Letzte Nachrichten
Bahn und EVG einigen sich auf Tarifabschluss
Die Deutsche Bahn (DB) und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Beide Tarifparteien bestätigten der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag die Einigung, Einzelheiten sollen um 15.00 Uhr bekanntgegeben werden. Die Einigung wurde noch vor dem Ende der Friedenspflicht erzielt und es gab daher keine Streiks.
Insa-"Sonntagstrend": Union, Grüne und Linke verbessern sich leicht
Eine Woche vor der Bundestagswahl haben sich die Umfragewerte von Union, Grünen und Linken im "Sonntagstrend" für die "Bild am Sonntag" leicht verbessert. In der Umfrage des Instituts Insa gewinnen CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt hinzu und stehen mit nun 30 Prozent weiter vorne. Dahinter folgt mit unverändert 21 Prozent die AfD. Die SPD verschlechtert sich um einen Punkt und liegt bei 15 Prozent.
USA unter Trump: Merz befürchtet Bruch der transatlantischen Beziehungen
CDU-Chef und Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz befürchtet einen Bruch der transatlantischen Beziehungen mit den USA. "Mit dem zweiten Amtsantritt von Donald Trump und den ersten Auftritten seiner Kabinettsmitglieder auf der internationalen Bühne wird klar, dass die 'Zeitenwende' des Jahres 2022 drei Jahre später zum Bruch der transatlantischen Beziehungen werden kann", erklärte Merz am Sonntag. Die EU müsse sich auf das Schlimmste vorbereiten.
Biathlon-WM: Preuß gewinnt Gold in der Verfolgung
Biathletin Franziska Preuß hat sich bei den Weltmeisterschaften in Lenzerheide den Traum von Gold erfüllt. In der Verfolgung über 10 km gewann die 30-Jährige, die schon im Sprint auf Rang zwei gestürmt war, nach fehlerfreier Schießleistung souverän vor Elvira Öberg aus Schweden und Sprint-Weltmeisterin Justine Braisaz-Bouchet (Frankreich).
Julia Nawalnaja ruft zum Kampf für ein freies und friedliches Russland auf
Ein Jahr nach dem Tod des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny hat seine Witwe zum Kampf für ein anderes Russland aufgerufen. "Wir wissen, wofür wir kämpfen: ein zukünftiges Russland, das frei, friedlich und schön ist", sagte Julia Nawalnaja am Sonntag in einer Videobotschaft. "Das, wovon Alexej geträumt hat, ist möglich."
Trauer um Mutter und Tochter nach Anschlag in München - Debatte um Migrationspolitik
Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag auf eine Demonstration der Gewerkschaft Verdi in München mit dutzenden Verletzten sind eine Zweijährige und ihre Mutter gestorben. Das Mädchen und die 37-Jährige erlagen am Samstag ihren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) forderte wegen der afghanischen Staatsangehörigkeit des mutmaßlichen Angreifers mehr Abschiebungen in das Land am Hindukusch. Die Familie der Toten forderte hingegen, die Tat nicht politisch zu instrumentalisieren.
Österreichs Innenminister: Messerattacke in Villach war "islamistischer" Angriff
Die tödliche Messerattacke auf Passanten im österreichischen Villach war nach Angaben von Innenminister Gerhard Karner ein islamistischer Angriff. Bei dem mutmaßlichen Täter handele es sich um einen "islamistischen Attentäter", sagte Karner am Sonntag vor Journalisten. Es gebe offenbar Verbindungen zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).
Medien: Hertha trennt sich von Fiél - kommt Leitl?
Fußball-Zweitligist Hertha BSC hat laut Medienberichten auf die Negativserie reagiert und sich von Trainer Cristian Fiél getrennt. Wie Sky am Sonntag berichtete, sollen die Vereinsverantwortlichen dem Coach die Entscheidung noch in der Nacht nach dem 1:2 (1:0) bei Fortuna Düsseldorf mitgeteilt haben. Nach Informationen des TV-Senders soll Stefan Leitl die Alte Dame übernehmen, der Verein befindet sich offenbar bereits in Gesprächen mit dem ehemaligen Trainer von Hannover 96.
EU-Außenbeauftragte: Russlands Präsident Putin trägt Verantwortung für Nawalnys Tod
Ein Jahr nach dem Tod des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny hat die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas Russland dem russischen Präsidenten Wladimir die politische Verantwortung zugewiesen. Putin und die russischen Behörden trügen die "endgültige Verantwortung" für den Tod Nawalnys, erklärte Kallas am Sonntag. Sie forderte Russland auf, Nawalnys Anwälte und "alle politischen Gefangenen" sofort freizulassen.
Nach tödlichem Messerangriff in Villach: Drei Verletzte auf Intensivstation
Bei dem tödlichen Messerangriff auf Passanten im österreichischen Villach sind drei der Opfer so schwer verletzt worden, dass sie weiter auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Dies teilte am Sonntag die Polizei mit. Bei dem Angriff am Samstagnachmittag im Zentrum von Villach im Bundesland Kärnten war ein 14-Jähriger getötet worden.
Baerbock: Nawalny bezahlte Kampf für freies Russland mit seinem Leben
Am ersten Todestag des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) seinen Kampf für ein freies Russland gewürdigt. Baerbock erklärte am Sonntag im Onlinedienst Bluesky, Nawalnys "Feuer für die Freiheit" lebe in all jenen weiter, die sich der Repression des russischen Präsidenten Wladimir Putin "mutig widersetzen". Nawalny habe dafür mit seinem Leben bezahlt.
Familie von Anschlagsopfern in München: Tat nicht politisch instrumentalisieren
Die Familie der Frau und des zweijährigen Mädchens, die durch den Anschlag auf einen Verdi-Demonstrationszug in München am Donnerstag getötet wurden, wehrt sich gegen die politische Instrumentalisierung der Tat. Der Familie sei es wichtig, dass der Tod von Mutter und Tochter nicht genutzt werde, "um Hass zu schüren", zitierte die "Süddeutsche Zeitung" am Samstagabend aus einer Erklärung, die der Familienvater mit weiteren Angehörigen vorbereitet habe.
"Gehen Sie wählen": Bundespräsident ruft zur Teilnahme an Bundestagswahl auf
Eine Woche vor der Bundestagswahl hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Menschen in Deutschland zur Teilnahme an der Wahl aufgerufen. "Am 23. Februar entscheiden wir über die Ausrichtung der kommenden Jahre. Da kommt es auf jede einzelne Stimme an", sagte Steinmeier in einer am Sonntag veröffentlichten Videobotschaft. "Deshalb bitte ich Sie: Gehen Sie wählen."
Argentinien: Von Präsident Milei beworbene Kryptowährung bricht zusammen
Nach dem Zusammenbruch einer von ihm beworbenen Kryptowährung hat der argentinische Präsident Javier Milei eine Untersuchung des Falls angeordnet. Er erklärte am Samstag im Onlinedienst X, er habe die Details des Projekts nicht gekannt und "offensichtlich keine Verbindung" dazu gehabt. Milei hatte die Kryptowährung $LIBRA, die von Experten als Schneeballsystem bezeichnet wurde, zuvor auf X beworben.
Kiplimo pulversiert Weltrekord im Halbmarathon
Die winterliche Weltrekordflut in der Leichtathletik nimmt nicht ab: Ab Sonntagmorgen hat Jacob Kiplimo aus Uganda die Weltbestmarke im Halbmarathon pulverisiert. Der 24-Jährige lief in Barcelona 56:41 Minuten und blieb damit satte 49 Sekunden unter der bisherigen Rekordzeit des Äthiopiers Yomif Kejelcha.
Finnlands Präsident: Mitgliedschaft der Ukraine in EU und Nato "nicht verhandelbar"
Vor dem Hintergrund möglicher Verhandlungen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine hat der finnische Präsident Alexander Stubb auf eine Mitgliedschaft Kiews in der EU und der Nato gepocht. Der Beitritt der Ukraine zu beiden Bündnissen sei "nicht verhandelbar", sagte Stubb am Sonntag auf der Münchner Sicherheitskonferenz. "Das ist eine Entscheidung für die Ukrainer", stellte er fest.
Ein Jahr nach Tod von Nawalny: Hunderte Menschen am Grab in Moskau
Am ersten Jahrestag des Todes von Alexej Nawalny haben trotz drohender Repressalien hunderte Menschen sein Grab in Moskau besucht. Sie kamen am Sonntag laut Berichten von AFP-Journalisten vereinzelt und in kleinen Gruppen zum Borisowski-Friedhof in der russischen Hauptstadt. Der von den russischen Behörden als "Extremist" eingestufte Nawalny war am 16. Februar 2024 unter ungeklärten Umständen in einem Straflager in der Arktis gestorben, wo er eine 19-jährige Haftstrafe verbüßte.
Untersuchung: Rückbau von Windanlagen wäre teuer für Verbraucher und Staatskasse
Der Rückbau von Windkraftanlagen in Deutschland, wie ihn die AfD fordert, würde Verbraucher und Staatskasse einer Greenpeace-Studie zufolge teuer zu stehen kommen. Der fehlende Strom durch die Produktion von Windrädern an Land müsste durch Importe und fossile Energieträger ausgeglichen werden, erklärte das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft am Sonntag. Den Anlagenbetreibern stünden zudem hohe Entschädigungszahlungen zu.
Das Raab-Feuer ist zurück: Starke Kandidaten beim ESC-Vorentscheid
Gelungenes Comeback von Stefan Raab beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC): In den ersten beiden Shows am Freitag und Samstag konnten sich gleich mehrere Kandidaten fürs Halbfinale durchsetzen, die mit ihrer gesanglichen Stärke und Bühnenpräsenz eine gute Rolle beim ESC-Finale im schweizerischen Basel spielen könnten. Auch die Einschaltquoten des Vorentscheid-Auftakts waren ordentlich - Raab lockte insbesondere jüngere Fernsehzuschauer zurück zum ESC.
Brennende Leiche in Wald in Rheinland-Pfalz - Polizei ermittelt
In einem Wald in Rheinland-Pfalz ist offenbar ein Mensch verbrannt. Wie die Polizei in Mainz mitteilte, bemerkten Spaziergänger am Samstagnachmittag einen Brand im Ober-Olmer Wald und riefen die Feuerwehr. Diese fand vor Ort einen brennenden Leichnam. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Zum Einsatz kam den Angaben zufolge auch ein Hubschrauber.
Scholz: Nawalny starb für Einsatz für Demokratie und Freiheit in Russland
Ein Jahr nach dem Tod von Alexej Nawalny hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) an den Einsatz des russischen Oppositionellen für Demokratie und Freiheit erinnert. "Alexej Nawalny starb heute vor einem Jahr - weil er sich in Russland für Demokratie und Freiheit einsetzte", schrieb Scholz am Sonntag im Onlinedienst X. Der russische Präsident Wladimir Putin bekämpfe "die Freiheit und ihre Verfechter brutal". Umso mutiger sei Nawalnys Wirken gewesen. "Sein Mut hat einen Unterschied gemacht und wirkt weit über seinen Tod hinaus", erklärte Scholz.
Zverev-Bezwinger Cerundolo im Finale gegen Fonseca
Zverev-Bezwinger Francisco Cerundolo hat seinen Siegeszug bei seinem Heimturnier in Buenos Aires fortgesetzt und steht im Finale. Der Argentinier, der am Freitag im Viertelfinale den Weltranglistenzweiten Zverev (Hamburg) in drei Sätzen besiegt hatte, setzte sich in der Vorschlussrunde gegen Pedro Martinez Portero aus Spanien mit 6:2, 6:4 durch. Sein Gegner im Endspiel am Sonntag (20.00 Uhr MEZ/Sky) ist der brasilianische Youngster Joao Fonseca.
Eishockey: USA schlagen Kanada im Prestigeduell
Pfiffe, Schlägereien, Spektakel: Die Eishockey-Stars aus den USA haben mit einem emotional aufgeladenen Prestigeerfolg als erstes Team das Endspiel beim "4 Nations Face-Off" erreicht. Bei ihrem ersten Sieg in Bestbesetzung über das Eishockey-Mutterland seit 15 Jahren setzten sich die US-Amerikaner in Montreal mit 3:1 durch. Das Finale steigt am Donnerstag in Boston.
Sofortplan: BSW fordert 200 Euro mehr Rente und Einzahlpflicht für Abgeordnete
Mit Forderungen nach 200 Euro mehr Rente ab Juli, höheren Bundeszuschüssen an die Rentenkassen und einer Einzahlpflicht für Abgeordnete und Minister will das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) höhere Renten in Deutschland sicherstellen. Die Partei erarbeitete einen Fünf-Punkte-Sofortplan, der der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag vorlag. Darin geht es auch um geringere Pflegebeiträge für Rentnerinnen und Rentner sowie eine Steuerfreiheit für kleinere und mittlere Renten.
Wellinger als Neunter mit Lichtblick - Desaster für Paschke
Andreas Wellinger hat zum Abschluss des Skisprung-Weltcups in Sapporo für einen Lichtblick gesorgt, für Pius Paschke endete die WM-Generalprobe hingegen mit einem herben Rückschlag. Olympiasieger Wellinger erreichte als Neunter beim erneuten Sieg des Japaners Ryoyu Kobayashi den einzigen deutschen Top-10-Platz in der Olympiastadt von 1972.
Entscheidung im Titelkampf? Eberl nimmt Glückwünsche "nicht an"
Nach dem großen Schritt in Richtung Meistertitel wollte Max Eberl von Glückwünschen noch nichts wissen. "Nein, solange es rechnerisch noch möglich ist, dass es noch andersrum sein könnte, nehme ich es nicht an", sagte der Sportvorstand des FC Bayern nach dem glücklichen 0:0 im Bundesliga-Gipfeltreffen bei Titelverteidiger Bayer Leverkusen bei Sky90: "Wir werden alles tun in den nächsten Wochen, um dann Gratulationen annehmen zu können."
BVB nach Derbypleite sprachlos: Hausarbeit zu schwierig
Nach der Derbypleite waren die Spieler von Borussia Dortmund sprachlos. Niemand tauchte nach dem ernüchternden 0:2 (0:2) beim Abstiegskandidaten VfL Bochum in der Mixed Zone auf, um den Journalisten Rede und Antwort zu stehen. "Sie spielen wieder in vier Tagen, sie haben ihr Programm und müssen so schnell wie möglich regenerieren", sagte Trainer Niko Kovac bei der Pressekonferenz entschuldigend und fügte an: "Ich bin ja da, das reicht ja."
Titelrennen "noch offen": Bayer mit Zweckoptimismus
Auf die alles entscheidende Frage hatte Jonathan Tah zunächst keine Antwort. Wie hoch die Chance von Bayer Leverkusen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung nach der Nullnummer gegen Bayern München noch sei, sollte der Nationalspieler einschätzen. "Ich weiß es nicht. Gibt's dafür eine KI?", fragte der Leverkusener, lachte - und gab dann eine deutliche Antwort.
"Nichts schönzureden": WM-Frust bei deutschen Biathleten
Nach ihrem schlimmen WM-Sprint verabredeten sich die deutschen Biathleten zum Frustessen, stürzten sich auf den verbliebenen Geburtstagskuchen von Philipp Nawrath. Den wolle man "killen zum Aufbauen", sagte Nawrath: "Ein oder zwei Stunden kann man sich ärgern, dann müssen wir es einfach abhaken". Der seit Donnerstag 32-Jährige war mit zwei Strafrunden als 18. noch der Beste des schwachen Quartetts des Deutschen Skiverbandes (DSV).
Proteste und Gedenken am ersten Todestag von Nawalny
Ein Jahr nach dem Tod von Alexej Nawalny wird am Sonntag weltweit an den russischen Oppositionellen erinnert. In Deutschland ist unter anderem eine Demonstration vor der russischen Botschaft in Berlin geplant (16.00 Uhr). Am Abend finden in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin eine Andacht (18.00 Uhr) und eine Gedenkveranstaltung (19.00 Uhr) statt, bei der Nawalnys Witwe Julia Nawalnaja persönliche Erinnerungen an ihren Mann teilen und über sein Vermächtnis sprechen will.
US-Außenminister Rubio beginnt erste Nahost-Reise
Vor dem Hintergrund des umstrittenen Vorstoßes von US-Präsident Donald Trump zur Übernahme des Gazastreifens durch die USA beginnt der neue US-Außenminister Marco Rubio seine erste Nahost-Reise. Er will ab Sonntag Gespräche in Israel führen und dann die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Saudi-Arabien besuchen. Die Nahost-Reise soll am Dienstag enden. Zuvor hatte Rubio an der Münchner Sicherheitskonferenz teilgenommen.
61. Sicherheitskonferenz endet in München
In München geht am Sonntag die 61. Sicherheitskonferenz zu Ende. Zum Abschluss des jährlichen Treffens zur Außen- und Sicherheitspolitik treten unter anderem die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, EVP-Chef Manfred Weber (CSU) sowie die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja auf. Die ersten beiden Tage in München waren von Diskussionen über den Krieg in der Ukraine und die Beziehungen zwischen Europa und den USA bestimmt.