Letzte Nachrichten
Hausärzte warnen vor Überlastung von Praxen durch Infektionswelle
Die Hausärzte in Deutschland befürchten Überlastungen von Praxen durch bevorstehende Infektionswellen. In vielen Regionen gebe es wegen einer frühen Infektwelle bereits Aufnahmestopps, sagte die Bundesvorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Nicola Buhlinger-Göpfart, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Grund seien Atemwegserkrankungen wie Rhino- und Coronaviren. Nun stehe zudem die Grippesaison vor der Tür.
Nach Fehlentscheidung: Karazor richtet Appell an Fans
Kapitän Atakan Karazor vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart hat nach seiner unberechtigten Gelb-Roten Karte im Spiel beim VfL Wolfsburg (2:2) eine Entschuldigung von Schiedsrichter Sven Jablonski angenommen und einen Appell an die Fans gerichtet. "Verzichtet auf persönliche Belästigungen, Beleidigungen und Hass. Dafür steht der VfB nicht", schrieb Karazor bei Instagram: "Fehler passieren, es ist menschlich."
CDU-Chef Merz fordert mehr Respekt für Besserverdienende - und mahnt zu Fleiß
Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) hat mehr Respekt für finanziellen Erfolg eingefordert. "Ich möchte ein bisschen unsere Mentalität ändern", sagte Merz der "Bild am Sonntag". "Wirtschaftlicher Erfolg gehört dazu, den darf man auch - man muss nicht protzen - zeigen." Damit könne man auch "andere ermutigen und ermuntern und sagen: Macht es nach". Besorgt zeigte sich Merz über die Einstellung mancher Menschen zur Arbeit. Wenn diese nur als "unangenehme Unterbrechung unserer Freizeit" gesehen werde, führe dies "in einen massiven Wohlstandsverlust".
Essen: Festnahme nach zwei Bränden mit mehr als 30 Verletzten
Bei Bränden in zwei Mehrfamilienhäusern in Essen sind am Samstagabend mehr als 30 Menschen verletzt worden. Wie Polizei und Feuerwehr am Sonntag mitteilten, sind unter den Verletzten acht schwer verletzte Kinder. Kurz nach den Bränden fuhr in der Nähe ein Lieferwagen in zwei Geschäfte. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben einen Verdächtigen fest.
Tor von Messi reicht nicht: Miami wieder nur Remis
Fußball-Superstar Lionel Messi und Inter Miami haben ihre Sieglos-Serie in der Major League Soccer (MLS) fortgesetzt. Das Team aus Florida musste sich am Samstag (Ortszeit) mit einem 1:1 (0:0) gegen Charlotte FC zufrieden geben, für Miami war es bereits das dritte Remis in Serie. Messi (67.) glich dabei mit seinem 15. Saisontor den Rückstand durch Karol Swiderski (57.) aus.
Finale in New Jersey: Klub-WM findet in zwölf Stadien statt
Die viel diskutierte Klub-WM 2025 in den USA wird in zwölf Stadien ausgetragen. Das gab FIFA-Präsident Gianni Infantino im Rahmen des Global Citizen Festivals im New Yorker Central Park bekannt. Das neue XXL-Format der Klub-WM findet vom 15. Juni bis 13. Juli 2025 statt. Das Finale wird vor den Toren New Yorks in New Jersey über die Bühne gehen.
Mehr als 60 Tote durch Hurrikan "Helene" in den USA
Durch den Sturm "Helene" sind im Südosten der USA nach Behördenangaben mehr als 60 Menschen ums Leben gekommen. Wohnhäuser, Geschäftsgebäude und Straßen wurden beschädigt oder komplett zerstört, mehr als 2,7 Millionen Haushalte in zehn Bundesstaaten waren am Samstag (Ortszeit) immer noch ohne Strom. In sechs Bundesstaaten wurde der Notstand ausgerufen.
Finale in New Jersey: Klub-WM findet an zwölf Spielorten statt
Die viel diskutierte Klub-WM 2025 in den USA wird an zwölf Spielorten ausgetragen. Das gab FIFA-Präsident Gianni Infantino im Rahmen des Global Citizen Festivals im New Yorker Central Park bekannt. Das neue XXL-Format der Klub-WM findet vom 15. Juni bis 13. Juli 2025 statt. Das Finale wird vor den Toren New Yorks in New Jersey über die Bühne gehen.
Parlamentswahl in Österreich begonnen
In Österreich hat am Sonntag die Parlamentswahl begonnen, bei der erstmals die rechtspopulistische FPÖ stärkste Kraft werden könnte. Die meisten Wahllokale öffneten um 07.00 Uhr. 6,35 Millionen Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren können darüber entscheiden, welche Parteien künftig im Nationalrat in Wien sitzen. Mit ersten Prognosen wird nach dem landesweiten Wahlschluss um 17.00 Uhr gerechnet. Das vorläufige Ergebnis wird am späten Abend oder in der Nacht erwartet.
Israelische Armee: Dutzende Hisbollah-Ziele angegriffen
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben in der Nacht zu Sonntag "Dutzende" Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen. In den vergangenen Stunden hätten die israelischen Streitkräfte "Dutzende terroristische Ziele auf dem Territorium des Libanon angegriffen", hieß es in einer Armee-Erklärung im Onlinedienst Telegram. Demnach galten die Angriffe "Gebäuden, in denen Waffen und militärische Strukturen der Organisation gelagert waren".
Bayern gegen Bayer: Ein Remis mit zwei Siegern?
Jan-Christian Dreesen schlenderte mit einem Lächeln aus der Mannschaftskabine, auch Max Eberl war mit sich und der Bayern-Welt im Reinen. Der moralische Sieger dieses an Spektakel armen Bundesliga-Topspiels, da waren sie sich beim FC Bayern einig, kam aus München.
Nübel Nummer eins? Kein Kontakt mit Nagelsmann
Alexander Nübel verspürte "Vorfreude pur". Nein, noch dachte der Torhüter des VfB Stuttgart nicht an seine mögliche Beförderung zur temporären Nummer eins in der deutschen Nationalmannschaft. Das erste Heimspiel in der Champions League am kommenden Dienstag gegen Sparta Prag am Dienstag (18.45 Uhr/DAZN) konnte für Nübel nicht schnell genug kommen.
Fimpels erste Bewährungsprobe: Ein wichtiger "Arbeitssieg"
Jakob Fimpel genoss die "Wahnsinnsmomente in der Kurve", vor allem seinen "Jungs" gönnte der Schalker Interimstrainer die Feier mit den Fans. Für wenige Augenblicke störten Fimpel die individuellen Fehler seiner Mannschaft nicht mehr, das 2:1 (0:0) bei Preußen Münster hakte er schnell als "Arbeitssieg" ab. "Das war kein Leckerbissen heute. Am Ende waren wir die glücklichere Mannschaft", sagte Fimpel.
"Kein Verständnis": Svensson sauer über lange Nachspielzeit
Bo Svensson war angefressen. Nach dem späten Dämpfer für Union Berlin bei Borussia Mönchengladbach musste die Wut des Trainers raus, verärgert hämmerte er mit seiner Hand gegen eine Tür im Bauch des Stadions. "Da habe ich kein Verständnis für", sagte der Däne im Anschluss über die sehr lange Nachspielzeit, in der seine Mannschaft noch den Gegentreffer zum 0:1-Endstand kassiert hatte: "Acht Minuten in einer Halbzeit ohne VAR-Einsatz, das habe ich in der Bundesliga noch nicht gesehen."
Eberl über Palhinha: "Wir werden ihn brauchen"
Sportvorstand Max Eberl vom FC Bayern hat eine Lanze für den teuren Münchner Edelreservisten Joao Palhinha gebrochen. "Wir werden ihn brauchen, wir werden ihn brauchen", sagte Eberl nach dem Bundesliga-Topspiel gegen Double-Gewinner Bayer Leverkusen (1:1).
Flick nimmt "Schuld" für erste Liga-Pleite auf sich
Hansi Flick hat die "Schuld" für die erste Saisonniederlage des FC Barcelona in der spanischen Primera Division auf sich genommen. Der frühere Fußball-Bundestrainer hatte seine Startelf beim CA Osasuna kräftig durchgewechselt, das 2:4 (0:2) bedeutete das Ende seiner Siegesserie in der Liga. "In der ersten Halbzeit haben wir viele Fehler gemacht, das war nicht normal. Wir hatten viele Wechsel im Team, vielleicht war das einer der Gründe", sagte Flick.
FDP dringt auf Spitzengespräche von Koalition und Union zu Asylrecht
Die FDP dringt auf einen raschen neuen Anlauf für eine parteiübergreifend getragene Verschärfung des Asylrechts. "Es ist eine Frage der staatspolitischen Verantwortung, die illegale Migration nach Deutschland unter Kontrolle zu bringen, die Zahlen zu reduzieren und Abschiebungen konsequent durchzuführen", sagte FDP-Fraktionsvize Christoph Meyer am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. "Deshalb muss das Vierer-Treffen zwischen Scholz, Habeck, Lindner und Merz jetzt stattfinden, es gilt keine Zeit zu verlieren."
Mehr als hundert Tote bei Überschwemmungen in Nepal
Bei heftigen Überschwemmungen und Erdrutschen in Nepal sind nach jüngsten Angaben mindestens 101 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 64 weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben vom Sonntag vermisst. Die Zahl der Todesopfer werde wahrscheinlich noch weiter steigen, sagte ein Polizeisprecher. Derweil würden die Such- und Rettungseinsätze in den betroffenen Gebieten fortgesetzt.
Aserbaidschans Außenminister dämpft Hoffnungen auf Friedensabkommen mit Armenien
Aserbaidschans Außenminister Dscheihun Bajramow hat die Hoffnungen auf ein baldiges Friedensabkommen mit dem Nachbarland Armenien gedämpft. "Ein Teilfrieden ist keine Option nach so viel Schmerz und Leid, das durch territoriale Ansprüche gegenüber Nachbarn verursacht wurde", sagte Bajramow am Samstag (Ortszeit) bei der UN-Generaldebatte in New York. Erst vor zwei Tagen hatte sich Armeniens Ministerpräsident Nikol Paschinjan mit Blick auf die Friedensverhandlungen zuversichtlich gezeigt.
Österreich wählt neues Parlament - FPÖ könnte erstmals stärkste Kraft werden
Österreich wählt am Sonntag ein neues Parlament. 6,35 Millionen Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren können darüber entscheiden, welche Parteien künftig im Nationalrat sitzen. Die meisten Wahllokale öffnen um 07.00 Uhr, mit ersten Prognosen wird nach dem landesweiten Wahlschluss um 17.00 Uhr gerechnet. Erstmals könnte die rechtspopulistische FPÖ stärkste Kraft werden.
Trump beschimpft Harris in Wisconsin als "geistig beeinträchtigt"
Mit besonders ausfallenden Worten hat der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump seine demokratische Rivalin Kamala Harris als "geistig beeinträchtigt" beschimpft. "Joe Biden wurde geistig beeinträchtigt. Kamala wurde so geboren", sagte Trump am Samstag (Ortszeit) vor seinen Anhängern in der Kleinstadt Prairie du Chien im Bundesstaat Wisconsin. "Sie wurde so geboren. Und wenn man darüber nachdenkt, hätte nur ein geistig beeinträchtigter Mensch zulassen können, dass dies unserem Land passiert", sagte er mit Blick auf das im Wahlkampf besonders umstrittene Thema Migration.
Biden fordert nach jüngster Eskalation im Libanon Waffenruhe
US-Präsident Joe Biden hat nach der jüngsten Eskalation zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah im Libanon eine Waffenruhe gefordert. "Es ist Zeit für eine Waffenruhe", antwortete Biden am Samstag auf Frage eines Reporters, ob eine israelische Bodenoffensive im Libanon unvermeidlich sei.
Mindestens 53 Tote durch Hurrikan "Helene" in den USA
Durch den Sturm "Helene" sind im Südosten der USA nach jüngsten Behördenangaben mindestens 53 Menschen ums Leben gekommen. Straßen, Wohnhäuser und Geschäftsgebäude wurden beschädigt oder komplett zerstört, fast drei Millionen Haushalte in zehn Bundesstaaten waren am Samstagnachmittag (Ortszeit) weiter ohne Strom. In Mexiko kamen durch einen Hurrikan mindestens acht Menschen ums Leben.
Nach Trainerwechsel: Schalke gelingt Befreiungsschlag
Schalke 04 hat den freien Fall am Ende einer turbulenten Woche vorerst gestoppt. Im ersten Spiel nach der Entlassung des Belgiers Karel Geraerts gewannen die Königsblauen mit Interimstrainer Jakob Fimpel beim Zweitliga-Aufsteiger Preußen Münster mit 2:1 (0:0). Inmitten der Trainersuche und der Spekulationen um eine mögliche Raul-Rückkehr kehrt sportlich damit ein wenig Ruhe in Gelsenkirchen ein.
Ukraine meldet zehn Tote bei russischem Angriff auf Krankenhaus
Bei einem russischen Angriff auf ein Krankenhaus in der ukrainischen Grenzstadt Sumy sind am Samstag nach ukrainischen Angaben zehn Menschen getötet worden. Bei einem ersten Angriff auf die Klinik sei zunächst ein Mensch getötet worden, erklärte der ukrainische Innenminister Igor Klymenko. Während Evakuierung der Patienten sei das Krankenhaus dann erneut bombardiert worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland vor, einen "Krieg gegen Krankenhäuser" zu führen.
SpaceX-Rakete zur ISS gestartet - Rückholaktion für zwei gestrandete Astronauten
Eine SpaceX-Rakete mit zwei Raumfahrern an Bord ist am Samstag ins All gestartet. Sie hob von einer neuer Startrampe auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Die Falcon-9-Rakete soll den US-Astronauten Nick Hague und den russischen Kosmonaut Alexander Gorbunow zur Internationalen Raumstation ISS bringen.
Kein Neuer-Comeback im DFB-Team
Kein Rücktritt vom Rücktritt: Ein Comeback von Manuel Neuer im Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft wird es vorerst nicht geben. Das erklärte der Kapitän des FC Bayern nach dem Bundesliga-Topspiel gegen Bayer Leverkusen (1:1). "Ich bin ja aus eigenen Stücken zurückgetreten und ich glaube, es ist wichtig zu sagen, dass wir den Torhütern vertrauen", meinte er.
Netanjahu: Israel nach Tötung von Hisbollah-Chef an "historischem Wendepunkt"
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu sieht sein Land nach der Tötung des Hisbollah-Chefs Hassan Nasrallah an einem "historischen Wendepunkt". Mit dem Luftangriff auf Nasrallah habe Israel Vergeltung geübt für die Taten der pro-iranischen Miliz, sagte Netanjahu am Samstagabend in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache.
Hisbollah-Anführer Nasrallah bei israelischem Luftangriff getötet
Die israelische Armee hat Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah bei einem Luftangriff im Libanon getötet und der pro-iranischen Miliz damit einen schweren Schlag versetzt. Nach dem Bombardement des Hisbollah-Hauptquartiers in Beirut am Freitag bestätigte die Miliz am Samstag den Tod ihres langjährigen Anführers. Der Iran und andere Verbündete der Hisbollah verurteilten den Angriff, US-Präsident Joe Biden sprach von einer "Maßnahme der Gerechtigkeit". Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) warnte vor einer weiteren Eskalation in der Region.
Leverkusen stoppt die Münchner Torlawine
Kein Spektakel, kein Sieger im Spitzenspiel: Double-Gewinner Bayer Leverkusen hat die Torlawine des FC Bayern gestoppt und den Münchnern nach vier Siegen in vier Spielen die ersten Punkte der Saison abgeknöpft. Mit einer wenig inspirierenden, aber taktisch ausgefeilten und sehr gut umgesetzten Defensivleistung trotzte die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso dem Rekordmeister ein 1:1 (1:1) ab.
Baerbock: Destabilisierung des Libanon "in keinster Weise" im Interesse Israels
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat sich nach der Tötung von Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah bei einem israelischen Luftangriff besorgt über die Lage in der Region geäußert. "Es droht die Destabilisierung des gesamten Libanons, und das ist in keinster Weise im Interesse der Sicherheit Israels", sagte Baerbock im "Bericht aus Berlin" der ARD. "Die Lage ist brandgefährlich. Es droht, dass diese ganze Region in die absolute Gewaltspirale weiter reinrutscht."
Hisbollah bestätigt Tötung ihres Anführers Nasrallah
Israels Armee hat Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah getötet. Die pro-iranische Miliz bestätigte am Samstag den Tod ihres langjährigen Anführers, den zuvor die israelische Armee verkündet hatte. Der 64-jährige wurde demnach am Freitag bei einem Luftangriff auf den Süden von Beirut getötet. Israel hat der pro-iranischen Miliz damit einen schweren Schlag versetzt. Die Führung des Iran und andere Verbündete der Hisbollah reagierten empört.