Letzte Nachrichten
Merz droht Russland mit weiteren Sanktionen im Falle ausbleibender Friedensverhandlungen
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Russland mit weiteren Sanktionen gedroht, sollte es nicht bald einer längeren Waffenruhe in der Ukraine und Friedensverhandlungen zustimmen. "Wir fordern Russland auf, jetzt endlich den Pfad für echte Friedensverhandlungen zu beschreiten", sagte Merz am Freitag bei seinem Antrittsbesuch in Brüssel. "Wenn dies nicht geschieht, werden wir nicht zögern, zusammen mit unseren europäischen Partnern und den Vereinigten Staaten von Amerika den Sanktionsdruck weiter zu erhöhen", betonte er.
Sprengstoffverdacht: Polizei stoppt Mann auf Elektroroller in Berlin
Auf einer Straße in Berlin ist ein Mann festgenommen worden, der einen "sprengstoffverdächtigen Gegenstand" bei sich hatte. Auch in seiner Wohnung wurden sprengstoffverdächtige Substanzen und fertig montierte Gegenstände mit potenzieller Sprengwirkung gefunden, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der 33-Jährige stand bei seiner Festnahme offenbar unter Drogen, er sei der Polizei bereits bekannt.
Ehrung von Holocaustüberlebender Friedländer mit Bundesverdienstkreuz verschoben
Die für Freitag geplante Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes an die Holocaustüberlebende Margot Friedländer ist verschoben worden. Das teilte das Bundespräsidialamt in Berlin mit. Der Termin sei auf Wunsch der 103-Jährigen verschoben worden, erklärte ein Sprecher. Ein neuer Termin für die Ehrung durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wurde zunächst nicht genannt.
Merz: Deutschland hat bei Migration keine Notlage ausgerufen
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei seinem Besuch in Brüssel bekräftigt, dass die Bundesregierung zur Begrenzung der irregulären Migration keine Notlage ausgerufen hat. Es habe da "einige Irritationen gegeben", aber eine "Notlage" sei nicht ausgerufen worden, sagte Merz am Freitag. An den deutschen Grenzen werde künftig "intensiver" kontrolliert und "wir werden auch weiter zurückweisen, aber das ist alles im Einklang mit europäischem Recht".
Mann soll in Hessen Drogen und Waffen an Kriminelle verkauft haben - Festnahme
Weil er Drogen und Waffen an Kriminelle verkauft haben soll, haben Ermittler in Hessen einen 43-Jährigen festgenommen. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft, wie die Generalstaatsanwaltschaft Franfkurt am Main am Freitag mitteilte. Er soll in den Jahren 2020, 2021 und 2025 Schusswaffen sowie mehrere Kilogramm Drogen wie Kokain, Amphetamin und Marihuana an Gruppen der organisierten Kriminalität verkauft haben.
FC Bayern: "Abschiedsspiel" für Müller - Neuer kehrt zurück
Thomas Müller bekommt am Samstag (18.30 Uhr/Sky) sein "Abschiedsspiel" mit Meisterschale beim FC Bayern in der Allianz Arena. "Ich bin ja nicht doof", sagte Trainer Vincent Kompany am Freitag lachend auf die Frage, ob Müller gegen Borussia Mönchengladbach auch spielen werde, "ich möchte die Party nicht zerstören."
Ex-Chef von Kryptowährungsplattform Celsius zu zwölf Jahren Haft verurteilt
Fast drei Jahre nach der Pleite der Kryptowährungsplattform Celsius in den USA ist deren ehemaliger Chef wegen Betrugs zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Ex-Celsius-Chef Alexander Mashinsky und weitere Führungskräfte hätten mehr als vier Milliarden Dollar an Kundengeldern veruntreut, um damit den Betrieb der Plattform zu finanzieren, Kredite zu vergeben und in "hochriskante" Anlagen zu investieren, urteilte ein Bundesrichter in Manhattan am Donnerstag (Ortszeit).
Bewegung im Handelsstreit: Kurse steigen - Dax auf Rekordhoch
Nach der Verkündung eines Handelsabkommens zwischen den USA und Großbritannien und mit Blick auf Gespräche zwischen China und den USA am Wochenende hoffen Anlegerinnen und Anleger auf weitere Entspannung im Zollstreit. Weltweit stiegen am Freitag die Kurse an den Börsen, der Deutsche Aktienindex (Dax) erreichte kurz nach Handelsbeginn mit über 23.500 Punkten ein neues Rekordhoch.
Liebesbetrug: Staatsanwaltschaft Dresden klagt vier Männer wegen Beihilfe an
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen vier mutmaßliche Mitglieder einer Bande von Liebesbetrügern erhoben. Die Männer im Alter von 24 bis 27 Jahren sollen gemeinsam mit anderen Tätern über Jahre hinweg Menschen durch sogenanntes Lovescamming um erhebliche Geldbeträge gebracht haben, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Die Beschuldigten wurden zwischen Juni und September vergangenen Jahres festgenommen und sitzen in Untersuchungshaft.
Wadephul in Lwiw: "Zeigen, dass wir an der Seite der Ukraine stehen"
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) ist anlässlich eines bevorstehenden Treffens der EU-Außenminister in der Ukraine eingetroffen. Er wolle am Europatag am Freitag gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus anderen EU-Staaten "zeigen, dass wir an der Seite der Ukraine stehen", erklärte Wadephul am Donnerstagabend nach seiner Ankunft in der westukrainischen Stadt Lwiw per Video im Onlinedienst X. Die Europäische Union sei "ein Hoffnungsort, ein Zufluchtsort für viele Menschen" aus der Ukraine, die hofften, "dass dieses Land auch einst beitreten kann", sagte Wadephul weiter. "Deutschland wird das unterstützen."
Ifo-Präsident Fuest fordert erneut Streichung von Feiertag
Der Präsident des Münchener Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat sich erneut für die Streichung eines Feiertags ausgesprochen. Der Verzicht sei nötig, um neue Anstrengungen für Verteidigung und Infrastruktur zu ermöglichen, erklärte Fuest am Freitag. "Wenn nicht mehr Arbeitskraft zur Verfügung steht als bisher, werden diese Ausgabenprogramme dazu führen, dass die Umsetzung der Investitionen verzögert wird und Arbeitskräfte aus anderen Bereichen abwandern und dort fehlen."
Marca: Alonso-Wechsel zu Real perfekt
Der Wechsel von Bayer Leverkusens Erfolgstrainer Xabi Alonso zu Real Madrid ist laut der spanischen Sportzeitung Marca perfekt. Demnach wird der 43-Jährige bei den Königlichen Nachfolger von Carlo Ancelotti und unterschreibt einen Vertrag bis 2028. Über einen Abgang von Alonso zu seinem Ex-Klub wird seit Monaten spekuliert. Laut Marca wird für Alonso eine Ablöse fällig, sein Vertrag in Leverkusen läuft eigentlich noch bis 2026.
Chinas Exporte im April um 8,1 Prozent gestiegen - Ausfuhren in die USA geschrumpft
Mitten im Handelskrieg mit den USA hat China seine Exporte in alle Welt kräftig gesteigert: Sie legten im April um 8,1 Prozent im Vorjahresvergleich zu, wie die chinesischen Zollbehörden am Freitag mitteilten. Analysten hatten lediglich mit einem Plus von zwei Prozent gerechnet. Die Ausfuhren in die USA allerdings schrumpften im April um 17,6 Prozent im Vergleich zum März.
Leo XIV. teilte vor Wahl zum Papst kritische Artikel über Vance und Trump bei X
Leo XIV. hat in den Monaten vor seiner Wahl zum Papst am Donnerstag in einem Onlinedienst Artikel geteilt, in denen US-Präsident Donald Trump sowie Vizepräsident JD Vance kritisiert werden. "JD Vance irrt sich: Jesus verlangt nicht von uns, dass wir unsere Liebe für andere Menschen in eine Rangordnung bringen", hieß es etwa in einem am 3. Februar von dem damaligen US-Kardinal Robert Prevost im Onlinedienst X geteilten Kommentar, der auf einen Artikel im "National Catholic Reporter" verwies.
Krypto-Geldwäschedienst in Deutschland abgeschaltet: Millionen beschlagnahmt
Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main haben nach eigenen Angaben einen großen Krypto-Geldwäschedienst abgeschaltet. Die Webseite eXch.cx sowie verschiedene weitere Internetadressen ermöglichte es Nutzern, Kryptowährungen in andere Kryptowährungen zu tauschen, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und das BKA in Wiesbaden am Freitag mitteilten. Ermittler beschlagnahmten die Server des Dienstes in Deutschland sowie Kryptowährungen im Wert von rund 34 Millionen Euro.
Linken-Chefin Schwerdtner: Verkaufen Überzeugungen nicht für Regierungsposten
Die Ko-Vorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, strebt auf absehbare Zeit keine Regierungsbeteiligung auf Bundesebene an. "Es geht uns darum, etwas zu verändern", sagte Schwerdtner den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Freitagausgaben) vor dem Start des Bundesparteitags in Chemnitz. "Wir würden nicht unsere Überzeugungen für einen Regierungsposten verkaufen." Ko-Parteichef Jan van Aken schloss eine Regierungsbeteiligung hingegen in der Zukunft nicht aus.
Zahl der Firmenpleiten im April um 3,3 Prozent gestiegen
Die Zahl der Firmenpleiten hat auch im April zugenommen - allerdings war der Anstieg mit 3,3 Prozent im Vorjahresvergleich sehr niedrig. Seit Sommer 2024 hatten die Zuwachsraten bei den Firmenpleiten im zweistelligen Bereich gelegen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Im März und nun im April war der Anstieg nur einstellig.
Draisaitl trifft in der Overtime: Oilers bauen Führung aus
Der deutsche Eishockey-Profi Leon Draisaitl hat die Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL zum nächsten Play-off-Sieg geführt. Im zweiten Spiel der Viertelfinal-Serie gegen die Vegas Golden Knights traf der 29-Jährige beim 5:4 nach Verlängerung entscheidend in der Overtime. Damit stellte sein Team in der Best-of-Seven-Serie auf 2:0, bereits das erste Duell hatten Draisaitl und Co. mit 4:2 für sich entschieden.
"Wie von Geisterhand": Nächtliches Glockengeläut bringt Menschen in Hanau um Schlaf
Mehrere Stunden nach der Papstwahl hat andauerndes nächtliches Glockengeläut Anwohner im hessischen Hanau in der Nacht zum Freitag um den Schlaf gebracht. Zahlreiche Menschen aus dem Stadtteil Lamboy riefen ab etwa 23.30 Uhr wegen Ruhestörung bei der Polizei an, wie die Beamten in Offenbach mitteilten. Vor Ort konnten Polizisten "keine Anhaltspunkte auf eine unbefugte Benutzung feststellen". Die Kirche war verschlossen und niemand vor Ort.
Berichte: US-Justiz leitet strafrechtliche Untersuchung gegen New Yorks Generalstaatsanwältin ein
Das US-Justizministerium hat US-Medienberichten zufolge eine strafrechtliche Untersuchung gegen die wegen eines Zivilprozesses gegen US-Präsident Donald Trump in Ungnade gefallene New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James eingeleitet. Dies berichteten am Donnerstag (Ortszeit) die Zeitungen "Albany Times-Union" und "Guardian". Demnach sind an den strafrechtlichen Ermittlungen zu James' Immobiliengeschäften das Justizministerium und das FBI beteiligt. Laut der "Washington Post" handelt es sich um die erste strafrechtliche Untersuchung gegen eine Justizmitarbeiterin im Zusammenhang mit einem Verfahren gegen Trump.
Polnisches Ex-Model sagt vor Gericht in New York gegen Weinstein aus
Im neu aufgelegten Prozess gegen Harvey Weinstein hat erstmals ein ehemaliges polnisches Model gegen den früheren US-Filmproduzenten ausgesagt. Kaja Sokola schilderte am Donnerstag vor einem Strafgericht in New York die Umstände eines mutmaßlichen sexuellen Übergriffs im Jahr 2002, als sie sich im Alter von 16 Jahren mit Weinstein in einer Wohnung in Manhattan getroffen habe. "Ich kam mir dumm vor, ich habe mich geschämt", sagte die heute 39-Jährige unter Tränen. "Ich hatte Angst, ich war noch nie zuvor in einer intimen Situation."
NBA: Warriors kassieren ohne Curry den Ausgleich
Ohne ihren verletzten Superstar Stephen Curry haben die Golden State Warriors das zweite Spiel in der NBA-Viertelfinalserie der Western Conference gegen die Minnesota Timberwolves mit 93:117 verloren. Damit stellte Minnesota in der Serie auf 1:1, nachdem Golden State das erste Duell am Dienstag noch für sich hatte entscheiden können. Das nächste Spiel im Kampf um das Fernziel Meisterschaft in der nordamerikanischen Basketballliga steigt in der Nacht von Samstag auf Sonntag deutscher Zeit.
"Wäre kurios": Urbig vor Doppel-Meisterschaft?
Erst die Meisterschaft mit Bayern München - und dann auch noch mit dem 1. FC Köln? Fußball-Torhüter Jonas Urbig könnte als erst dritter Spieler der Geschichte in einer Saison jeweils den Titel in der Bundesliga und der 2. Liga holen. "Auf dem Papier zweimal 'Meister' zu werden, wäre kurios", sagte der 21-Jährige gegenüber RTL/ntv: "Aber viel wichtiger ist, dass die Jungs aus Köln den Aufstieg schaffen. Ich drücke dem Team und meinem Heimatverein fest die Daumen, damit wir uns in der Bundesliga wiedersehen."
Heynckes: Müller sollte Karriere beenden
Jupp Heynckes rät Thomas Müller nach dessen Weggang vom FC Bayern zum Karriereende. "An Thomas' Stelle würde ich einen Schlussstrich ziehen", sagte der frühere Trainer des deutschen Fußball-Rekordmeisters dem SID. Statt ins Ausland zu wechseln, lege er seinem ehemaligen Schützling nahe, schon "in naher Zukunft in anderer Position" zu den Bayern zurückzukehren, meinte Heynckes, unter dem Müller 2013 das Triple gewonnen hatte.
Mega-WM mit 64 Teams? DFB will Vorschlag "nicht unterstützen"
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich klar gegen die Idee einer Ausweitung der WM 2030 auf 64 Teams positioniert. "Wir werden diesen Vorschlag nicht unterstützen, weil ich zutiefst davon überzeugt bin, dass wir dem Turnier damit keinen Gefallen tun würden", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf vor dem anstehenden FIFA-Kongress. "Ich halte den Vorschlag aus sportlicher und organisatorischer Sicht für nicht umsetzbar und werde hierfür nicht die Hand heben."
Grenzkontrollen: Gewerkschaft der Polizei fordert bessere technische Ausrüstung
Nach der Ankündigung schärferer Grenzkontrollen fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine umgehende Verbesserung ihrer technischen Ausrüstung. "Der Bund muss endlich massiv in technische Ausstattung investieren", sagte Gewerkschaftschef Andreas Roßkopf der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. Deutschland brauche "endlich eine moderne, flexible Grenzpolizei, die technisch auf der Höhe der Zeit ist", betonte der GdP-Chef.
103-jährige Holocaustüberlebende Friedländer erhält Großes Bundesverdienstkreuz
Die Berliner Holocaustüberlebende Margot Friedländer erhält am Freitag (12.00 Uhr) das Große Bundesverdienstkreuz. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verleiht der 103-Jährigen die Auszeichnung in seinem Amtssitz Schloss Bellevue in Berlin. Friedländer gehört zu den bekanntesten Zeitzeuginnen und -zeugen. Sie versteckte sich während der nationalsozialistischen Judenvernichtung in Berlin im Untergrund, wurde aber verraten und in ein Konzentrationslager verschleppt. Sie überlebte, ihre Familie wurde ermordet.
Deutscher Filmpreis wird bei Gala in Berlin verliehen
Bei einer Gala in Berlin wird am Freitag (19.00 Uhr) der Deutsche Filmpreis verliehen. Die Auszeichnung mit dem Namen Lola gilt als die wichtigste deutsche Ehrung für Filmschaffende. Sie wird von einer Fachjury in diversen Kategorien verliehen, darunter für den besten Film und die besten Haupt- und Nebendarsteller. Die Verleihung wird live vom ZDF im Internet und über Apps gestreamt.
Linke beginnt Bundesparteitag in Chemnitz
In Chemnitz beginnt am Freitag der Bundesparteitag der Linken (14.00 Uhr). Die Partei will bei dem zweitägigen Treffen vor allem über ihre künftige Rolle in der Opposition beraten. Die Linke solle "die wirksame soziale Opposition" sein, heißt es in einem entsprechenden Leitantrag des Parteivorstands. Über diesen wollen die Delegierten am Freitag diskutieren und abstimmen.
Bundeskanzler Merz zu Besuch bei EU und Nato in Brüssel
Der neue Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist am Freitag zu seinem Antrittsbesuch bei der EU und der Nato nach Brüssel. Dort wird Merz drei Tage nach seiner Vereidigung zunächst mit EU-Ratspräsident Antonio Costa (09.45 Uhr) und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (10.30 Uhr) zusammentreffen. Im Anschluss führt er Gespräche mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte (13.30 Uhr).
Russland feiert mit Militärparade Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland
In der russischen Hauptstadt Moskau wird am Freitag mit einer großen Militärparade in Moskau der Sieg über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg gefeiert. Zu diesem Anlass marschieren traditionell tausende Soldaten über den Roten Platz, begleitet von Panzern und Kampfjets. Kreml-Chef Wladimir Putin hatte anlässlich der Feierlichkeiten einseitig eine dreitägige Waffenruhe im Ukraine-Konflikt verkündet; Kiew warf Russland am Donnerstag aber vor, sich nicht daran zu halten.
EU-Außenminister treffen sich zum Weltkriegsgedenken in Lwiw
80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kommen die EU-Außenminister am Freitag im westukrainischen Lwiw zu einer Gedenkfeier zusammen. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat seine europäischen Kollegen zu der Gedenkveranstaltung eingeladen. Wegen der Zeitverschiebung begehen Russland und andere ehemalige Sowjetrepubliken den Jahrestag des Kriegsendes am 9. und nicht am 8. Mai.