Letzte Nachrichten
Ungarns Außenminister trifft Gazprom-Chef zu Gesprächen über "Energiesicherheit"
Ungarns Außenminister Peter Szijjarto ist zu Gesprächen über die Energieversorgung seines Landes nach Russland gereist. "Ohne russisches Gas kann Ungarns Energiesicherheit nicht garantiert werden", schrieb Szijjarto am Freitag im Onlinenetzwerk Facebook und veröffentlichte dort ein Bild von einem Treffen mit dem Chef des russischen Energiekonzerns Gazprom, Alexej Miller, in St. Petersburg. Das sei "keine Frage von Ideologie, sondern von Physik und Mathematik".
Lebenslange Haft für 22-Jährigen wegen Mordes an Busbahnhof in Gummersbach
Wegen Mordes an einem Mann in einem Wartehäuschen im nordrhein-westfälischen Gummersbach ist ein 22-Jähriger zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Köln sprach ihn am Freitag des Mordes schuldig, wie das Gericht mitteilte.
Junge in Friseursalon missbraucht: Landgericht Köln verhängt mehrjährige Haftstrafe
Das Landgericht Köln hat einen 38-jährigen Mann wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Jungen in einem Friseursalon zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Das Gericht verhängte am Freitag gegen den Angeklagten dreieinhalb Jahre Haft, wie das Gericht mitteilte.
Waldbrand tobt auf früherem Truppenübungsplatz in Brandenburg
Auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz in der Nähe der brandenburgischen Stadt Jüterbog tobt ein größerer Waldbrand. Wie die Jüterboger Feuerwehr am Freitag mitteilte, sind inzwischen etwa 67 Hektar Waldboden betroffen. Die Regionalleitstelle Brandenburg warnte vor Rauch und Geruchsbelästigung.
Betrunkener Baggerfahrer in Bayern richtet nach Kündigung hohen Sachschaden an
Nachdem er gekündigt wurde, hat sich ein Baggerfahrer in Bayern auf Zerstörungstour begeben und auf 200 Metern Kabelschächte, Betonhalterungen und eine Signalzeichenanlage demoliert. Der Schaden beträgt 30.000 bis 50.000 Euro, wie die Bundespolizei in Nürnberg am Freitag mitteilte. Der 49-Jährige arbeitete demnach für ein Subunternehmen am Bahnhof Ipsheim.
Regierung in Venezuela meldet landesweiten Stromausfall
In Venezuela ist am Freitag nach Angaben der Regierung nahezu flächendeckend der Strom ausgefallen. "Alle 24 Bundesstaaten melden einen vollständigen oder teilweisen Ausfall der Stromversorgung", sagte Kommunikationsminister Freddy Ñáñez dem Sender VTV. Er machte einen "Sabotageakt gegen das nationale Stromnetz" dafür verantwortlich.
Ludwig bei Abschiedsvorstellung im DM-Halbfinale
Rio-Olympiasiegerin Laura Ludwig kann bei ihrer Abschiedsvorstellung in Timmendorfer Strand weiter auf eine Medaille hoffen. Bei den deutschen Meisterschaften gewann die Hamburgerin an der Seite von Louisa Lippmann mit 2:1 (17:21, 23:21, 15:13) gegen Sandra Ittlinger und Kim van de Velde (Düsseldorf/Flacht) und zog ins Halbfinale am Samstag (18.30 Uhr) ein.
Viel Kritik an Sicherheitspaket - Polizeigewerkschaft: "Deutlich mehr erwartet"
An den Verabredungen der Regierung über ein Maßnahmenpaket zur Sicherheitspolitik gibt es weiter viel Kritik. "Wir haben als Gewerkschaft der Polizei deutlich mehr erwartet", sagte GdP-Chef Jochen Kopelke im Radiosender Bayern 2. Auch die Union hält die Beschlüsse für nicht ausreichend. Aus den Reihen der Koalition äußerte SPD-Innenexperte Sebastian Fiedler Unzufriedenheit.
Israel setzte Militäreinsatz im Westjordanland fort - Drei Hamas-Kämpfer getötet
Israel hat seinen großangelegten Militäreinsatz im Westjordanland am Freitag fortgesetzt und bei einem Luftangriff nach eigenen Angaben drei Kämpfer der radikalislamischen Hamas getötet. Laut Augenzeugen beschoss ein Kampfflugzeug ein Auto in Sababde südöstlich der Stadt Dschenin. Israels Armee erklärte, das Ziel sei eine "Terrorzelle" gewesen. Im Gazastreifen soll es auf Drängen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ab Sonntag begrenzte Feuerpausen für Polio-Impfungen geben.
Heidenheim erwischt Traumlos Chelsea - Frankfurt zur Roma
Die Europa-Neulinge des 1. FC Heidenheim haben das Traumlos gezogen und bei ihrem Debüt in der Conference League den großen FC Chelsea als Heimgegner erwischt. Die Europa-League-Spezialisten von Eintracht Frankfurt müssen bei ihrem nächsten internationalen Abenteuer unter anderem zur AS Rom und zu Olympique Lyon reisen. Die TSG Hoffenheim hat mit Tottenham Hotspur sowie dem FC Porto zwei Titelkandidaten gezogen.
Trumps Anwälte beantragen Überstellung des Schweigegeld-Prozesses an Bundesgericht
Im Schweigegeldprozess gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump haben dessen Anwälte einen Antrag auf Überstellung des Verfahrens an ein Bundesgericht gestellt. Die Anwälte beriefen sich auf das jüngste Urteil des Obersten Gerichtshofs zur Teil-Immunität von Präsidenten und beantragten, dass das Bundesgericht in Manhattan den Fall übernimmt. Zudem argumentierten sie, dass der Prozess die verfassungsmäßigen Rechte des republikanischen Präsidentschaftskandidaten vor der Wahl im November verletze.
Waffeneinsatz gegen Russland: Berlin verärgert über Borrell
Die Bundesregierung hat verärgert auf Äußerungen des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell zum Einsatz deutscher und anderer westlicher Waffen gegen russische Ziele durch die Ukraine reagiert. "Zum Ende seiner Amtszeit werden die Äußerungen Herrn Borrells immer merkwürdiger", hieß es am Freitag aus deutschen Regierungskreisen. Borrell hatte Bedenken aus Deutschland und den USA zuvor als "lächerlich" abgetan, der Einsatz westlicher Waffen gegen Ziele innerhalb Russlands könne zu einer Konfrontation mit Moskau führen.
Bundesregierung appelliert an "Verantwortung" der Thyssenkrupp-Führung
Nach der Eskalation bei Thyssenkrupp im Streit um die Zukunft der Stahlsparte hat die Bundesregierung die Konzernführung kritisiert. "Wir erwarten, dass die Verantwortlichen dort zu ihren eigentlichen Aufgaben zurückfinden", sagte ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums am Freitag. Sie müssten "Verantwortung übernehmen, für das Unternehmen, für die Beschäftigten" und auch für die Zukunft seiner Stahlsparte.
Höcke wiederholt scharf kritisierte Äußerungen zu mittelständischen Firmen
Der thüringische AfD-Spitzenkandidat Björn Höcke hat seine scharf kritisierten Äußerungen zu deutschen Familienunternehmen verteidigt und wiederholt. "Das würde ich jederzeit wieder so tun", sagte der Politiker am Freitag dem Sender Welt-TV. Höcke hatte bei einer Wahlkampfveranstaltung am vergangenen Wochenende in Sömmerda eine Gruppe von Familienunternehmen scharf kritisiert, die eine Kampagne "Made in Germany - Made by Vielfalt" gestartet hatte.
Regierung: Vorkehrungen für Sicherheit der abgeschobenen Afghanen getroffen
Die Bundesregierungen hat nach eigenen Angaben Vorkehrungen für die Sicherheit der 28 am Freitag abgeschobenen Afghanen getroffen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) habe bereits darauf verwiesen, dass auch in diesem Zusammenhang das Grundgesetz gelte, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit in Berlin. "Das heißt, dass auch Vorkehrungen getroffen worden sind."
Mit dem Fahrrad von Auto erfasst: NHL-Star Gaudreau tot
Schocknachricht für die Columbus Blue Jackets und die Eishockey-Profiliga NHL: Der siebenmalige Allstar Johnny Gaudreau ist tot. Das gab der Klub aus dem US-Bundesstaat Ohio am Freitag bekannt. "Die Columbus Blue Jackets sind schockiert und am Boden zerstört wegen dieser unvorstellbaren Tragödie", hieß es in der Mitteilung. Gaudreau starb bei einem Unfall, auch sein jüngerer Bruder Matthew kam dabei ums Leben.
Fast tausend Straftaten auf Kerbholz: Mann an Flughafen Hannover verhaftet
Die Bundespolizei hat auf dem Flughafen Hannover einen Mann verhaftet, der von der Justiz wegen fast tausend Straftaten gesucht wurden. Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Flughafen landete der 41-Jährige in der Nacht zum Freitag mit einem Flug aus dem türkischen Antalya in Deutschland. Bei der Einreisekontrolle entdeckten die Beamten, dass gegen den Mann ein Untersuchungshaftbefehl und ein Europäischer Haftbefehl vorlagen.
Bundesregierung: Vorkehrungen für Sicherheit der abgeschobenen Afghanen getroffen
Die Bundesregierungen hat nach eigenen Angaben Vorkehrungen für die Sicherheit der 28 am Freitag abgeschobenen Afghanen getroffen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) habe bereits darauf verwiesen, dass auch in diesem Zusammenhang das Grundgesetz gelte, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit in Berlin. "Das heißt, dass auch Vorkehrungen getroffen worden sind", dass den Abgeschobenen in Afghanistan "nicht ein Schicksal droht, wie Sie es gerade beschrieben haben", antwortete Hebestreit einem Journalisten.
Eurovision Song Contest 2025 findet in Basel statt
Basel hat sich im Rennen um die Austragung des Eurovision Song Contest (ESC) 2025 durchgesetzt: Das ESC-Finale findet am 17. Mai in der Basler St. Jakobshalle statt, wie die Organisatoren am Freitag in Genf bekanntgaben. Es ist das dritte Mal, dass der beliebte internationale Musikwettbewerb in der Schweiz ausgetragen wird.
Schock in Columbus: NHL-Star Gaudreau tot
Schocknachricht für die Columbus Blue Jackets und die Eishockey-Profiliga NHL: Der siebenmalige Allstar Johnny Gaudreau ist tot. Das gab der Klub aus dem US-Bundesstaat Ohio am Freitag bekannt. "Die Columbus Blue Jackets sind schockiert und am Boden zerstört wegen dieser unvorstellbaren Tragödie", hieß es in der Mitteilung. Auch Gaudreaus jüngerer Bruder Matthew starb.
Formel 1: "Wunderkind" Antonelli mit heftigem Crash
"Wunderkind" Andrea Kimi Antonelli hat bei seinem ersten Trainingseinsatz in der Formel 1 einen heftigen Unfall erlebt. Am Freitagmittag in Monza flog der 18-Jährige im Mercedes in der Parabolica-Kurve bei hoher Geschwindigkeit ab, drehte sich und schlug seitlich in den Reifenstapel ein. Antonelli gab via Funk Entwarnung und stapfte davon. Das Medical Car brachte ihn zum ärztlichen Check.
Alonso froh über Tah-Verbleib: "Er ist ein Top-Profi"
Bayer Leverkusens Trainer Xabi Alonso hat nach dem geplatzten Wechsel von Jonathan Tah zu Bayern München keine Zweifel an der Professionalität seines Abwehrchefs. "Ich habe mit ihm gesprochen, er ist ein Top-Profi. Wir haben Vertrauen, morgen spielt er von Anfang an", sagte der Spanier vor dem Spitzenspiel gegen RB Leipzig am Samstag (18.30 Uhr/Sky).
Bundesregierung sagt Kabinettsklausur in Meseberg ab
Die Bundesregierung hat ihre für nächste Woche geplante Kabinettsklausur in Meseberg abgesagt. Die Koalition sei schon relativ früh übereingekommen, dass der angedachte Termin am 3. September "kein gut gewähltes Datum ist", sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Freitag. Gründe seien die anstehenden Landtagswahlen - am Sonntag in Sachsen und Thüringen sowie drei Wochen später in Brandenburg - und die im Bundestag beginnenden Haushaltsberatungen.
Ungarisches Konsortium zieht Angebot für spanischen Zughersteller Talgo zurück
Nach dem Veto der spanischen Regierung hat das ungarische Konsortium Ganz Mavag Europe sein Übernahmeangebot für den Zughersteller Talgo zurückgezogen. Die Ungarn kündigten den Schritt am Freitag in einer Mitteilung an die spanische Börsenaufsicht an. Darin wirft Ganz Mavag der Regierung in Madrid vor, seinen "legitimen Interessen schweren Schaden" zugefügt zu haben. Das Unternehmen kündigte zudem rechtliche Schritte an.
EL-Auslosung: Frankfurt zur Roma, Hoffenheim gegen Tottenham
Die Europa-League-Spezialisten von Eintracht Frankfurt müssen bei ihrem nächsten internationalen Abenteuer unter anderem zur AS Rom und zu Olympique Lyon reisen. Die TSG Hoffenheim bekommt es ebenfalls mit Lyon zu tun und hat mit Tottenham Hotspur sowie dem FC Porto zwei Titelkandidaten im "kleinen" Europapokal erwischt.
Zwei Schwerverletzte nach Explosion bei Sprengstofffirma in Nordrhein-Westfalen
Bei einer Explosion in einer Sprengstofffirma im nordrhein-westfälischen Troisdorf sind am Freitag zwei Arbeiter schwer verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber brachte die Männer im Alter von 26 und 62 Jahren in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Kreispolizei in Siegburg sagte. Lebensgefahr bestand demnach nicht.
Pistorius tritt bei Bundestagswahl nicht in Heimatstadt Osnabrück an
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) tritt bei der Bundestagswahl im nächsten Jahr nicht als Direktkandidat in seiner Heimatstadt Osnabrück an. Das sagte er der "Osnabrücker Zeitung" laut einem Bericht vom Freitag. Zur Frage, ob er in einem anderen niedersächsischen Wahlkreis antreten werde er, sagte er der Zeitung: "Dazu werde ich mich zu gegebener Zeit äußern."
Nach Angriff auf Wahlhelfer von CDU in Sachsen: Mann zu Geldstrafe verurteilt
Nach Angriffen auf Wahlhelfer der CDU in Sachsen ist ein Mann zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Dresden verhängte gegen den 29-Jährigen am Freitag in einem beschleunigten Verfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen insgesamt tausend Euro Geldstrafe, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.
Wetterdienst: August in Deutschland mit ungewöhnlich hohen Temperaturen
Der Sommer 2024 ist insgesamt in Deutschland deutlich zu warm gewesen. Dabei war die Lage in den einzelnen Regionen aber unterschiedlich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Freitag nach ersten Auswertungen der rund 2000 Messstationen mitteilte. Der August sei mit einer ungewöhnlich hohen Temperaturabweichung zu Ende gegangen.
Wahlumfragen: CDU in Sachsen vorn - AfD in Thüringen weiter stärkste Kraft
Zwei Tage vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland sehen Umfragen die CDU in Sachsen vorn, während die AfD in Thüringen weiterhin stärkste Kraft ist. Die CDU von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer liegt in der am Freitag in Köln veröffentlichten Forsa-Erhebung für RTL und n-tv bei 33 Prozent. Die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte AfD folgt mit 31 Prozent.
Geschlecht steht fest: Pandazwillinge im Berliner Zoo sind zwei Weibchen
Gut eine Woche nach der Geburt der Pandazwillinge im Berliner Zoo steht das Geschlecht der Babys fest. Es handle sich um zwei Weibchen, teilte der Zoo am Freitag mit. Beide Jungtiere seien gesund und entwickelten nun langsam die für Große Pandas charakteristische schwarz-weiße Zeichnung.
Harris wirbt in erstem Interview seit Nominierung um Stimmen der Mittelschicht
In ihrem ersten Interview seit ihrer Nominierung zur US-Präsidentschaftskandidatin hat Kamala Harris um Stimmen aus der politischen Mitte geworben. Sie kündigte in dem CNN-Interview am Donnerstag (Ortszeit) an, hart gegen irreguläre Einwanderung vorzugehen und die umstrittene Gas- und Ölförderung durch Fracking nicht zu verbieten. Ihrem Rivalen Donald Trump warf Harris Spaltung vor. Die Menschen in den USA seien bereit für einen "neuen Weg nach vorn".