks eine Botschaft der "europäischen Solidarität" zu überbringen, sagte Macron am Sonntag in Nuuk. Niemand in Europa vertrete die Ansicht, dass Grönland "zu verkaufen oder zu haben" sei.
Viertes Tor: Woltemade führt U21 ins EM-Viertelfinale
Ein Tor, zwei Vorlagen: Shootingstar Nick Woltemade hat die deutsche U21-Nationalmannschaft mit einer weiteren Gala vorzeitig in das Viertelfinale der EM geführt. Durch das überzeugende 4:2 (2:0) gegen Tschechien unterstrich das Team von DFB-Trainer Antonio Di Salvo seine Titelambitionen, im Topspiel gegen Europameister England geht es am Mittwoch nur noch um den Gruppensieg.
US-Vertreter: Trump lehnte Plan Israels zur Tötung von Ayatollah Chamenei ab
US-Präsident Donald Trump hat nach Angaben aus US-Regierungskreisen Einspruch gegen einen israelischen Plan eingelegt, Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei zu töten. "Wir haben herausgefunden, dass die Israelis Pläne hatten, den Obersten Führer des Iran anzugreifen", sagte ein Regierungsvertreter, der nicht namentlich genannt werden wollte, am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. "Präsident Trump war dagegen und wir haben den Israelis gesagt, dass sie es nicht tun sollen", fügte er hinzu.
Israelische Armee meldet mehrere Einschläge nach iranischen Raketenangriffen
Nach einer weiteren Angriffswelle des Iran hat die israelische Armee Raketeneinschläge in mehreren Teilen des Landes gemeldet. "Such- und Rettungsteams wurden nach der letzten Salve aus dem Iran zu mehreren getroffenen Orten in Israel entsandt", erklärte die israelische Armee am Sonntagabend. Die Menschen in Israel dürften die Luftschutzräume jedoch wieder verlassen.