Letzte Nachrichten
Südkorea überprüft nach tödlichem Flugzeugunglück Boeing-Maschinen
Nach dem tödlichen Flugzeugunglück in Südkorea mit einer Boeing 737-800 hat die Regierung eine "umfassende Prüfung" aller Flugzeuge dieser Bauart im Land angeordnet. Die Wartungsprotokolle wichtiger Bauteile wie Motoren und Fahrwerke von 101 Flugzeugen sechs verschiedener Fluggesellschaften würden untersucht, erklärte am Montag der stellvertretende Minister für zivile Luftfahrt, Joo Jong Wan. Zugleich begann eine einwöchige Staatstrauer für die 179 Todesopfer des Unglücks.
Medien: Magath sagt Unterhaching ab
Die Gespräche zwischen dem früheren Meistertrainer Felix Magath und den Verantwortlichen des abstiegsbedrohten Fußball-Drittligisten SpVgg Unterhaching haben offenbar nicht zum Erfolg geführt. Laut der Bild-Zeitung hat Magath dem Münchner Vorort-Klub abgesagt.
Baku: Russland will mutmaßlich Schuldige für Flugzeugabsturz in Kasachstan verfolgen
Nach dem Flugzeugabsturz in Kasachstan hat Russland nach Angaben der aserbaidschanischen Staatsanwaltschaft zugesagt, die mutmaßlich Verantwortlichen zu ermitteln. Der Leiter des russischen Ermittlungskomitees habe mitgeteilt, dass "intensive Maßnahmen" vorgenommen würden, "um die Schuldigen zu identifizieren und sie strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen", erklärte die aserbaidschanische Generalstaatsanwaltschaft am Montag.
Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen irakisches Paar wegen Versklavung von Kindern
Weil sie im Irak und in Syrien Kinder als Sklavinnen gehalten haben sollen, sind ein Mann und eine Frau von der Bundesanwaltschaft angeklagt worden. Die Karlsruher Behörde wirft ihnen nach Angaben vom Montag Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen vor. Außerdem sollen sie Sexualverbrechen begangen und mit Menschen gehandelt haben. Sie seien Mitglieder der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gewesen.
Ministerin Schulze gibt 60 Millionen Euro Entwicklungshilfe für Syrien frei
Nach dem Sturz des Assad-Regimes in Syrien will die Bundesregierung mit Entwicklungshilfe in Höhe von 60 Millionen Euro die Stabilisierung des Landes unterstützen. Es gehe vor allem um den Zugang zu Bildung, Hilfe für die notleidende syrische Bevölkerung und die Stärkung der Zivilgesellschaft, erklärte Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) am Montag. Dafür habe sie Maßnahmen mit einem Volumen von 60 Millionen Euro in Auftrag gegeben.
United Cup: Zverev bringt Deutschland in Führung
Alexander Zverev hat Deutschland beim United Cup gegen China in Führung gebracht. Im Duell um den Gruppensieg setzte sich der Tokio-Olympiasieger im australischen Perth mit 2:6, 6:0, 6:2 gegen Zhang Zhizhen durch. Somit kann bereits Laura Siegemund gegen Gao Xingu für die Entscheidung sorgen, bei einer Niederlage der Deutschen würde die Entscheidung im abschließenden Mixed-Doppel fallen.
Allianz pro Schiene: Verletzungsrisiko in der Bahn deutlich geringer als im Auto
Wer mit dem Zug statt mit dem Auto fährt, ist laut Allianz pro Schiene "um ein Vielfaches sicherer unterwegs". Wie der Fahrgastverband am Montag auf der Grundlage ausgewerteter Daten von Toten und Schwerverletzten bei Unfällen mitteilte, ist das Risiko, im Auto tödlich zu verunglücken, in Deutschland 52 Mal höher als bei der gleichen Strecke im Zug. Das Risiko einer schweren Verletzung ist 137 Mal höher.
Fall Pelicot: Zu Höchststrafe verurteilter Ex-Mann verzichtet auf Berufung
Der wegen der jahrelangen Vergewaltigung seiner damaligen Frau zur Höchststrafe von 20 Jahren Haft verurteilte Dominique Pelicot hat das Strafmaß akzeptiert und verzichtet auf Rechtsmittel gegen das Urteil. Ihr Mandant habe sich entschieden, "keine Berufung gegen das Urteil einzulegen", sagte Béatrice Zavarro am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Dagegen hätten sich bislang 17 von Pelicots insgesamt 50 Mitangeklagten für eine Berufung entschieden.
Wärmerekord: 2024 übertrifft Vorjahr laut Wetterdienst um außergewöhnliche 0,3 Grad
Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach hat in seiner vorläufigen Bilanz für 2024 wieder ein warmes Rekordjahr für Deutschland gemeldet. Das Temperaturmittel lag nach Angaben vom Montag im Jahr 2024 mit 10,9 Grad Celsius um 2,7 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. "Erschreckend ist vor allem, dass 2024 das Vorjahr gleich um außergewöhnliche 0,3 Grad übertroffen hat", erklärte ein Sprecher.
Klingbeil: Geflüchtete aus Syrien nicht zur Rückkehr drängen
SPD-Chef Lars Klingbeil hat sich gegen Bestrebungen gewandt, Geflüchtete aus Syrien zur Rückkehr in ihre Heimat zu drängen. Wer zurückkehren wolle, solle Unterstützung erhalten, doch andere "sind Teil unserer Gesellschaft geworden", sagte Klingbeil den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag. Richtig sei jedoch, "Straftäter auch in Länder wie Afghanistan und Syrien abzuschieben", sagte Klingbeil weiter.
Kuh auf Weide in Hessen getötet und Kälber gestohlen
Auf einer Weide im hessischen Biblis ist eine Kuh mit Stichen getötet worden. Drei weitere Tiere wurden durch Stiche oder Schnitte verletzt, wie die Polizei in Darmstadt am Montag mitteilte. Außerdem seien zwei Kälber gestohlen worden.
Guardiola verkündet Haaland-Babyglück
Pep Guardiola hat sich nach dem ersehnten Sieg mit Manchester City zum Jahresabschluss gegen Leicester City verplappert. Nach dem 2:0-Auswärtserfolg war der spanische Trainer wohl so erleichtert, dass er etwas verkündete, was eigentlich seinem Stürmer-Star Erling Haaland vorbehalten gewesen wäre.
Gesetzliche Krankenkassen rechnen mit weiterem Beitragsanstieg
Die gesetzlichen Krankenkassen rechnen angesichts wachsender Kosten auch künftig mit einem weiteren Anstieg der Beiträge. Die Politik habe es bislang versäumt, "die Stabilität der Beitragssätze in den Blick zu nehmen", sagte die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, der "Rheinischen Post". Sie wies auch darauf hin, dass das Defizit für 2024 noch höher ausfallen dürfte als bisher erwartet.
Beschädigtes Stromkabel: Ermittler finden Schleifspur am Meeresboden der Ostsee
Nach der mutmaßlichen Sabotage an einem Unterwasserkabel in der Ostsee haben finnische Ermittler eine kilometerlange Schleifspur am Meeresboden entdeckt. "Die Spur ist dutzende Kilometer lang", erklärte Sami Paila von der zuständigen Ermittlungsbehörde. Sie sei "vom Anfang bis zum Ende" identifiziert worden. Die Entdeckung stützt Mutmaßungen, dass das Kabel durch einen Anker beschädigt wurde.
Polizei holt in Bremen bewaffneten Mann aus ICE
Am Bremer Hauptbahnhof hat die Bundespolizei einen Mann aus einem ICE geholt, der mit verschiedenen gefährlichen Gegenständen bewaffnet war. Ein Zugbegleiter hatte die Beamten verständigt, weil der 23-Jährige in einem am Bahnsteig stehenden Regionalzug zwei Frauen bedrohe, wie die Bundespolizei am späten Sonntagnachmittag mitteilte. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Mann ein Messer aufgeklappt und zu den Frauen gesagt haben, dass er Menschen töten wollte.
Versicherte Schäden von 5,5 Milliarden Euro durch Wetterextreme 2024
Wetterextreme wie Stürme, Hagel und Überschwemmungen haben dieses Jahr versicherte Schäden in Höhe von 5,5 Milliarden Euro verursacht. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Montag mitteilte, waren das nach den vorläufigen Zahlen im Jahresvergleich zwar 100 Millionen Euro weniger - die Schadenbilanz bleibe jedoch "insgesamt hoch". So liegen die Zahlen bei den Elementarschäden, etwa durch Überschwemmungen, deutlich über dem langjährigen Durchschnitt.
Offiziell: Mailand und Trainer Fonseca gehen getrennte Wege
Der italienische Fußball-Spitzenklub AC Mailand und Trainer Paulo Fonseca gehen nach nur einem halben Jahr wieder getrennte Wege. Das teilte der Verein einen Tag nach dem 1:1 (1:1) gegen die AS Rom mit. Fonseca, der bereits am Sonntagabend bei Sky Sport Italia von einer beschlossenen Freistellung gesprochen hatte, hatte den Verein erst im Juli übernommen. Als Nachfolger soll nun offenbar sein Landsmann Sergio Conceiçao übernehmen.
50-Jähriger in Wohnung in Flensburg erstochen - Bruder unter Verdacht
In Flensburg in Schleswig-Holstein ist ein 50 Jahre alter Mann in seiner Wohnung erstochen worden. Unter Verdacht steht nach den bisherigen Ermittlungen sein jüngerer Bruder, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der ältere Bruder des Opfers hatte den Notruf gewählt.
Flugtaxi-Hersteller Volocopter ist insolvent und sucht Investoren
Der Flugtaxi-Hersteller Volocopter ist pleite. Das Unternehmen aus Bruchsal stellte nach eigenen Angaben einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Karlsruhe, wie es am Montag mitteilte. Demnach wurde der Antrag am Donnerstag gestellt. Am Freitag dann ordnete das Gericht die vorläufige Insolvenzverwaltung an und setzte einen Insolvenzverwalter ein.
Innenministerin Faeser will Grenzkontrollen über März 2025 hinaus verlängern
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will die Grenzkontrollen über den März 2025 hinaus verlängern. "Wir brauchen diese Kontrollen, bis der Schutz der EU-Außengrenzen deutlich verstärkt wird", sagte Faeser der "Augsburger Allgemeinen" vom Montag. Sie verwies auf Erfolge bei der Bekämpfung von Schleuserkriminalität.
Nach Flugzeugabsturz in Südkorea: Erneut Probleme an Maschine von Jeju Air
Nur einen Tag nach dem tödlichen Flugzeugunglück mit einer Boeing 737-800 in Südkorea hat es an einer weiteren Maschine desselben Typs und derselben Fluggesellschaft Probleme gegeben. Wie die südkoreanische Billigfluglinie Jeju Air am Montag mitteilte, musste am Morgen ein vom internationalen Flughafen Gimpo in Seoul zur Insel Jeju gestarteter Flug nach Problemen mit dem Fahrwerk umkehren.
Kroatien: Präsident Milanovic verfehlt sofortige Wiederwahl und muss in Stichwahl
Der kroatische Präsident Zoran Milanovic hat seine Wiederwahl in der ersten Runde knapp verpasst und muss in zwei Wochen in einer Stichwahl gegen seinen konservativen Herausforderer Dragan Primorac antreten. Milanovic erhielt laut dem von der Wahlbehörde verkündeten vorläufigen Endergebnis bei der Wahl am Sonntag 49,2 Prozent der Stimmen, Primorac kam auf 19,4 Prozent. Für einen Sieg in der ersten Runde wären mehr als 50 Prozent der Stimmen notwendig gewesen.
Vergewaltigungsprozess in Avignon: Haupttäter Pelicot verzichtet auf Berufung
Der in einem beispiellosen Vergewaltigungsprozess im französischen Avignon zur Höchststrafe von 20 Jahren Haft verurteilte Dominique Pelicot will nach Angaben seiner Anwältin nicht gegen das Urteil vorgehen. Ihr Mandant habe entschieden, "keine Berufung gegen das Urteil einzulegen", sagte Béatrice Zavarro am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Eine Berufung würde Pelicots Ex-Frau Gisèle zu "neuen Auseinandersetzungen zwingen, was Dominique Pelicot ablehnt", fügte Zavarro hinzu. Für ihren Mandanten sei es an der Zeit, "die Sache juristisch zu beenden".
NFL: Commanders und Rams erreichen Play-offs
Der deutsch-amerikanische Rookie Brandon Coleman darf mit den Washington Commanders weiter vom Titelgewinn in der Football-Liga NFL träumen. Angeführt von Quarterback Jayden Daniels gewann das Team aus der US-Hauptstadt 30:24 nach Verlängerung gegen die Atlanta Falcons und sicherte sich damit das Ticket für die Play-offs. Für die Commanders, die Offensive Tackle Coleman an Position 67 im diesjährigen Draft ausgewählt hatten, ist es die erste Teilnahme an der K.o.-Phase seit 2020.
Nach dritter Niederlage: Deutschland bei U20-WM vor Aus
Die deutschen Eishockey-Junioren haben auch ihr drittes Spiel bei der U20-WM verloren und stehen vor dem Aus. Das Team von Bundestrainer Tobias Abstreiter unterlag Gastgeber Kanada in Ottawa 0:3 (0:1, 0:0, 0:2). Um den Traum vom Viertelfinale am Leben zu erhalten, benötigt das Schlusslicht der Gruppe A nun am Montagabend (21.30 Uhr/MagentaSport) einen Sieg in regulärer Spielzeit gegen Lettland.
Weikert skizziert Olympiakonzept: "Reiten vermutlich in Aachen"
Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), hat weitere Details zum wahrscheinlichen deutschen Bewerbungskonzept um Olympische Sommerspiele verraten. "Reiten wird vermutlich in Aachen stattfinden – unabhängig davon, wer den Zuschlag erhält", sagte der 63-Jährige im Interview mit dem kicker.
Kein Party-Verbot: Gislason vertraut DHB-Profis an Silvester
Handball-Bundestrainer Alfred Gislason vertraut bei den Feierlichkeiten an Silvester zu 100 Prozent auf die Vernunft seiner Spieler. "Ich mische mich da nicht ein. Ich kenne die gut genug, um zu wissen, dass sie sehr vernünftig sind. Sie würden nicht so viel feiern wie meine Generation oder die Generation von Kretzsche (Stefan Kretzschmar, Anm. d. Redaktion) und Kollegen. Die sind so viel vernünftiger geworden, dass ich mir überhaupt keine Sorgen mache", sagte der Isländer im SID-Interview lachend.
Medien: Unterhaching verhandelt mit Magath
Der frühere Meistertrainer Felix Magath steht angeblich vor einem Engagement beim stark abstiegsbedrohten Fußball-Drittligsten SpVgg Unterhaching. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sind Gespräche zwischen dem 71-Jährigen, der 2022 Hertha BSC per Relegation in der 1. Bundesliga gehalten hatte, und Haching-Präsident Manfred Schwabl bereits "recht weit gediehen".
Djokovic genießt Zusammenarbeit mit Murray
Grand-Slam-Rekordgewinner Novak Djokovic schätzt die Zusammenarbeit mit seinem neuen Trainer und alten Rivalen Andy Murray sehr. Vor seinem ersten Saisonturnier im australischen Brisbane erklärte der Serbe, der in der Vorbereitung gemeinsam mit dem Schotten trainiert hat: "Die zehn Tage, die wir zusammen verbracht haben, waren großartig. Ich habe jede Sekunde genossen. Er ist sehr gewissenhaft, er ist sehr engagiert, so professionell." Dies überrasche ihn aber nicht, weil er ihn schon so viele Jahre als Spieler kenne.
EM-Doku gewährt tiefe Einblicke in die DFB-Auswahl
Die Doku "Unser Team - Die Heim-EM 2024" gewährt tiefe Einblicke ins Innenleben der deutschen Fußball-Nationalmannschaft während des aufregenden Sommers. Während der 92 Minuten können die Fans noch einmal eintauchen in die frisch entfachte Euphorie rund um die DFB-Auswahl und bekommen immer wieder beeindruckende Bilder von Heißmacher Julian Nagelsmann serviert. "Wir zeigen der Fußball-Welt, dass wir wieder da sind", ruft er seinen Spielern um Kapitän Ilkay Gündogan vor dem Eröffnungsspiel gegen Schottland (5:1) zu.
"Harte Herausforderung": Zverev freut sich auf China-Duell
Nach dem gelungenen Saisonauftakt ist für Alexander Zverev vor der nächsten Challenge. "Ich freue mich auf eine harte Herausforderung", sagte der Hamburger vor dem Duell der deutschen Mannschaft mit China beim United Cup in Australien am Montag (ca. 10 Uhr MEZ/Sky).
Nach Flutkatastrophe in Spanien: 80.000 Menschen protestieren in Valencia
Fast zwei Monate nach der verheerenden Flutkatastrophe in Spanien haben Zehntausende Menschen in der besonders schwer getroffenen Stadt Valencia gegen den Umgang der Behörden mit den Überschwemmungen protestiert. Am Sonntag beteiligten sich nach Angaben der Regionalpolizei rund 80.000 Menschen an dem Protest in Valencia. Es war bereits die dritte große Demonstration binnen eines Monats nach vorherigen Protesten mit bis zu 130.000 Teilnehmern.