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Karius über DFB-Traum: "Mache mir darüber keine Gedanken"
Loris Karius ließ all die Lobeshymnen nicht zu nah an sich ran. Nein, Kontakt zu Bundestrainer Jürgen Klopp habe er noch nicht gehabt, erklärte der Torhüter von Schalke 04 nach dem lang ersehnten ersten Bundesliga-Sieg seit der Rückkehr der Königsblauen, an dem er großen Anteil hatte, bei Sky. "Ich schätze weder irgendwas realistisch noch unrealistisch ein", sagte der Keeper mit Blick auf eine mögliche DFB-Nominierung: "Ich mache mir darüber keine Gedanken, um ehrlich zu sein."
Mecklenburg-Vorpommern: CDU-Politiker befürchten Scheitern an Fünf-Prozent-Hürde
Eine Woche vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern befürchten CDU-Politiker ein Scheitern beim Wiedereinzug ins Parlament. "Die Sorge vor dem Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde ist da", sagte der stellvertretende CDU-Fraktionschef im Schweriner Landtag, Marc Reinhardt, dem "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). Auch der frühere Partei- und Fraktionschef der Landes-CDU, Eckhardt Rehberg, sah angesichts der Lage in den Umfragen "die Gefahr, dass die CDU aus dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern herausfällt".
US Open: Shelton fordert Zverev im Finale
Ben Shelton ist der Herausforderer von Alexander Zverev im Finale der US Open. Der US-Amerikaner besiegte in der Vorschlussrunde seinen Landsmann Frances Tiafoe mit 4:6, 6:3, 6:3, 7:5 und steht zum ersten Mal im Endspiel eines Grand-Slam-Turniers. Der an Position acht gesetzte Linkshänder Shelton, der im Viertelfinale den aus einer Verletzung zurückgekehrten Titelverteidiger Carlos Alcaraz (Spanien/Nr. 2) entthront hatte, kann der erste US-Amerikaner seit Andy Roddick 2003 werden, der einen Major-Titel im Einzel gewinnt.
Verleihung des Goldenen Löwen zum Abschluss des Filmfestivals in Venedig
Zum Abschluss des 83. internationalen Filmfestivals in Venedig wird am Samstagabend (ab 19.00 Uhr) der Goldene Löwe vergeben. Im Wettbewerb um den begehrten Preis waren in den vergangenen anderthalb Wochen insgesamt 21 Produktionen angetreten, darunter der Spielfilm "Bucking Fastard" des deutschen Altmeisters Werner Herzog, in dem die US-Schwestern Kate und Rooney Mara besonders eng miteinander verbundene Zwillinge spielen.
Gipfeltreffen der Brics-Staaten beginnt in Indien
In Indien beginnt am Samstag das Gipfeltreffen der Brics-Staatengruppe. Gastgeber des zweitägigen Gipfels in Neu Delhi ist Indiens Premierminister Narendra Modi. Zu den Teilnehmern zählen der iranische Präsident Massud Peseschkian und Russlands Präsident Wladimir Putin, die bereits am Freitag eingetroffen waren. Mit Spannung wurde auch Chinas Staatschef Xi Jinping erwartet. Die beiden Nachbarstaaten Indien und China haben sich nach den tödlichen Unruhen an ihrer umstrittenen Grenze zu Tibet im Jahr 2020 jüngst wieder angenähert.
Céline Dion beginnt in Paris Konzertserie: 16 ausverkaufte Auftritte
Nach sechs Jahren krankheitsbedingter Abwesenheit tritt die kanadische Sängerin Céline Dion am Samstagabend erstmals wieder auf einer großen Konzertbühne auf. Das Konzert in der Plenitude-Arena bei Paris ist der Auftakt einer Serie von zunächst 16 bereits ausverkauften Auftritten. Im Mai will die Sängerin dort zehn weitere Konzerte geben.
Trump besucht Irland: Golf und politische Gespräche geplant
US-Präsident Donald Trump besucht ab Samstag Irland. Medienberichten zufolge will er in Dublin mit dem irischen Regierungschef Micheal Martin und Präsidentin Catherine Connolly zusammenkommen. Erwartet werden Proteste gegen den US-Präsidenten. Anschließend reist Trump nach Doonbeg an der Westküste weiter, wo er einen Golfplatz besitzt. Dort will der US-Präsident am Sonntag das Golfturnier Irish Open verfolgen, bevor er nach Washington zurückreist.
Seoul: Nordkorea feuert ballistische Raketen ab
Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben mehrere ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung des Japanischen Meeres abgefeuert. Die Raketen seien am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) in der Region der nordkoreanischen Stadt Wonsan gestartet und rund 250 Kilometer weit geflogen, erklärte der südkoreanische Generalstab. Südkorea und die USA hätten sich über die Raketenstarts ausgetauscht und auch Japan informiert.
Gary Oldman wünscht sich Jack Lowden als neuen James Bond
Der britische Schauspieler Gary Oldman wünscht sich seinen Serienkollegen Jack Lowden als neuen Filmagenten James Bond. Sein Partner aus der Spionageserie "Slow Horses" sei "jung, er ist maskulin, er ist unglaublich lustig, und ich glaube, das ist wichtig", sagte Oldman am Freitag beim internationalen Filmfestival von Toronto. Außerdem sei der 36-jährige Lowden Schotte - so wie der legendäre 007-Darsteller Sean Connery.
Berliner CDU-Spitzenkandidat Evers fordert von Bundesregierung mehr Geschlossenheit
Gut eine Woche vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl hat der CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers die Bundesregierung zu mehr Geschlossenheit und schnelleren Entscheidungen aufgerufen. "In Berlin haben wir vorgemacht, wie man auch in kurzer Regierungszeit viel bewegen kann: Indem man Auseinandersetzungen hinter verschlossenen Türen führt und anschließend gemeinsame Erfolge nach außen vertritt", sagte Evers der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe).
Wieder in drei Sätzen: Zverev im US-Open-Finale
Nur noch ein Schritt bis zum zweiten Grand-Slam-Titel: Alexander Zverev ist mit einer abgeklärten Vorstellung ins Finale der US Open eingezogen und hat die Krönung seines bärenstarken Tennisjahres vor Augen. In der Neuauflage des Olympia-Finals von 2021 besiegte der amtierende French-Open-Sieger den Russen Karen Chatschanow mit 6:3, 7:6 (9:7), 7:6 (8:6).
Mindestens 44 Verletzte bei Zugunglück in Nordfrankreich
Bei einem Zugunglück in Nordfrankreich sind am Freitag mindestens 44 Menschen verletzt worden. Eines der Opfer, eine Frau, habe schwere Verletzungen erlitten, teilte Staatsanwalt Sébastien Gallois am Abend mit. Verkehrsminister Philippe Tabarot hatte zuvor im Onlinedienst X in einer "vorläufigen Bilanz" von rund 20 Verletzten gesprochen. Der Regionalzug mit fast 200 Passagieren an Bord war in der Normandie zwischen den Städten Rouen und Caen im Département Seine-Maritime unterwegs.
25 Jahre nach 9/11: Gedenkfeiern in den USA für die Opfer der Terroranschläge
Ein Vierteljahrhundert nach den Terroranschlägen vom 11. September haben die USA der fast 3000 Todesopfer gedacht. Die offiziellen Gedenkfeiern verdeutlichten dabei, wie gespalten das Land heute ist: In New York erinnerten die Familien der Opfer und frühere Präsidenten parteiübergreifend an die Anschläge. Präsident Donald Trump hielt derweil im Pentagon bei Washington eine Rede und erklärte den Iran-Krieg zur Fortsetzung des "Kriegs gegen den Terror".
Erster Bundesliga-Sieg seit Rückkehr: Gosens erlöst Schalke
Das Warten hat ein Ende: Angeführt von Robin Gosens hat Aufsteiger Schalke 04 den ersten Sieg in der Fußball-Bundesliga seit mehr als drei Jahren gefeiert. Der Verteidiger erlöste beim 3:1 (1:0) gegen seinen Ex-Klub Union Berlin seinen Herzensverein mit dem ersten königsblauen Tor im Oberhaus seit 1203 Tagen. Knapp eine Woche nach dem 0:0 gegen Bayern München legten die Gelsenkirchener den nächsten Achtungserfolg nach.
25 Jahre 9/11: US-Geheimdienst CIA gibt Berichte mit Al-Kaida-Warnungen frei
Zum 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September hat der US-Geheimdienst CIA Verschlusssachen freigegeben. Veröffentlicht wurden am Freitag 70 CIA-Berichte an die ehemaligen Präsidenten Bill Clinton und George W. Bush. Sie zeigen erneut, dass die Agenten bereits Jahre vor den Anschlägen vor dem Terrornetzwerk Al-Kaida und seinem Gründer Osama bin Laden warnten. Allerdings seien die Informationen "spärlich, vage und unvollständig" gewesen, räumte die CIA ein.
Selenskyj fordert von USA ab sofort "strenge" Sanktionen gegen Russland
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat US-Präsident Donald Trump aufgefordert, ab sofort "strenge" Sanktionen gegen Russland zu verhängen, um der russischen Waffenproduktion zu schaden. "Es müssen ab sofort Sanktionen verhängt werden. Diese Sanktionen müssen streng sein", sagte Selenskyj am Freitag auf einem internationalen Forum in Kiew. "Ich verstehe manchmal nicht, warum Entscheidungen nicht schnell getroffen werden können", fügte der Präsident hinzu.
Traumstart geht weiter: Nürnberg bezwingt auch Hannover
Der 1. FC Nürnberg hat seinen traumhaften Start in die Zweitliga-Saison fortgesetzt. In einem unterhaltsamen Duell feierte die spielfreudige Mannschaft von Miroslav Klose beim 2:1 (1:1) gegen Hannover 96 bereits den vierten Sieg in der noch jungen Spielzeit, die 13 Punkte nach fünf Partien bedeuten für den Klub weiter die beste Punkteausbeute seit 26 Jahren.
Erster Ultimate Champion: Hummel gewinnt in Budapest
Gestolpert - und dann gewonnen: Vize-Weltmeister Merlin Hummel (24) hat sich zum ersten Einzelsieger bei der neuen Ultimate Championship der Leichtathletik gekürt. Der Hammerwerfer setzte sich zum Auftakt der Wettkämpfe in Budapest mit 81,46 Metern durch und strich gleich die enorme Gewinnsumme von 150.000 US-Dollar ein. Der EM-Zweite lag am Freitag nach vier Versuchen vor Europameister und Lokalmatador Bence Halasz (80,30) und dem Ukrainer Mychajlo Kochan (78,90).
Merz trennt sich von CDU-Vize-Generalsekretärin Stumpp - Thüringer Hose Nachfolger
Wenige Tage nach der Wahlniederlage in Sachsen-Anhalt hat sich CDU-Chef Friedrich Merz von seiner stellvertretenden Generalsekretärin Christina Stumpp getrennt. Beide hätten "in persönlichen Gesprächen gemeinsam entschieden, dass Christina Stumpp das Amt der stellvertretenden Generalsekretärin am 21.September 2026 niederlegen wird", teilte die CDU am Freitagabend mit. Merz wolle den Parteigremien als Nachfolger den ostdeutschen Bundestagsabgeordneten Michael Hose als kommissarischen stellvertretenden Generalsekretär vorschlagen.
Korruptionsermittlungen gegen Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro in Brasilien
Wegen des Verdachts der Korruption und Geldwäsche ermittelt die brasilianische Polizei gegen den rechtsgerichteten Präsidentschaftskandidaten Flávio Bolsonaro. Das geht aus einem Gerichtsdokument hervor, das am Freitag - 23 Tage vor der Wahl - publik wurde. Demnach beziehen sich die bereits seit Juli laufenden Ermittlungen auf die Finanzierung des Dokumentarfilms "Dark Horse" über den früheren rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro, den Vater von Flávio Bolsonaro. Der Präsidentschaftskandidat sagte, er habe "nichts zu verbergen".
25 Jahre 9/11: Gespaltene USA erinnern an die Opfer der Terroranschläge
25 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September haben die USA an die fast 3000 Todesopfer erinnert. Die beiden offiziellen Gedenkfeiern verdeutlichten dabei, wie gespalten das Land heute ist: In New York erinnerten die Familien der Opfer und frühere Präsidenten parteiübergreifend an die Anschläge. Präsident Donald Trump hielt derweil im Pentagon bei Washington eine Rede und erklärte den Iran-Krieg zur Fortsetzung des "Kriegs gegen den Terror".
Huthi-Miliz im Jemen übernimmt Kontrolle über wichtige Meerenge Bab al-Mandab
Die Huthi-Miliz hat laut der jemenitischen Regierung nach einer einwöchigen Offensive in dem Land alle Inseln in der Meerenge Bab al-Mandab erobert und die strategisch wichtige Wasserstraße unter ihre Kontrolle gebracht. Ein Regierungsbeamter erklärte am Freitag zudem, die pro-iranische Miliz kontrolliere nun die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer. Die Bundesregierung nannte den Vorstoß der Kämpfer "besorgniserregend". Die Miliz selbst erklärte, es gäbe keinen Anlass zur Sorge um die Sicherheit der Schifffahrt.
EU und UNO verurteilen Haftstrafen gegen Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong
Die EU und die UNO haben die Haftstrafen gegen drei Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong scharf kritisiert. Die EU bezeichnete den Prozess gegen die Demokratieaktivisten am Freitag als "politisch motiviert". UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk forderte eine Aufhebung der Urteile. Ein Gericht in Hongkong hatte die drei Aktivisten zuvor mit Haftstrafen zwischen fünf und sieben Jahren belegt.
Rüstungsgüter für "Abschiebeoffensiven": AfD-Politiker Siegmund löst Empörung aus
Nach dem AfD-Sieg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat deren Spitzenkandidat Ulrich Siegmund mit Äußerungen zu einem möglichen Einsatz von Rüstungsgütern bei "Remigrations- und Abschiebeoffensiven" für Empörung gesorgt. Der SPD-Parlamentsgeschäftsführer im Bundestag, Dirk Wiese, sagte am Freitag, Siegmund wolle "seine Deportationspläne unter zu Hilfenahme von Kriegswaffen durchsetzen". Damit habe er "jede rote Linie überschritten". Massive Kritik kam auch von Linken und Grünen.
Vuelta: Mas weiter auf Kurs - Dunbar gewinnt Etappe
Der spanische Radprofi Enric Mas fährt auch nach der vorletzten schweren Bergetappe der Vuelta weiter unbeirrt seinem ersten Sieg bei der Spanien-Rundfahrt entgegen. Bei der Bergankunft nach 210 km in Penas Blancas rollte der 31-Jährige beim Sieg des Iren Eddie Dunbar (Pinarello Q36.5 Pro Cycling) mit dem Hauptfeld über die Ziellinie, sein Vorsprung auf den slowenischen Vuelta-Rekordsieger Primoz Roglic (+1:37) vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe und den Österreicher Felix Gall (Decathlon-CMA CGM/+3:01) bleibt unverändert.
Trump: USA werden Anschlagsopfer vom 11. September "niemals vergessen"
US-Präsident Donald Trump hat im Verteidigungsministerium bei Washington an die Opfer der Terroranschläge vor 25 Jahren erinnert. Die Vereinigten Staaten würden die Anschläge und die fast 3000 Todesopfer "niemals vergessen", sagte Trump in seiner Rede. "Deshalb kämpfen wir heute", fügte er hinzu. "Wir kämpfen hart. Wir kämpfen, um zu siegen."
Vor Brics-Gipfel: Indiens Premier empfängt Putin und Peseschkian
Vor Beginn eines Treffens der Brics-Staatengruppe in Neu Delhi ist Indiens Regierungschef Narendra Modi bereits zu bilateralen Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian zusammengekommen. Beide trafen am Freitag in Neu Delhi ein. Der zweitägige Brics-Gipfel selbst beginnt am Samstag. Teilnehmen wird unter anderem auch Chinas Staatschef Xi Jinping. Zentrale Themen des Treffens werden voraussichtlich die Kriege im Nahen Osten und der Ukraine sowie Handel und Energie sein.
Kiew: Zwei Tote und neun Verletzte bei russischem Drohnenangriff auf Tankstelle
Bei einem russischen Drohnenangriff auf eine Tankstelle in Kiew sind nach ukrainischen Angaben zwei Menschen getötet worden. Neun weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Freitag im Onlinedienst X. Die Rettungskräfte veröffentlichten Aufnahmen einer ausgebrannten Tankstelle, aus der Rauch aufstieg.
Brasilien: Korruptionsermittlungen gegen Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro
Gegen den rechtsgerichteten brasilianischen Präsidentschaftskandidaten Flávio Bolsonaro ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Korruption und Geldwäsche. Das geht aus einem Gerichtsdokument hervor, das am Freitag - 23 Tage vor der Wahl - publik wurde. Demnach beziehen sich die bereits seit Juli laufenden Ermittlungen auf die Finanzierung des Dokumentarfilms "Dark Horse" über den früheren rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro, den Vater von Flávio Bolsonaro.
Prien fürchtet wegen erstarkter AfD wachsenden Antisemitismus
Angesichts einer erstarkten AfD hat Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) vor wachsendem Antisemitismus in Deutschland gewarnt. Im am Freitag veröffentlichten ARD-"Interview der Woche" kommentierte Prien den Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt mit sehr persönlichen Worten: "Zum Glück hat meine Mutter das nicht mehr erlebt."
Italienische Feministin und frühere EU-Kommissarin Emma Bonino ist tot
Sie galt als radikale Feministin und war eine der beliebtesten Politikerinnen ihres Landes - nun ist die Italienerin Emma Bonino im Alter von 78 Jahren gestorben. Das gab die von ihr gegründete Kleinpartei Mehr Europa am Freitag auf Facebook bekannt. Bonino kämpfte für das Recht auf Scheidung und Abtreibung und setzte sich zeitlebens für humanitäre Belange ein. Sie war Außenministerin und EU-Kommissarin. Italiens Regierungschefin Georgia Meloni und EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola würdigten die Verdienste Boninos.
Rüstungsgüter für "Remigrations- und Abschiebeoffensiven": Siegmund löst Empörung aus
Wenige Tage nach dem AfD-Sieg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat deren Spitzenkandidat Ulrich Siegmund mit Äußerungen zu einem möglichen Einsatz von Rüstungsgütern bei "späteren Remigrations- und Abschiebeoffensiven" für Empörung gesorgt. "So wie die Nazis damals kündigen auch diese Feinde der Demokratie an, was sie tun werden. Niemand soll später sagen:'Ich habe es nicht gewusst'", erklärte der Fraktionschef der Linken im Bundestag, Sören Pellmann, am Freitag in Berlin.