Letzte Nachrichten
Blinken sieht "echte Hoffnung" für Deal über Geiselfreilassung und Feuerpause
US-Außenminister Antony Blinken hat sich hoffnungsvoll hinsichtlich einer Vereinbarung über eine Feuerpause im Gazastreifen im Gegenzug für die Freilassung von aus Israel verschleppten Geiseln geäußert. "Es wurde sehr wichtige, sehr produktive Arbeit geleistet. Und es gibt echte Hoffnung für die Zukunft", sagte Blinken am Montag zu Reportern. Er hatte zuvor in Washington mit dem katarischen Regierungschef Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani gesprochen.
Bauern blockieren Zufahrten nach Paris und Autobahnen in ganz Frankreich
Aus Protest gegen Bürokratie, sinkende Einnahmen und europäische Umweltauflagen haben französische Bauern am Montag wichtige Zufahrtsstraßen nach Paris blockiert. Auch außerhalb der Hauptstadt kam es zu teils massiven Protesten. An den Aktionen nahmen nach Angaben aus Polizeikreisen "knapp 10.000 Landwirte in ganz Frankreich" teil, sie waren mit rund 5000 Fahrzeugen wie Traktoren und Lastwagen unterwegs.
Letzte Generation kündigt Ende von Straßenblockaden an - neue Strategie geplant
Die Aktivistinnen und Aktivisten der Letzten Generation haben ein Ende der Straßenblockaden angekündigt - protestieren wollen sie nun auf andere Weise. "Von nun an werden wir in anderer Form protestieren - unignorierbar wird es aber bleiben", hieß es am Montagabend in einer Erklärung der Gruppe. Diese will ab März "zu ungehorsamen Versammlungen im ganzen Land" aufrufen.
Ableger von Erdogan-Partei in Deutschland sorgt für Kritik
Die Gründung eines deutschen Ablegers der türkischen Regierungspartei AKP stößt auf Kritik. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan versuche, türkischstämmige Menschen in Deutschland zu "desintegrieren" und "eine Parallelwelt aufzubauen", sagte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, am Montag dem Sender Welt TV. Die AKP versuche, "unsere Gesellschaft damit zu spalten". Kritik kam auch aus mehreren Parteien.
Erster "konstruktiver" Schritt zwischen der Ukraine und Ungarn
Vor dem EU-Sondergipfel zu neuen Milliardenhilfen für die Ukraine hat Außenminister Dmytro Kuleba seinen ungarischen Kollegen Peter Szijjarto getroffen, dessen Land die geplante neue Unterstützung derzeit blockiert. Nach dem mehr als sechs Stunden dauernden Gespräch in der westukrainischen Stadt Uschhorod sprach Kuleba am Montag von "konstruktiven" Diskussionen. Es war der erste Besuch eines ungarischen Regierungsmitglieds in der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor knapp zwei Jahren.
Südafrikas Ex-Präsident Zuma aus Regierungspartei ANC ausgeschlossen
Der ehemalige südafrikanische Präsident Jacob Zuma ist aus der Regierungspartei African National Congress (ANC) ausgeschlossen worden. "Zuma und andere, deren Verhalten im Widerspruch zu unseren Werten und Prinzipien steht, werden sich außerhalb des African National Congress wiederfinden", erklärte ANC-Generalsekretär Fikile Mbalula am Montag. Der ANC werde zudem rechtlich gegen die von Zuma unterstützte linke Kleinpartei Umkhonto We Sizwe (MK) vorgehen.
KaDeWe stellt Insolvenzantrag und macht insolvente Signa verantwortlich
Das Unternehmen KaDeWe-Gruppe mit den Luxuskaufhäusern KaDeWe in Berlin, Oberpollinger in München und Alsterhaus in Hamburg hat Insolvenz angemeldet. Unternehmenschef Michael Peterseim machte am Montag die hohen Mieten des insolventen Immobilienkonzerns Signa für die Probleme verantwortlich. Das Insolvenzverfahren biete nun die Möglichkeit einer Neuaufstellung, alle drei Kaufhäuser sollen in der Zwischenzeit normal geöffnet bleiben.
Gute Nachrichten von den Royals: Charles III. und Kate aus Krankenhaus entlassen
Doppelt gute Nachrichten aus dem britischen Königshaus: König Charles III. und seine Schwiegertochter Kate sind beide aus dem Krankenhaus entlassen worden. Wie der Palast am Montag mitteilte, verließ die Frau von Thronfolger Prinz William knapp zwei Wochen nach ihrer Bauch-OP das Privatkrankenhaus The London Clinic. Ihr Schwiegervater, der wegen einer Prostata-OP drei Nächte in derselben Klinik verbracht hatte, hob beim Verlassen des Gebäudes die Hand zum Gruß.
Streit in Ampel-Koalition über Lindners Plan zum Kinderfreibetrag geht weiter
Der koalitionsinterne Streit über den Kinderfreibetrag hält an: Nachdem sich am Montagmorgen Grünen-Chef Omid Nouripour hinter die Position der FDP gestellt hatte, haben die Bundestagsfraktionen von SPD und Grünen erneut den Plan kritisiert, den Kinderfreibetrag ohne Erhöhung des Kindergelds anzuheben. "Wenn der Kinderfreibetrag angepasst werden muss, muss aus Sicht der SPD auch das Kindergeld angepasst werden", sagte SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich am Montagnachmittag.
Alain Delon bekommt Betreuer zur Beratung bei medizinischen Entscheidungen
Der Familienzwist um den 88 Jahre alten französischen Filmstar Alain Delon geht in die nächste Runde: Der Schauspieler bekam von der Justiz einen Betreuer zugewiesen, wie AFP am Montag aus informierten Kreisen erfuhr. Dieser solle ihn insbesondere bei medizinischen Entscheidungen beraten. Zuletzt hatten die drei Kinder von Alain Delon darüber gestritten, wo und wie ihr Vater behandelt werden solle.
Amazon verzichtet wegen EU-Bedenken auf Übernahme von Staubsaugerhersteller iRobot
Der Online-Händler Amazon hat wegen Bedenken der EU-Wettbewerbshüter die geplante Übernahme des Saugroboter-Herstellers iRobot zurückgezogen. "Wir sind enttäuscht, dass Amazon die Übernahme von iRobot nicht finalisieren kann", erklärte das US-Unternehmen am Montag. Amazon sah sich demnach nicht in der Lage, die Einwände zu zerstreuen, welche die EU-Kommission mit Blick auf die Pläne geäußert hatte.
Frankreichs protestierende Bauern beginnen Blockade der Zufahrten nach Paris
Aus Protest gegen Bürokratie, sinkende Einnahmen und europäische Umweltauflagen haben französische Bauern mit der Blockade wichtiger Zufahrtsstraßen nach Paris begonnen. "Der Premierminister hat uns bislang nur Häppchen serviert", sagte Arnaud Lepoil vom Bauernverband FNSEA. Die insgesamt acht Blockaden in 30 bis 40 Kilometer vor Paris wurden auf unbestimmte Zeit eingerichtet und teils mit mobilen Toiletten und Generatoren ausgestattet.
Prozess um Kindesmissbrauchs in Lübeck: Beschuldigter will geschlafwandelt sein
Vor dem Landgericht im schleswig-holsteinischen Lübeck hat am Montag ein Strafprozess gegen einen ehemaligen Staatsanwalt wegen sexuellen Missbrauchs eines Kinds begonnen. Laut Anklage soll der Mann die Tat im Februar 2019 an seinem leiblichen Sohn begangen haben. Der Beschuldigt gab demnach an, im Zustand des Schlafwandelns gehandelt zu haben. Für den Prozess sind einem Gerichtssprecher zufolge Termine bis Mitte Februar geplant.
Nach Kate auch Charles III.: Britischer König aus Londoner Klinik entlassen
Doppelt gute Nachrichten aus dem britischen Königshaus: Nach Prinzessin Catherine hat am Montag auch König Charles III. das Krankenhaus verlassen. Nach seiner Prostata-Operation zeigte sich der 75-jährige Monarch am Montag vor der Londoner Privatklinik der Öffentlichkeit und stieg dann mit seiner Frau Camilla in einen wartenden Wagen. Kurz zuvor hatte der Palast mitgeteilt, dass Charles' Schwiegertochter Kate nach einer Bauch-OP aus dem selben Krankenhaus entlassen worden sei.
Kinder sollen in Dresden 13-Jährige geschlagen und Tat gefilmt haben
Mehrere Kinder sollen in Dresden eine 13-Jährige geschlagen und die Tat gefilmt haben. Die Polizei in der sächsischen Landeshauptstadt ermittelt nach Angaben vom Montag gegen fünf Mädchen im Alter von zwölf und 13 Jahren sowie einen 13-jährigen Jungen.
Zerstückelte Leiche in Greifswald: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage
Nach dem Fund einer zerstückelten Leiche in einer Wohnung in Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern im Oktober 2023 hat die Staatsanwaltschaft Stralsund einen 28-jährigen Mann wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt. Außerdem wird ihm und einem 27-jährigen Bekannten Störung der Totenruhe vorgeworfen, wie eine Sprecherin des Landgerichts Stralsund am Montag mitteilte.
Afrika-Konferenz in Rom: Italien stellt Plan zur Begrenzung von Migration vor
Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni hat am Montag mehr als 20 afrikanische Staats- und Regierungschefs zu einer Konferenz in Rom empfangen. Bei der Eröffnung kündigte Meloni einen umfangreichen Investitionsplan für die Bereiche Energie, Landwirtschaft, Wasser, Gesundheit und Bildung in Afrika in Höhe von "mehr als 5,5 Milliarden Euro" an. Im Gegenzug strebt Italien eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Teilnehmerstaaten in Migrationsfragen an.
Bundesweite Streiks im Nahverkehr am Freitag in fast allen Bundesländern
Der mehrtägige Lokführerstreik bei der Deutschen Bahn ist gerade beendet - nun soll im öffentlichen Nahverkehr gestreikt werden. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi rief am Montag in allen Bundesländern außer Bayern für Freitag zum Arbeitskampf auf. Betroffen von dem Warnstreik sind nach Angaben der Gewerkschaft über 130 kommunale Unternehmen und somit der Bus-, U-Bahn- und Straßenbahnverkehr in 81 Städten und 42 Landkreisen.
Grünes Licht für Übernahme von Bora-hansgrohe
Die Mehrheitsübernahme der Betreibergesellschaft des deutschen Radsport-Topteams Bora-hansgrohe durch den Getränkekonzern Red Bull kann wie geplant über die Bühne gehen. Wie das Team mitteilte, hat die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde keine Bedenken bezüglich der Partnerschaft.
KaDeWe-Gruppe stellt Insolvenzantrag
Das Unternehmen KaDeWe-Gruppe mit den Luxuskaufhäusern KaDeWe in Berlin, Oberpollinger in München und Alsterhaus in Hamburg hat Insolvenz angemeldet. Die Geschäfte würden aber weitergeführt, alle drei Häuser blieben geöffnet, teilte das Unternehmen in Berlin am Montag mit. Grund für den Insolvenzantrag seien die in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Mieten: Sie machten ein nachhaltig ertragreiches Wirtschaften "nahezu unmöglich".
Nach Dopingskandal in Peking: CAS sperrt Walijewa vier Jahre
Die russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa ist fast zwei Jahre nach dem Dopingskandal der Olympischen Winterspiele in Peking vom Internationalen Sportgerichtshof CAS für vier Jahre gesperrt worden. Der Beginn der Sperre wurde auf den 25. Dezember 2021, dem Tag der positiven Dopingprobe bei den russischen Meisterschaften rückdatiert, alle seitdem erzielten Ergebnisse werden gestrichen.
FC Bayern kritisiert Berichterstattung: "Unsachlich"
Fußball-Rekordmeister Bayern München hat beklagt in einer Stellungnahme "unsachliche Aussagen" über Trainer Thomas Tuchel. Wie Vorstandschef Jan-Christian Dreesen und Sportdirektor Christoph Freund in der Mitteilung zitiert wurden, werde der Verein "unsachliche, gegen unseren Trainer gerichtete Aussagen, die immer aus derselben Ecke kommen, nicht mehr akzeptieren".
Nach Brand in Markgröningen erhöht sich Opferzahl auf vier - weitere Frau tot
Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im baden-württembergischen Markgröningen ist eine weitere Frau gestorben. Die 33-Jährige erlag am Donnerstag, einen Tag nach dem verheerenden Feuer, ihren schweren Verletzungen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Ludwigsburg am Montag mitteilten. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf insgesamt vier.
Bekannt durch Fahndungsfoto: Seit 70ern abgetauchter Linksextremist in Japan gestorben
Jahrzehntelang hing das Schwarz-weiß-Fahndungsfoto von Satoshi Kirishima, einem der meistgesuchten Verbrecher Japans, in allen Polizeiwachen des Landes. Nach fast 50 Jahren auf der Flucht ist er nun offenbar entdeckt worden und nur wenig später gestorben, wie japanische Medien am Montag berichteten. Der 70-Jährige hatte sich demnach vergangene Woche unter falschem Namen in einem Krankenhaus für eine Krebsbehandlung stationär aufnehmen lassen.
Sozialpartner rufen zu Eintreten gegen rechts auf - Treffen bei Steinmeier
Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände haben gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ein Zeichen zur Verteidigung der Demokratie gegen rechts gesetzt. "Wenn unsere Demokratie angegriffen wird, dann ist eine Grenze überschritten, bei der Gegensätze hintanstehen", sagte Steinmeier am Montag nach einem Gespräch mit den Sozialpartnern in Berlin. Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter wüssten selbst am besten, dass das Eintreten für die Demokratie auch "ein Gebot der ökonomischen Vernunft" sei.
Verdi kündigt Streiks im Nahverkehr am Freitag in allen Ländern außer Bayern an
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für Freitag Streiks im Nahverkehr in allen Bundesländern außer Bayern angekündigt. Betroffen sind nach Angaben der Gewerkschaft über 130 kommunale Unternehmen und insgesamt rund 90.000 Beschäftigte in Städten und Landkreisen. Verdi will damit Druck in den Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr machen, die Gewerkschaft fordert vor allem bessere Arbeitsbedingungen.
Zurück in Schloss Windsor: Prinzessin Kate nach Bauch-OP aus Krankenhaus entlassen
Knapp zwei Wochen nach ihrer Bauch-OP ist Prinzessin Kate aus dem Krankenhaus entlassen worden. Die Frau des britischen Thronfolgers Prinz William habe die Londoner Privatklinik verlassen und sei wieder zu Hause in Windsor, teilte der Kensington-Palast am Montag mit. Die Genesung der 42-Jährigen mache "gute Fortschritte".
Präsidentschaftswahl in Russland: Putin offiziell als Kandidat registriert
Der russische Präsident Wladimir Putin ist seit Montag offizieller Kandidat bei der Präsidentschaftswahl im März. Die zentrale Wahlkommission teilte im Onlinekanal Telegram mit, sie habe Putin offiziell als Präsidentschaftskandidaten registriert. Ebenfalls registriert wurde der kremltreue Leonid Sluzki von der nationalistischen Liberal-Demokratischen Partei Russlands.
"Ein Traum": Degenkolb verlängert bei dsm
Routinier John Degenkolb hat seinen Vertrag beim Team dsm-firmenich PostNL vorzeitig um ein Jahr bis zur Saison 2025 verlängert. Das teilte der Radrennstall des 35-Jährigen am Montag mit. Der in Gera geborene Degenkolb war 2022 zu der niederländischen Equipe zurückgekehrt, deren Trikot er bereits zwischen 2012 und 2016 getragen hatte.
32 Messerstiche: Lebenslange Haft nach Mord an 19-Jähriger aus Sachsen-Anhalt
Nach dem gewaltsamen Tod einer 19-Jährigen aus Klötze in Sachsen-Anhalt ist ein Angeklagter wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Stendal verurteilte den 43-Jährigen am Montag außerdem zur Zahlung von 40.000 Euro Schmerzensgeld an die Hinterbliebenen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Die Mutter der Getöteten war als Nebenklägerin aufgetreten.
Schadstoffe im Abwasser: EU-Einigung auf strengere Vorschriften für Kommunen
Mikro-Schadstoffe aus Medikamenten und Kosmetika sollen in der Europäischen Union künftig besser aus dem Abwasser geklärt werden. Die Unterhändler von Europaparlament und Mitgliedstaaten einigten sich am Montag auf eine Gesetzesreform, nach der Städte und Gemeinden ihr Abwasser zusätzlich reinigen und auf Viren und Mikroplastik überprüfen sollen. Hersteller von etwa Medikamenten und Kosmetika sollen an den Kosten beteiligt werden.
Urteil: Parkhausbetreiber haftet nicht nach Sturmschaden durch Baum an Auto
Ein Parkhausbetreiber haftet einem Urteil zufolge nicht für Schäden an einem Auto, die durch einen bei Unwetter umgestürzten Baum verursacht wurden. Obwohl der Betreiber für die Baumpflege vor dem Parkhaus zuständig gewesen sei, habe die Klägerin diesem keine Verletzung seiner Verkehrssicherungspflicht nachweisen können, teilte das Amtsgericht München am Montag mit. Sie hatte für den Sturmschaden 2875 Euro gefordert.