Letzte Nachrichten
US-Regierungsvertreter: Netanjahu am Montag zu Besuch im Weißen Haus
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu plant nach US-Angaben für Montag einen Besuch in Washington. Netanjahu werde im Weißen Haus empfangen, kündigte ein US-Regierungsvertreter am Samstag an. US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag gesagt, dass er einen Besuch seines Verbündeten "in nicht allzu ferner Zukunft" erwarte.
Becker als Trainer von Zverev? "Sage dazu nichts"
Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev lässt sich in Bezug auf eine mögliche Zusammenarbeit mit Boris Becker nicht in die Karten schauen. "Boris und ich haben eine super Verbindung. Wenn etwas passiert, lassen wir es euch wissen", sagte Zverev im Sky-Interview vor dem am Montag beginnenden ATP-Masters in seiner Wahlheimat Monte Carlo: "Solange könnt ihr spekulieren und eine Geschichte daraus machen. Ich sage dazu nichts."
FDP in Rheinland-Pfalz wählt Landeswirtschaftsministerin Schmitt zu Parteichefin
Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt ist zur neuen FDP-Landesvorsitzenden gewählt worden. Sie erhielt am Samstag auf einem Landesparteitag in Mainz 67,5 Prozent der Stimmen, wie die FDP mitteilte. Schmitt hatte keine Gegenkandidaten. Erst kurz vor dem Parteitag hatte die neue Landeschefin im Parteivorstand einen breiten Rückhalt erreichen können, zuvor hatten Gegenkandidaturen mehrerer Mitbewerber zur Debatte gestanden.
Handy-Video zeigt letzte Momente vor Tötung humanitäter Helfer im Gazastreifen
Ein mit dem Mobiltelefon eines getöteten humanitären Helfers im Gazastreifen aufgenommenes Video zeigt palästinensischen Angaben zufolge die letzten Momente vor einem israelischen Angriff vor zwei Wochen, bei dem 15 Helfer gestorben waren - und widerlegt demnach die israelische Darstellung des Vorfalls. Die am Samstag vom Palästinensischen Roten Halbmond (PRCS) veröffentlichte Aufnahme zeigt, wie ein deutlich als Krankenwagen erkennbares Fahrzeug mit Blaulicht unterwegs ist, als plötzlich Schüsse fallen.
Senat beschließt umstrittenen Haushaltsplan für von Trump gewollte Steuerkürzungen
Der US-Senat hat mit knapper Mehrheit für eine Haushaltsresolution gestimmt, die von Präsident Donald Trump gewollte billionenschwere Steuerkürzungen ermöglichen soll. Der Text passierte in der Nacht auf Samstag mit 51 zu 48 Stimmen die von Trumps Republikanern kontrollierte Kongresskammer. Angesichts von Grabenkämpfen bei den Republikanern und Widerstand der oppositionellen Demokraten ist allerdings unklar, ob der Haushaltsplan tatsächlich vom Kongress angenommen wird.
Keine rasche Einigung in Tarifrunde bei Bund und Kommunen zu erwarten
In der Tarifrunde für die 2,5 Millionen angestellten Beschäftigten von Bund und Kommunen zeichnet sich vorerst kein schneller Durchbruch ab. Die Tarifparteien kamen am Samstag in Potsdam erstmals seit der Schlichtung zu einer Wiederaufnahmetarifrunde zusammen. Auch nach mehrstündigen Gesprächen deutete sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen aber zunächst keine Einigung ab.
Koalitionsverhandlungen von erneutem Aufwind für AfD in Umfragen begleitet
Unter dem Eindruck eines erneuten Aufwinds für die AfD in den Umfragen sind am Samstag in Berlin die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD fortgesetzt worden. "Heute beugen wir uns über die dicken Klopper", sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt bei seiner Ankunft im Konrad-Adenauer-Haus mit Blick auf Streitthemen wie die Migration. Die AfD zog unterdessen laut "Bild am Sonntag" gleichauf mit der Union - beide landeten bei 24 Prozent.
"Bleibt stark": Trump ruft US-Bürger in Zollstreit zum Durchhalten auf
US-Präsident Donald Trump hat die Bevölkerung seines Landes angesichts der massiven Turbulenzen in Folge seiner Zollpolitik zum Durchhalten aufgerufen. "Bleibt stark, es wird nicht leicht, aber das Endergebnis wird historisch", schrieb Trump am Samstag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Seine Regierung bringe Jobs und Unternehmen zurück ins Land wie nie zuvor, schon jetzt gebe es Investitionen in Billionenwert.
Union stellt bereits erteilte Aufnahmezusagen für gefährdete Afghanen in Frage
Die Union stellt auch bereits erteilte Aufnahmezusagen für als besonders gefährdet eingestufte Afghaninnen und Afghanen in Frage. Ziel sei, die betreffenden Aufnahmeprogramme zu beenden, sagte Unions-Fraktionsvize Andrea Lindholz (CSU) der "Welt am Sonntag". "Bereits erteilte Zusagen müssen daher im Einzelfall genau geprüft werden", sagte sie dazu weiter.
Fortuna wieder Fünfter: Kownacki lässt Düsseldorf hoffen
Fortuna Düsseldorf lässt im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga nicht locker. Vor 52.000 Fans gewann die Fortuna das Duell mit Aufsteiger Preußen Münster trotz 25-minütiger Unterzahl mit 1:0 (1:0) und kletterte zumindest für eine Nacht auf Rang fünf. Der Rückstand auf den Relegationsplatz drei beträgt vorerst nur noch zwei Punkte.
Doppelpack Dompé: HSV auf Aufstiegskurs
Der Hamburger SV liegt in der 2. Fußball-Bundesliga weiter auf Aufstiegskurs. Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin feierte nach ihrem Kurz-Trainingslager auf Mallorca beim 1. FC Nürnberg einen 3:0 (2:0)-Erfolg und eroberte zumindest für ein paar Stunden die Tabellenspitze.
Verdächtiger nach Tod eines 24-Jährigen in Neu-Ulm inhaftiert
Nach dem Tod eines 24-Jährigen bei einem Streit im bayerischen Neu-Ulm hat sich ein gesuchter Verdächtiger bei der Polizei gestellt und ist in Haft genommen worden. Wie das bayerische Polizeipräsidium Schwaben Süd/West am Samstag in Kempten mitteilte, kam der 33-Jährige am Freitag gemeinsam mit seinem Anwalt zur Polizei in Neu-Ulm und räumte seine Tatbeteiligung "grundsätzlich" ein.
Reservistenverband: Zur Landesverteidigung ist eine Million Reservisten nötig
Der Präsident des Reservistenverbands, Patrick Sensburg, hält für die Landesverteidigung eine Zahl von einer Million Reservisten für nötig. Das sagte Sensburg dem Portal "t-online" in einem am Samstag veröffentlichten Interview. Er verwies dabei auf Nato-Berechnungen zu einem möglichen Krieg an der Ostflanke. Die Grünen zeigten sich unterdessen offen für eine Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der Debatte über eine neue Form der Wehrpflicht.
Berlin: Dodiks Erklärung von Staatsministerin zur unerwünschten Person nicht rechtens
Europa-Staatsministerin Anna Lührmann (Grüne) ist bei einer Reise in die Republika Srpska zur unerwünschten Person erklärt worden - nach Angaben des Auswärtigen Amts ist dies jedoch nicht rechtens. Die Republika Srpska sei kein eigenständiger Staat, hieß es am Samstag aus dem Außenministerium. Serbenführer Milorad Dodik habe damit kein Recht, Lührmann zur Persona non grata zu erklären. Die Staatsministerin habe Bosnien-Herzegowina am Samstag wie geplant per Linienflug verlassen.
Tausende protestieren in Südkorea gegen Absetzung von Präsident Yoon
In Südkorea sind tausende Menschen gegen die Amtsenthebung von Präsident Yoon Suk Yeol auf die Straße gegangen. In der Hauptstadt Seoul trotzen die Anhänger Yoons am Samstag dem Regen und skandierten "Die Amtsenthebung ist ungültig" oder "Annulliert die vorgezogene Wahl". Am Freitag hatte das Verfassungsgericht die Absetzung Yoons bestätigt. Damit muss innerhalb von 60 Tagen eine Präsidentschaftswahl abgehalten werden.
Musiala erleidet Muskelbündelriss
Nächste bittere Nachricht für den FC Bayern: Der verletzungsgeplagte deutsche Fußball-Rekordmeister muss in den entscheidenden Wochen und voraussichtlich sogar bis Saisonende auf Jamal Musiala verzichten. Der 22-Jährige hat sich im Derby beim FC Augsburg (3:1) einen Muskelbündelriss im linken, hinteren Oberschenkel zugezogen und fällt "vorerst" aus, wie sein Klub bekannt gab.
Lauterbach geht von Fortführung der Klinikreform in neuer Regierung aus
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geht von einer Fortführung der von ihm auf den Weg gebrachten Klinikreform aus, die die Zahl der Krankenhäuser in Deutschland reduzieren soll. "Die Reform wird nicht verwässert", sagte Lauterbach dem Deutschlandfunk im Interview der Woche vom Wochenende. Die Unionsverhandler seien "diesbezüglich super fair" gewesen, sagte Lauterbach. Dafür sei er "sehr dankbar".
Verband: Solarstromanlagen knacken Fünf-Millionen-Marke in Deutschland
Die Zahl der Solarstromanlagen in Deutschland hat die Fünf-Millionen-Marke geknackt. Wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) am Samstag mitteilte, wurde das fünfmillionste Solarstromsystem bei der Bundesnetzagentur registriert und dürfte "in Kürze" in Betrieb gehen. Demnach decken Solaranlagen mittlerweile knapp 15 Prozent des heimischen Strombedarfs.
Trump neue Zölle seit Samstag teils in Kraft - Wachsende Ängste auch in den USA
Die von US-Präsident Donald Trump verhängten neuen Zölle auf Importe aus den meisten Staaten der Welt sind am Samstag teilweise in Kraft getreten. Es gilt nun ein genereller "Mindestsatz" von zehn Prozent für Einfuhren in die USA. Höhere Zölle für dutzende Staaten treten in einem zweiten Schritt am Mittwoch in Kraft. Die Zölle haben weltweit harte Kritik und große Sorgen ausgelöst, auch innerhalb der USA.
Tarifrunde für öffentlichen Dienst fortgesetzt
Im Tarifstreit über die Bezahlung im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen haben die Tarifparteien ihre Mitte März gescheiterten Gespräche nach der Schlichtung wieder aufgenommen. Die Zuversicht sei "sehr groß", sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Samstag als Verhandlungsführerin des Bundes zum Auftakt der vierten Tarifrunde in Potsdam.
"Kalifornien ist nicht Washington": US-Bundesstaat will bei Trumps Zöllen nicht mitmachen
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom hat angekündigt, die von US-Präsident Donald Trump verhängten Importzölle umgehen zu wollen. "Kalifornien ist nicht Washington DC", sagte Newsom in einer am Freitag (Ortszeit) auf Onlineplattformen veröffentlichen Videobotschaft. "Wir werden Trumps Zollkrieg nicht tatenlos zusehen", fügte er hinzu.
Chefin des Beschaffungsamts kritisiert schleppende Ausweitung in Rüstungsbranche
Die Chefin des Beschaffungsamts der Bundeswehr hat die Rüstungsbranche für die schleppende Ausweitung ihrer Kapazitäten kritisiert. "Wenn die Industrie nicht bereit ist, ihre Produktion hochzufahren, dann können wir hier so schnell arbeiten, wie wir wollen - das Gerät fehlt letztlich trotzdem", sagte Annette Lehnigk-Emden der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). "Wir werden kaufen, das ist im Prinzip jedem klar", versicherte sie.
Grüne wollen beim Wehrdienst "perspektivisch" auch Frauen in die Pflicht nehmen
Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hält in der Debatte über eine neue Form der Wehrpflicht Geschlechtergleichheit für geboten. Sie halte den Vorschlag von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), einen verpflichtenden Fragebogen über die Bereitschaft zur Musterung an junge Menschen zu verschicken, für einen "Weg, den wir Grüne mitgehen könnten", sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. Sie finde zudem "grundsätzlich, dass alle gesellschaftlichen Aufgaben gleichberechtigt verteilt werden sollten".
Müller verkündet Abschied: "Entsprach nicht meinen Wünschen"
Thomas Müller und der FC Bayern gehen nach 17 Profijahren getrennte Wege: Das verkündete das Münchner Klub-Idol am Samstagvormittag auf Instagram. "Der Verein hat sich bewusst dafür entschieden, mit mir keinen neuen Vertrag für die nächste Saison zu verhandeln. Auch wenn dies nicht meinen persönlichen Wünschen entsprach, ist es wichtig, dass der Verein seinen Überzeugungen folgt", schrieb Müller in einem Brief an die Fans des deutschen Fußball-Rekordmeisters.
AfD zieht in Sonntagstrend für "Bild am Sonntag" gleichauf mit der Union
Die AfD ist in der Sonntagsfrage für die "Bild am Sonntag" gleichauf mit der Union gezogen. Wie die Umfrage des Instituts Insa für die Zeitung ergab, kämen sowohl die Union als auch die AfD auf 24 Prozent, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. CDU und CSU verlieren damit zwei Punkte im Wochenvergleich, die AfD legt einen Punkt zu.
Verstappen schlägt zurück: Pole für den Weltmeister
Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat sich überraschend die Pole Position für den Großen Preis von Japan (Sonntag, 7.00 Uhr MESZ/Sky) gesichert und im Duell mit den schier übermächtigen McLaren zurückgeschlagen. Der Niederländer, der in Suzuka im Training große Probleme gehabt hatte, verwies Vizeweltmeister Lando Norris (Großbritannien) und Oscar Piastri (Australien/beide McLaren) auf die Plätze. Es ist Verstappens 41. Pole Position und die erste seit dem Rennen in Österreich 2024.
Knöchel "fast zerstört": Kane gibt Entwarnung
Harry Kanes Knöchel war dick bandagiert, drohte da der nächste Münchner Superstar auszufallen? Nein, der Torgarant des FC Bayern gab nach dem 3:1 (1:1) beim FC Augsburg mit dem Verletzungsschock um Jamal Musiala Entwarnung - und wählte klare Worte für das harte Einsteigen seines Gegenspielers.
Deutsche Curler lösen Olympia-Ticket
Die deutschen Curler haben bei der WM in Kanada zwar die Play-offs verpasst, dafür aber im letzten Spiel das Ticket für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo gelöst. Nach dem 9:4-Sieg gegen die USA beendete das Europameister-Team um Skip Marc Muskatewitz die Hauptrunde mit fünf Siegen und sieben Niederlagen auf Platz acht.
US-Zölle in Höhe von zehn Prozent auf viele Importe in Kraft getreten
Die neuen Zölle von US-Präsident Donald Trump sind am Samstag teilweise in Kraft getreten. Seit Samstag um 00.01 Uhr US-Ostküstenzeit (06.01 MESZ) greift zunächst der Mindestsatz von zehn Prozent für die meisten Einfuhren in die USA. Strategisch wichtige Waren wie Arzneimittel, Halbleiter und Holz sind ausgenommen.
Italiens Presse huldigt Hummels: "Eine Bilderbuchkarriere"
Angesichts des bevorstehenden Karriereendes von Mats Hummels hat sich auch die italienische Presse vor dem Weltmeister von 2014 verneigt. "Ciao Hummels, eine lange Reise geht zu Ende! Danke für alles", schrieb die Zeitung Corriere dello Sport über den 36-Jährigen, der noch bis Saisonende bei AS Rom unter Vertrag steht.
Draisaitl wohl nicht schlimm verletzt: "Nicht zu besorgt"
Dem deutschen Eishockey-Star Leon Draisaitl droht offenbar keine allzu lange Verletzungspause in der NHL. "Wir glauben nicht, dass es etwas ist, das bis in die Play-offs andauert. Ich glaube, dass er deutlich davor wieder zur Verfügung steht", sagte Kris Knoblauch, Coach der Edmonton Oilers: "Wir sind nicht zu besorgt, er wird aber einige Zeit verpassen."
"Müssen uns weiterentwickeln": Wück beklagt "einfache Fehler"
Ganz zufrieden konnte Christian Wück nach dem Pflichtsieg wieder nicht sein. Die erneut fahrigen Phasen der deutschen Fußballerinnen vor allem in der ersten Hälfte missfielen dem Bundestrainer, daran änderte auch das klare 4:0 (2:0) beim Underdog in Schottland nichts.