Letzte Nachrichten
Biden über Kandidatur-Rückzug: Zeit für "jüngere Stimmen"
US-Präsident Joe Biden hat seinen Ausstieg aus dem Präsidentschaftsrennen in einer Rede an die Nation damit begründet, seine Demokratische Partei und das Land vereinen zu wollen. Es sei an der Zeit, den Staffelstab an "jüngere Stimmen" zu übergeben, sagte Biden am Mittwoch (Ortszeit) in der mit Spannung erwarteten Rede. In seiner ersten Fernsehansprache seit dem Bekanntwerden seiner Entscheidung lobte der 81-Jährige zudem Vizepräsidentin Kamala Harris - die voraussichtliche Präsidentschaftskandidatin der Demokraten - als "erfahren" und "fähig".
Biden: Kandidatur-Rückzug zum Vereinen der Demokratischen Partei - Platz für "jüngere Stimmen"
US-Präsident Joe Biden hat seinen Ausstieg aus dem Präsidentschaftsrennen in einer Rede an die Nation damit begründet, seine Demokratische Partei "vereinen" zu müssen. "In den vergangenen Wochen ist mir klar geworden, dass ich meine Partei (...) vereinen muss", sagte Biden am Mittwoch (Ortszeit).
Tennis: Sinner sagt Olympia-Teilnahme ab - auch Rune fehlt
Der Weltranglistenerste Jannik Sinner (22) hat seine Teilnahme am olympischen Tennis-Turnier einen Tag vor der Auslosung abgesagt. Der Südtiroler, der zu Jahresbeginn die Australian Open und damit seinen ersten Titel bei einem Grand Slam gewonnen hatte, gab als Begründung für seinen Rückzug eine Mandelentzündung an. Auch Holger Rune wird in Paris fehlen.
Weißes Haus: Forderungen nach Rücktritt von US-Präsident Joe Biden "lächerlich"
Das Weiße Haus hat Rücktrittsforderungen an US-Präsident Joe Biden als "lächerlich" zurückgewiesen. Es sei "lächerlich" zu fordern, dass Biden nach seinem Ausstieg aus dem Rennen um das Weiße Haus nun auch vom Präsidentenamt zurücktreten müsse, sagte Bidens Sprecherin Karine Jean-Pierre am Mittwoch vor Journalisten. Auch wies sie Vorwürfe einer möglichen "Vertuschung" von Bidens Gesundheitszustand vor seinem Wahlkampf-Ausstieg zurück.
Britischer Star-Dirigent Gardiner tritt nach Handgreiflichkeit gegen Sänger zurück
Der britische Star-Dirigent John Eliot Gardiner ist im Zusammenhang mit Vorwürfen über eine Handgreiflichkeit gegenüber einem Sänger zurückgetreten. "Nach langer Überlegung habe ich beschlossen, als Leiter und künstlerischer Direktor des Monteverdi-Chors und -Orchesters zurückzutreten", teilte Gardiner am Mittwoch mit. Der 81-Jährige war zunehmend in die Kritik geraten, als bekannt wurde, dass er einen Sänger geohrfeigt hatte, weil dieser bei einem Auftritt die Bühne auf der falschen Seite verlassen hatte.
Netanjahu zeigt sich vor US-Kongress "zuversichtlich" zu Schicksal der Geiseln
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich in einer Rede vor dem US-Kongress "zuversichtlich" zu den Erfolgsaussichten der Verhandlungen über eine Freilassung der von der radikalislamischen Hamas gehaltenen Geiseln gezeigt. "Ich bin zuversichtlich, dass diese Bemühungen zum Erfolg führen können", sagte Netanjahu in einer gemeinsamen Sitzung von Senat und Repräsentantenhaus in Washington.
Rugby: Dupont und Frankreich schon im Viertelfinale
Rugby-Star Antoine Dupont ist mit Frankreich vorzeitig ins Viertelfinale des Olympia-Turniers eingezogen - trotz eines holprigen Starts in die Goldmission.
"Zirkus" zum Olympia-Start: Argentinien verliert doch noch
20 Minuten Nachspielzeit, fast zwei Stunden Unterbrechung und ein verrückter Videobeweis: Das olympische Fußball-Turnier hat einen ebenso chaotischen wie denkwürdigen Start hingelegt. Über vier Stunden nach dem Anpfiff verlor Mitfavorit Argentinien am Ende doch noch mit 1:2 (0:1) gegen Marokko, nachdem sich die Albiceleste zunächst über ein 2:2 gefreut hatte. "Der größte Zirkus, den ich je in meinem Leben gesehen habe", sagte Argentiniens Trainer Javier Mascherano.
FBI: Mutmaßlicher Schütze bei Trump-Anschlag recherchierte zu Kennedy-Attentat
Der mutmaßliche Schütze beim versuchten Mordanschlag auf den früheren US-Präsidenten Donald Trump hatte einige Tag zuvor zum Attentat auf John F. Kennedy im Jahr 1963 recherchiert. Der 20-jährige Thomas Matthew Crooks habe am 6. Juli in der Google-Maschine danach gefragt, wie weit der mutmaßliche damalige Attentäter Lee Harvey Oswald vom Präsidenten entfernt postiert war, teilte der Direktor der Bundespolizei FBI, Christopher Wray, am Mittwoch in einer Kongressanhörung mit.
Chaos zum Olympia-Start: Argentinien verliert doch noch
20 Minuten Nachspielzeit, fast zwei Stunden Unterbrechung und ein verrückter Videobeweis: Das olympische Fußball-Turnier hat einen ebenso chaotischen wie denkwürdigen Start hingelegt. Über vier Stunden nach dem Anpfiff verlor Mitfavorit Argentinien am Ende doch noch mit 1:2 (0:1) gegen Marokko, nachdem sich die Albiceleste zunächst über ein 2:2 gefreut hatte.
Proteste gegen Israels Regierungschef Netanjahu vor US-Kapitol in Washington
Vor dem Kapitol in Washington haben am Mittwoch tausende Menschen gegen den Besuch des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu protestiert. Vor dem Sitz des US-Kongresses, wo Netanjahu um 20.00 Uhr MESZ sprechen soll, versammelten sich Menschenmengen mit palästinensischen Flaggen und Schildern. Sie forderten unter anderem einen Waffenstillstand im Gazastreifen und kritisierten Netanjahus geplante Rede vor Senat und Repräsentantenhaus.
Senegals größter Nationalpark Niokolo-Koba nicht mehr gefährdetes Unesco-Welterbe
Die Unesco hat den größten Nationalpark des Senegal von ihrer roten Liste für gefährdetes Welterbe entfernt. Aufgrund "positiver Schritte" des Landes habe sich der Zustand des Niokolo-Koba-Nationalparks verbessert, teilte das Welterbekomitee der UN-Kulturorganisation am Mittwoch bei seiner Sitzung in Neu Delhi mit. Der mehr als 900.000 Hektar große Park im Südosten des Senegal hatte seit 2007 auf der roten Liste der UN-Kulturorganisation gestanden.
Durchsuchungen wegen rechtsextremer Chats in Berlin
Wegen rechtsextremer Chats haben Ermittler am Mittwoch in Berlin die Wohnungen von zwei Personen durchsucht. Dem 50-Jährigen und der 55-Jährigen werden Volksverhetzung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Zwischen Oktober 2022 und April 2023 sollen sie Mitglieder einer rechten Telegram-Chatgruppe namens "National ist die Wahl" gewesen sein.
Türkischer Antrag auf EU-Regeln für Döner stößt in Berlin auf Ablehnung
Ein Antrag der Türkei auf die Anerkennung des Gerichts "Döner Kebab" als "garantiert traditionelle Spezialität" durch die Europäische Union stößt in Berlin auf Ablehnung. Der Antrag sei "mit einiger Verwunderung zur Kenntnis genommen" worden, erklärte ein Sprecher des Bundesernährungsministeriums am Mittwoch. Die türkischen Vorgaben entsprächen nicht den Standards der deutschen Gastronomie, ein solcher Eintrag hätte daher "enorme" wirtschaftliche Auswirkungen.
Chinesisches Unternehmen nimmt Kupferminen-Projekt in Afghanistan wieder auf
Ein chinesisches Staatsunternehmen hat ein jahrelang unterbrochenes Kupferbergbau-Projekt in Afghanistan wieder aufgenommen. Am Mittwoch nahmen Vertreter der in Kabul regierenden radikalislamischen Taliban zusammen mit chinesischen Diplomaten und Geschäftsleuten an den Feierlichkeiten für den Baubeginn einer Zufahrtsstraße zu dem Kupfervorkommen in der Provinz Logar teil. Das Vorkommen wird auf 11,5 Millionen Tonnen des Metalls geschätzt.
Verbreitung von Islamismus und Judenhass: Islamisches Zentrum Hamburg verboten
Nach monatelanger Vorbereitung hat das Bundesinnenministerium das als Propaganda-Außenposten Irans geltende Islamische Zentrum Hamburg (IZH) verboten. Es sei eine "extremistische Organisation des Islamismus" mit verfassungsfeindlichen Zielen, die "aggressiven Antisemitismus" verbreite, erklärte das Ministerium zur Begründung am Mittwoch. Demnach sind von dem Verbot auch Teilorganisationen des bundesweit tätigen Vereins in anderen Bundesländern betroffen.
Tennis: Sinner sagt Olympia-Teilnahme ab
Der Weltranglistenerste Jannik Sinner (22) hat seine Teilnahme am olympischen Tennis-Turnier einen Tag vor der Auslosung abgesagt. Der Südtiroler, der zu Jahresbeginn die Australian Open und damit seinen ersten Titel bei einem Grand Slam gewonnen hatte, gab als Begründung für seinen Rückzug eine Mandelentzündung an.
Milliardär Musk bestreitet Spenden von 45 Millionen Dollar monatlich für Trump
Tech-Multimilliardär Elon Musk hat bestritten, 45 Millionen Dollar (etwa 41 Millionen Euro) monatlich für den Wahlkampf des US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump spenden zu wollen. In einer Botschaft auf seiner Onlineplattform X nannte Musk am Dienstag einen entsprechenden Pressebericht "lächerlich". Er tätige zwar einige Spenden an die Organisation America PAC, aber in einer "viel niedrigeren Höhe" als berichtet.
Hrubesch lässt Torwartfrage offen: Frohms oder Berger?
Einen Tag vor dem Olympia-Auftakt gegen Australien hat Frauen-Bundestrainer Horst Hrubesch die Torwart-Frage öffentlich weiter offen gelassen, intern ist die Entscheidung aber seit einer Woche bekannt. "Meine Spielerinnen wissen Bescheid und die Aufstellung gibt es dann morgen", sagte Hrubesch auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Marseille.
Kanadische Zentralbank senkt Leitzinsen erneut um 0,25 Prozentpunkte
Die kanadische Zentralbank hat ihre Leitzinsen zum zweiten Mal in Folge gesenkt. Wie die Notenbank am Mittwoch mitteilte, ließ der Preisdruck weiter nach und die Inflation näherte sich dem Ziel von zwei Prozent an. Der Leitzins werde daher erneut um 0,25 Prozentpunkte auf nun 4,5 Prozent abgesenkt. Der Schritt bei der Sitzung im Juni war die erste Absenkung seit der Corona-Pandemie gewesen.
Bus fährt in Bayern gegen Hauswand - zwölf Verletzte
Im bayerischen Herzogenaurach ist ein Linienbus gegen eine Hauswand gefahren. Bei dem Unfall am Mittwoch wurden zwölf Menschen verletzt, wie die Polizei in Nürnberg mitteilte. Die Unfallursache war zunächst unklar.
Messerangriff von München: Tatverdächtiger vorläufig in psychiatrischer Klinik
Nach einem Messerangriff in München mit zwei Verletzten soll der Tatverdächtige vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Die Generalstaatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen gegen den 40-Jährigen, wie sie am Mittwoch mitteilte. Er soll im Stadtteil Pasing zwei Männer mit Stichen in den Oberkörper und den Hals verletzt haben.
Niedersächsischer CDU-Politiker Althusmann scheidet aus Politik aus
Der langjährige CDU-Landtagsabgeordnete und frühere Spitzenkandidat in Niedersachsen, Bernd Althusmann, scheidet aus der Politik aus. Nach Angaben der CDU-Landtagsfraktion in Hannover vom Mittwoch geht Althusmann zur Konrad-Adenauer-Stiftung im kanadischen Ottawa. Der 57-Jährige übernehme voraussichtlich im November die Leitung des dortigen Auslandsbüros der CDU-nahen Stiftung.
Bundesnetzagentur schlägt Reform der Industrie-Rabatte auf Netzentgelte vor
Die Bundesnetzagentur will auf den veränderten Strommix in Deutschland reagieren und die Rabatte für Industrieunternehmen beim Stromverbrauch neu regeln. "Die alten Netzentgeltrabatte entsprechen nicht mehr den Anforderungen eines Stromsystems, das von hohen Anteilen erneuerbarer Stromerzeugung geprägt ist", erklärte Klaus Müller, Präsident der Bonner Behörde, am Mittwoch. Zukünftig sollen sich die Netzentgelte am Stromangebot und dem jeweiligen Verbrauch der Industrie orientieren.
Scholz: Zweiter Schritt bei Kindergrundsicherung nicht mehr vor der Bundestagswahl
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erwartet die vollständige Umsetzung der Kindergrundsicherung nicht mehr vor der nächsten Bundestagswahl. "Die Regierung, aber auch die Koalitionsparteien diskutieren gegenwärtig über erste Schritte zur Einführung", sagte Scholz am Mittwoch bei seiner Sommer-Pressekonferenz. Ein zweiter Schritt folge "vermutlich dann nicht in dieser Legislaturperiode". Familienministerin Lisa Paus (Grüne) nannte darauf als frühestmöglichen Termin für die zweite Stufe das Jahr 2026.
Cannabisplantage in Einfamilienhaus in niedersächsischem Lemwerder entdeckt
Nach Hinweisen aus der Bevölkerung hat die Polizei in einem Einfamilienhaus im niedersächsischen Lemwerder eine Cannabisplantage mit etwa 700 Pflanzen entdeckt. Vier Verdächtige seien bei der Razzia am Dienstag auf dem Grundstück Gebäude angetroffen und festgenommen worden, teilten die Ermittler am Mittwoch in Delmenhorst mit.
Tygart wehrt sich gegen IOC-"Drohungen"
US-Antidopingjäger Travis Tygart wehrt sich gegen die Vorwürfe der WADA und des IOC und greift sowohl die Welt-Anti-Doping-Agentur als auch das Internationale Olympische Komitee selbst scharf an. Der Streit droht vor der Eröffnung der Sommerspiele in Paris am Freitag auf offener Bühne zu eskalieren.
Lebenslange Haftstrafen in Indizienprozess um verschwundene Schwangere aus Bayern
In einem Indizienprozess um eine spurlos verschwundene Hochschwangere in Bayern hat das Landgericht Nürnberg zwei Angeklagte wegen Mordes zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Die zuständige Schwurgerichtskammer zeigte sich nach der Beweisaufnahme "zweifelsfrei" davon überzeugt, dass die Männer die Frau aus finanziellen Motiven gemeinsam entführt und getötet hatten, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mitteilte. Eine andere Erklärung für deren Verschwinden komme nicht in Frage.
Scholz will zweite Amtszeit als Kanzler und verteidigt Abschreckungskurs gegen Putin
Klare Aussage zur Kanzlerkandidatur und die Verteidigung des Abschreckungskurses gegenüber Russlands Präsident Wladimir Putin: In seiner traditionellen Pressekonferenz vor der Sommerpause hat Kanzler Olaf Scholz (SPD) am Mittwoch trotz schwacher Umfragewerte ein Jahr vor der Bundestagswahl wenig Selbstzweifel erkennen lassen. Mit Blick auf die US-Wahl zeigte sich Scholz überzeugt, dass Vize-Präsidentin Kamala Harris gegen den Republikaner Donald Trump gewinnen kann.
Klimaaktivisten blockieren zeitweise Flughäfen in Köln und europäischen Städten
Klimaaktivisten der Gruppe Letzte Generation haben am Mittwoch den Flughafen Köln/Bonn zeitweise lahm gelegt. Nach Angaben einer Sprecherin der Kölner Polizei klebten sich am frühen Morgen fünf Menschen auf einem Rollfeld des Flughafens fest. Sie wurden von der Polizei gelöst. Der Flugbetrieb konnte nach mehreren Stunden wieder aufgenommen werden. Im Tagesverlauf gab es laut Flughafen jedoch Verspätungen und Flugausfälle.
Berlin und London vereinbaren engere Zusammenarbeit bei Waffenentwicklung
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und sein britischer Kollege John Healey haben eine engere Zusammenarbeit ihrer Länder bei der "Entwicklung, Produktion und Beschaffung von Waffen und Munition" vereinbart. Die Minister unterzeichneten am Mittwoch in Berlin eine gemeinsame Erklärung zur engeren militärischen Zusammenarbeit, die erste dieser Art zwischen den beiden Ländern.
Fünfjähriger stirbt in Kassel nach Unfall mit Streifenwagen
Ein fünf Jahre alter Junge ist in Kassel von einem Streifenwagen angefahren worden und später im Krankenhaus gestorben. Wie die Staatsanwaltschaft Kassel und das hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilten, wurde der Junge am Dienstagabend von dem Polizeiauto erfasst, das mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn unterwegs war.