Letzte Nachrichten
Höjbjerg lobt EM-Stimmung - nur Frankfurter Rasen mies
Der dänische Star Pierre-Emile Höjbjerg hat die bisherige Atmosphäre bei der Fußball-EM in den höchsten Tönen gelobt. "Die Stimmung ist toll. Das Land und die Leute sind sehr freundlich. Die Menschen kommen, um den Fußball zu feiern", sagte der Mittelfeldspieler von Tottenham Hotspur nach dem 1:1 (1:1) am Donnerstag in Frankfurt/Main gegen England.
Trump: Ausländische Absolventen von US-Unis sollten automatische Greencard erhalten
Ex-US-Präsident Donald Trump hat sich dafür ausgesprochen, ausländischen Absolventen von US-Hochschulen eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis in den Vereinigten Staaten zu gewähren. Diese sollten "automatisch eine Greencard erhalten, um in diesem Land bleiben zu können", sagte Trump in einem am Donnerstag veröffentlichten Podcast.
Melinda French Gates unterstützt Biden - Trump erhält Millionenspende von Unternehmer
Die US-Philanthropin Melinda French Gates unterstützt Amtsinhaber Joe Biden bei der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahl. "Ich habe noch nie einen Präsidentschaftskandidaten unterstützt. Aber die diesjährige Wahl hat so große Auswirkungen auf Frauen und Familien, dass ich dieses Mal nicht schweigen kann", schrieb die Ex-Frau von Microsoft-Gründer Bill Gates am Donnerstag im Onlinedienst X. Der Kontrast zwischen Biden und seinem republikanischen Rivalen Donald Trump "könnte nicht größer sein", fügte sie hinzu. "Ich werde für Präsident Biden stimmen."
BDI-Chef Russwurm: AfD ist ein "Standortrisiko für Deutschland"
Die AfD ist nach Ansicht des Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Siegfried Russwurm, eine Gefahr für die Unternehmen im Land. "Die AfD ist ein Standortrisiko für Deutschland", sagte er im "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). Firmen, die weltweit agierten, wollten Konflikte im Zusammenhang mit Fremdenfeindlichkeit und fehlender Willkommenskultur vermeiden. Die AfD schrecke mit ihrer Rhetorik ab, sagte Russwurm weiter.
Habeck setzt Ostasienreise in China fort
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) reist am Freitag im Rahmen seiner Ostasienreise nach China weiter. In den kommenden Tagen sind in der Hauptstadt Peking sowie in Shanghai und Hangzhou Gespräche mit Handelsminister Wang Wentao und Industrieminister Jin Zhuanglong geplant. Außerdem stehen Unternehmensbesuche und ein Austausch mit Studierenden an. Habeck will sich auch mit Vertreterinnen und Vertretern der EU treffen.
Vor Ungarns EU-Ratspräsidentschaft: Regierungschef Orban zu Gast bei Kanzler Scholz
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban ist am Freitag (16.30 Uhr) zu Gast bei Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Berlin. Anlass des Treffens ist Ungarns turnusgemäße Übernahme des EU-Ratsvorsitzes am 1. Juli, wie die Bundesregierung vorab mitteilte. Eine Begegnung mit der Presse ist demnach nicht vorgesehen. Der Rechtspopulist Orban steht seit Jahren wegen der Aushöhlung der Demokratie in seinem Land in der Kritik und liegt mit Brüssel etwa bei der Migrationspolitik und der Unterstützung der Ukraine über Kreuz.
USA verbieten russisches Antivirenprogramm Kaspersky
Die US-Behörden haben das Antivirenprogramm der russischen Firma Kaspersky verboten. "Kaspersky wird unter anderem nicht mehr in der Lage sein, seine Software in den Vereinigten Staaten zu verkaufen und Updates für bereits im Einsatz befindliche Software bereitzustellen", teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag mit. Eine Untersuchung habe gezeigt, dass die russische Regierung über "offensive Cyberfähigkeiten" verfüge und in der Lage sei, "Kasperskys Tätigkeiten zu beeinflussen oder zu lenken", hieß es weiter.
Frankreich: Zusammenstöße mit Polizei bei Kundgebung gegen Rechts
Bei einer Kundgebung gegen die rechtspopulistische Partei Rassemblement National (RN) im westfranzösischen Rennes haben sich Demonstranten gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Rund 1500 Menschen beteiligten sich nach Behördenangaben am Donnerstagabend an dem von Gewerkschaften organisierten Protest. Die Demonstration wurde vorzeitig abgebrochen, als junge Protestierende die Einsatzkräfte mit Flaschen und anderen Gegenstände angriffen. Die Polizisten setzten Tränengas ein.
Ministerium: 155 hitzebedingte Todesfälle in Mexiko seit Mitte März
In Mexiko sind seit Mitte März 155 hitzebedingte Todesfälle verzeichnet worden. Alleine zwischen dem 13. und 18. Juni seien 30 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben, teilte das mexikanische Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Es seien insgesamt mehr als 2500 Fälle von gesundheitlichen Problemen aufgrund "extremer Temperaturen" gemeldet worden.
Wetterbehörde: Sommer in den USA wird überdurchschnittlich heiß
Große Teile der USA werden laut Berechnungen von Meteorologen in den Sommermonaten von Juli bis September überdurchschnittlich hohe Temperaturen erleben. "Wir sagen voraus, dass die Temperaturen in den meisten Teilen der USA, mit Ausnahme einiger weniger Orte, über dem Normalwert liegen werden", sagte die Meteorologin Johnna Infanti von der US-Wetterbehörde NOAA am Donnerstag. Erkenntnisse über mögliche Extremwetterereignisse ließen sich aus der Vorhersage nicht ableiten, fügte sie hinzu.
Bund wird bis Dezember Vorschläge zu Asylverfahren in Drittstaaten machen
Weitere Prüfung der Auslagerung von Asylverfahren in Drittstaaten und keine Einigung bei einer Pflichtversicherung gegen Extremwetterschäden: Das Spitzentreffen der Länder mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) hat am Donnerstag in wichtigen Fragen noch keinen Durchbruch gebracht. Beide Seiten sicherten aber zu, weiter an den Themen zu arbeiten.
Scholz: Bund wird bis Dezember Vorschläge zu Asylverfahren in Drittstaaten machen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Ländern zugesichert, dass die Prüfung von Asylverfahren in Drittstaaten fortgesetzt wird. Es sei "fest vereinbart, den Prozess fortzuführen", sagte Scholz am Donnerstagabend nach einem Treffen mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder in Berlin. Die Bundesregierung wolle bis zum nächsten Bund-Länder-Treffen im Dezember mitteilen, welche Vorschläge sie mache. Die Länder hatten vor dem Treffen gefordert, "konkrete Modelle" für Asylverfahren in Drittstaaten zu erarbeiten.
Sieg im Gigantenduell: Spanien stürmt ins Achtelfinale
Spaniens Jungstars verzückten ihren König, stürmten ins Achtelfinale - und ließen sich im ersten Gigantenduell der EM gegen den Titelverteidiger diesmal auch nicht von Italiens EURO-Held Gianluigi Donnarumma aufhalten. Dank eines Eigentores setzte sich der Rekordeuropameister vor den Augen von Felipe VI. im "Clasico de Europa" gegen die Azzurri mit ihrem überragenden Torhüter mit 1:0 (0:0) durch und löste als zweites Team nach Gastgeber Deutschland vorzeitig das Ticket für die K.o.-Runde.
Bund-Länder-Treffen: Keine Einigung auf Pflichtversicherung gegen Elementarschäden
Beim Bund-Länder-Spitzentreffen haben sich die Regierungschefs der Länder nicht mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf eine verpflichtende Versicherung für Elementarschäden einigen können. Der Bund hielt am Vorschlag einer Angebotspflicht fest, wie Scholz am Donnerstagabend nach dem Treffen in Berlin sagte. Die Länder halten das für nicht ausreichend.
Niedersachsens Ministerpräsident: Umstieg auf überirdische Stromleitungen vom Tisch
Große Stromleitungen von Norddeutschland nach Süddeutschland sollen auch künftig unter der Erde verlegt werden. Ein Umstieg auf überirdische Freileitungen sei vom Tisch, teilte die niedersächsische Staatskanzlei am Donnerstag während des Spitzentreffens der Ländervertreter mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sprach von einer "guten Nachricht für die Menschen in Niedersachsen".
Legendärer kanadischer Schauspieler Donald Sutherland mit 88 Jahren gestorben
Trauer um Donald Sutherland: Der legendäre kanadische Schauspieler ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Dies teilte sein Sohn Kiefer Sutherland - ebenfalls ein erfolgreicher Schauspieler - am Donnerstag im Onlinedienst X mit. Donald Sutherland wirkte in Filmklassikern wie "Das dreckige Dutzend", "Wenn die Gondeln Trauer tragen" und "Casanova" mit, einem jüngeren Publikum ist er vor allem durch "Die Tribute von Panem" bekannt.
Orban reist vor EU-Gipfel zu Italiens ultrarechter Regierungschefin Meloni
Vor den Verhandlungen über wichtige Personalentscheidungen bei einem EU-Gipfel kommende Woche reist Ungarns rechtspopulistischer Regierungschef Viktor Orban am Montag zu Gesprächen mit der ultrarechten italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nach Rom. Das teilte Orbans Sprecher Bertalan Havasi am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP mit, ohne Details zu nennen. Orban und Meloni dringen beide darauf, dass sich bei der Besetzung der Top-EU-Posten das Erstarken der Rechtsaußen-Parteien bei der Europawahl Anfang Juni niederschlägt.
Kanadischer Schauspieler Donald Sutherland mit 88 Jahren gestorben
Der kanadische Schauspieler Donald Sutherland ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Das teilte sein Sohn Kiefer Sutherland, der ebenfalls ein erfolgreicher Schauspieler ist, am Donnerstag im Onlinedienst X mit. Donald Sutherland spielte in einer Vielzahl populärer Filme mit, darunter "Das dreckige Dutzend", "Wenn die Gondeln Trauer tragen" und "Die Tribute von Panem".
Bundesländer zum Abschuss von Wölfen: Schnellverfahren läuft ins Leere
Die Länder haben die Bundesregierung aufgefordert, die vereinbarten Regelungen zum leichteren Abschuss von Wölfen praxistauglich zu machen. Angesichts der zahlreichen Übergriffe auf Nutztiere gebe es "dringenden Handlungsbedarf", die Rechtslage anzupassen, erklärten die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am Donnerstag in einem Beschluss. Denn derzeit laufe das mit dem Bund vereinbarte Schnellabschussverfahren "faktisch ins Leere".
Bei Schaulaufen der Royals: Kanes Tor reicht zu Remis
"King" Kane macht Prinz William immerhin ein bisschen happy: Der Star des FC Bayern hat für Mitfavorit England die Tür ins Achtelfinale der Fußball-Europameisterschaft weit geöffnet. Die Three Lions holten in der Neuauflage des Halbfinals von 2021 gegen Dänemark zwar nur ein 1:1 (1:1), verteidigten aber mit vier Punkten die Tabellenführung in Gruppe C. Mal wieder reichte es nicht für einen Traumstart von zwei Siegen - dies gelang England bei einer EM noch nie.
Struff im Viertelfinale von Halle - nun wartet Sinner
Premiere für den deutschen Tennisprofi Jan-Lennard Struff: Erstmals ist dem 34-Jährigen beim ATP-Turnier in Halle/Westfalen der Sprung ins Viertelfinale gelungen. Struff setzte sich am Donnerstagabend gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas mit 6:4, 6:4 durch, nun wartet am Freitag in Jannik Sinner aus Italien die aktuelle Nummer eins der Weltrangliste.
US-Regierung verärgert über Netanjahus Aussagen zu Rüstungslieferungen
Zwischen der Regierung von US-Präsident Joe Biden und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gibt es neue Irritationen. Das Weiße Haus reagierte am Donnerstag verärgert auf Kritik Netanjahus an Verzögerungen bei US-Rüstungslieferungen für den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen. Diese Kommentare seien angesichts der fortgesetzten US-Unterstützung für Israel "tief enttäuschend" und "ärgerlich", sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby.
Serbien droht wegen Rufen kroatischer und albanischer Fans mit Rückzug von Fußball-EM
Der serbische Fußballverband hat wegen "feindlicher" Fangesänge albanischer und kroatischer Fans mit einem Rückzug seiner Nationalmannschaft von der Europameisterschaft in Deutschland gedroht. Nach Angaben des Generalsekretärs des Verbands, Jovan Surbatovic, gegenüber dem serbischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk RTS sollen Anhänger der beiden Balkanstaaten bei der Partie Kroatien gegen Albanien am Mittwochnachmittag in Hamburg "Tötet, tötet, tötet die Serben" gesungen haben.
US-Rapper Travis Scott nach Streit in Hafen in Miami Beach festgenommen
Der US-Rapper Travis Scott ist im US-Bundesstaat Florida nach einer Streiterei in einem Hafen festgenommen worden. Dem 33-Jährigen werden Hausfriedensbruch und Ruhestörung unter Einfluss von Rauschmitteln vorgeworfen, wie aus einem Polizeibericht vom Donnerstag hervorgeht. Demnach soll sich der Musiker im betrunkenen Zustand eine verbale Auseinandersetzung mit Menschen auf einer Jacht in Miami Beach geliefert haben. Der Anlass des Streits war zunächst unklar.
Deschamps optimistisch: Mbappe-Einsatz bleibt aber offen
Frankreichs unverzichtbarer Superstar Kylian Mbappe könnte schon zum zweiten EM-Gruppenspiel gegen die Niederlande wieder auf den Platz zurückkehren. "Es geht in die richtige Richtung, dass er morgen verfügbar ist. Wir werden alles geben", sagte Nationaltrainer Didier Deschamps vor dem Duell am Freitag (21.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Leipzig.
Nach mutmaßlichen Wahlwetten in Großbritannien: Sunaks Wahlkampfleiter "beurlaubt"
In Großbritannien ziehen Berichte über mutmaßlich betrügerische Wetten auf den Zeitpunkt der Parlamentswahl immer weitere Kreise: Der Wahlkampfleiter von Premierminister Rishi Sunak lässt seinen Posten nach Berichten über Ermittlungen gegen sich und seine Frau vorübergehend ruhen. Die Wahlkampfzentrale der Konservativen erklärte am Donnerstag, Tony Lee habe sich am Mittwoch "beurlauben lassen". Während die Glücksspielkommission des Landes nach eigenen Angaben "eine Reihe von Personen" überprüft, werden Forderungen führender oppositionspolitiker nach einer Untersuchung immer lauter.
Haushalt: Lindner fordert Kürzung bei Sozialausgaben - Kritik von SPD und Grünen
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat in der laufenden Haushaltsdebatte Einsparungen bei Sozialausgaben gefordert. "Wir wenden Milliarden Euro auf, um Menschen zu unterstützen, die nicht arbeiten", sagte Lindner dem Portal The Pioneer nach Angaben vom Donnerstag. "Man muss nicht die Schuldenbremse aufheben, sondern muss diese Verteilungspolitik einstellen". SPD und Grüne kritisierten Lindners Äußerungen.
Russland überzieht Ukraine erneut mit Angriffen auf Energieinfrastruktur
Russland hat die Ukraine in der Nacht zu Donnerstag erneut mit massiven Angriffen auf die Energieinfrastruktur überzogen. Nach Angaben von Energieversorger DTEK wurden dabei "schwere Schäden" an einem Wärmekraftwerk angerichtet, das ukrainische Energieministerium sprach von insgesamt sieben Verletzten. Unterdessen kündigte Rumänien an, der Ukraine zum Schutz ihres Luftraums ein Patriot-Abwehrsystem zu überlassen.
Länder wollen von Scholz Klarheit bei Asyl-Frage und Pflichtversicherung
Vor dem Spitzentreffen mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) haben die Länder von der Bundesregierung eine eingehende Prüfung von Asylverfahren in Drittstaaten gefordert. Unionsvertreter zeigten sich am Donnerstag überzeugt, dass solche Pläne umgesetzt werden könnten, die SPD-Länder waren hingegen skeptisch. Einig waren sich die Ländervertreter vor der Zusammenkunft mit Scholz in ihrer Forderung nach einer Pflichtversicherung gegen Elementarschäden durch Extremwetter.
Telekom: Neuer Daten-Jahresrekord beim zweiten EM-Spiel der deutschen Mannschaft
Die Telekom hat beim zweiten Spiel der deutschen Mannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft einen neuen Datenrekord im Mobilfunknetz für dieses Jahr gemeldet. Wie das Unternehmen in Bonn am Donnerstag mitteilte, wurden um 18.25 Uhr in einer Sekunde 1713 Gigabit genutzt. Das waren 30 Prozent mehr als beim bisherigen Rekordwert für 2024. Auch insgesamt nutzten die Menschen in Deutschland ungewöhnlich viele mobile Daten während des Spiels.
Unbekannte werfen in Berlin Betonklotz aus Hochhaus - 62-Jährige knapp verfehlt
Unbekannte haben einen Betonklotz von einem Hochhaus in Berlin geworfen und eine 62-Jährige nur knapp verfehlt. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen versuchten Mordes auf, wie die Beamten am Donnerstag mitteilten. Demnach sollen mehrere Unbekannte den Gegenstand am Mittwochmittag von einem frei zugänglichen Balkon des 15-stöckigen Hochhauses geworfen haben.
45 Schleusungsfahrten organisiert: Drei Jahre Haft für 32-Jährigen in Bayern
Ein Mitglied einer Schleuserbande ist vom Landgericht im bayerischen Landshut wegen der Organisation von 45 Schleusungsfahrten zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Dem Urteil ging nach Angaben eines Gerichtssprechers vom Donnerstag eine sogenannte Verständigung voraus. Dem aus Syrien stammenden 32-Jährigen war vorgeworfen worden, die Transporte im Auftrag unbekannter Hintermänner zwischen September 2022 und Juli 2023 koordiniert zu haben.