Letzte Nachrichten
Nach Massenprotesten: Für Sonntag neue Demos gegen Rechtsextremismus geplant
Nach den Massenprotesten gegen Rechtsextremismus am Freitag und Samstag sind für Sonntag weitere Großdemonstrationen geplant. Unter anderem in Berlin, München, Köln und Dresden rufen Bündnisse dazu auf, auf die Straße zu gehen. Demonstriert werden soll auch im sächsischen Pirna, wo im Dezember der von der AfD aufgestellte Kandidat Tim Lochner zum neuen Oberbürgermeister gewählt worden war.
Sancho beeindruckt in Dortmund
Alles schaut auf Jadon Sancho, aber manchmal muss sich der Rückkehrer bei Borussia Dortmund schon noch hinten anstellen. "Er wollte auch, aber ich habe am Ende geschossen, und das war auch richtig so", sagte Nationalspieler Niklas Füllkrug mit Blick auf den wichtigen Elfmeter im Spiel beim 1. FC Köln. Sancho hatte ihn herausgeholt, Sancho flehte danach geradezu um den Ball - doch Füllkrug traf zum 2:0, und am Ende stand ein 4:0 (1:0) für den BVB.
Rukwied kündigt neue bundesweite Bauern-Proteste an
Der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), Joachim Rukwied, hat neue bundesweite Proteste der Landwirtinnen und Landwirte angekündigt. "Wir werden weiterhin für eine angemessene Lösung beim Agrardiesel kämpfen", stellte sich Rukwied am Sonntag in der "Rheinischen Post" erneut gegen die dabei von der Regierung geplanten schrittweisen Subventionskürzungen. "Deshalb wird es weiter bundesweit Aktionen geben", sagte er weiter.
Magen-Darm: Preuß und Hettich verpassen WM-Generalprobe
Hoffnungsträgerin Franziska Preuß muss wegen einer Magen-Darm-Erkrankung auf die WM-Generalprobe der Biathletinnen in Antholz verzichten. Dies teilte Teamarzt Dr. Sebastian Torka am Sonntag wenige Stunden vor dem Start des abschließenden Massenstarts mit. Im deutschen Frauen-Team häuften sich zuletzt die Magen-Darm-Beschwerden. Auch Janina Hettich-Walz muss deshalb für den Massenstart passen, Selina Grotian sagte gar den gesamten Weltcup in Südtirol ab.
Inhaftierter Oppositionsführer Sonko von Präsidentschaftswahl im Senegal ausgeschlossen
Der inhaftierte Oppositionsführer Ousmane Sonko ist von der Präsidentschaftswahl im Senegal in rund einem Monat als Kandidat ausgeschlossen worden. Der Verfassungsrat des westafrikanischen Landes veröffentlichte am Samstag die finale Liste von 20 Kandidaten, auf der Sonko und auch der Sohn des ehemaligen Präsidenten Abdoulaye Wade, Karim Wade, fehlen.
7,7 Millionen sehen DHB-Remis gegen Österreich
Das Interesse an den EM-Spielen der deutschen Handballer ist unverändert hoch. Das Remis im zweiten Hauptrundenspiel gegen Österreich (22:22) sahen im Durchschnitt 7,7 Millionen Menschen. Dies entsprach einem Marktanteil von 27,1 Prozent. Die Übertragung in der ARD hatte zur Primetime um 20.15 Uhr begonnen und setzte den Tagesbestwert im deutschen Fernsehen am Samstagabend.
Melbourne: Djokovic im Eiltempo weiter - Sinner souverän
Turnier-Topfavorit Novak Djokovic ist bei den Australian Open mit einer Machtdemonstration ins Viertelfinale gestürmt. Der Serbe besiegte am Sonntag den Franzosen Adrian Mannarino in nur 1:44 Stunden Spielzeit mit 6:0, 6:0, 6:3 und kommt auf seinem Weg zur Titelverteidigung in Melbourne immer besser in Schwung.
Infantino verurteilt Rassismus gegen Maignan und Palmer
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die rassistischen Gesänge gegen Mike Maignan vom italienischen Spitzenklub AC Mailand sowie gegen Kasey Palmer vom englischen Zweitligisten Coventry City scharf verurteilt und "automatische Ausschlüsse" für Mannschaften gefordert, deren Anhänger "abscheuliche" Beschimpfungen ausstoßen.
Hartensteins Knicks schlagen Schröder-Team
Bei der 38-Punkte-Show von Jalen Brunson sind die deutschen Basketballprofis Dennis Schröder und Isaiah Hartenstein nicht über die Rollen von Nebenfiguren hinausgekommen. Angeführt von Brunson besiegten die New York Knicks, bei denen der zuletzt so formstarke Hartenstein in 23 Minuten Spielzeit diesmal nur auf einen Punkt und vier Rebounds kam, die Toronto Raptors mit Schröder mit 126:100.
Nächster Oilers-Sieg im "Battle of Alberta"
Die Edmonton Oilers von Deutschlands Eishockey-Star Leon Draisaitl brechen in der nordamerikanischen Profiliga NHL weiter Rekorde. Im "Battle of Alberta" bei den Calgary Flames setzten sich die Oilers mit 3:1 durch und feierten ihren 13. Sieg in Folge, das ist Ligarekord für ein kanadisches Team. Eine Franchise-Bestmarke stellt der neunte Erfolg nacheinander in Auswärtsspielen dar. Nach seiner Vier-Assist-Gala vom Freitag blieb der Kölner Draisaitl diesmal ohne Scorerpunkt.
NFL: Ravens siegen deutlich - auch 49ers weiter
Die Baltimore Ravens sind in in der Divisional Round der NFL-Play-offs ihrer Favoritenstellung voll gerecht geworden und sind wie auch die San Francisco 49ers nur noch einen Sieg von der Super-Bowl-Teilnahme entfernt. Die Ravens um Quarterback Lamar Jackson besiegten die Houston Texans dank einer starken zweiten Spielhälfte (24:0) deutlich mit 34:10 und treffen im AFC Championship Game am kommenden Wochenende auf den Sieger des Duells zwischen den Buffalo Bills und Titelverteidiger Kansas City Chiefs.
Internationaler Druck auf Netanjahu für Zweistaatenlösung in Nahost
Im Gazakrieg wachsen die internationalen Appelle an den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, sich nicht einer Zweistaatenlösung zu verweigern. UN-Generalsekretär António Guterres sagte am Samstag, die "Weigerung, eine Zweistaatenlösung für Israelis und Palästinenser zu akzeptieren, und die Verweigerung des Rechts auf Staatlichkeit für das palästinensische Volk sind inakzeptabel". Auch die USA und Frankreich drängen Netanjahu zu einer Zweistaatenlösung, während es in Israel Proteste gegen den Regierungschef gibt.
DHB-Team nach Österreich-Drama: "Müssen Spiele gewinnen"
Johannes Golla trommelte seine Mitspieler noch auf dem Feld zusammen. Während die Österreicher völlig euphorisiert über das Parkett tanzten, schworen sich Deutschlands Handballer ungeachtet des überraschenden Dämpfers (22:22) Arm in Arm auf ihren Kampf ums Halbfinale bei der Heim-EM ein.
Tuchel: Wintertransfers "immer komplizierter"
Bayern Münchens Trainer Thomas Tuchel will bei der Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger keinen Druck aufbauen. "Es ist knifflig. Andere Vereine haben die gleichen Ziele. Wintertransfers sind immer komplizierter", sagte Tuchel vor dem Bundesligaspiel am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen Werder Bremen. Und selbst "wenn gar nichts passiert", fügte er an, "werden wir keinen Millimeter von unseren Zielen abrücken".
Knorr wie Mertesacker: "Ich weiß nicht, was ihr wollt"
Juri Knorr blickte in der Interviewzone immer wieder Richtung Decke, der Spielmacher der deutschen Handballer wog jedes seiner Worte genau ab, und er wurde deutlich. "Ich weiß nicht, was ihr wollt. Ich glaube, ihr wollt, dass wir erfolgreich sind, oder? Dass wir wieder ein Wintermärchen für die Leute schaffen, einfach schöne Momente für jeden schaffen, der da draußen ist", sagte Knorr: "Wenn wir alle das gleiche Ziel haben, dann sollten wir auch so lange dafür arbeiten, solange es möglich ist."
Melbourne: Djokovic im Eiltempo weiter
Turnier-Topfavorit Novak Djokovic ist bei den Australian Open mit einer Machtdemonstration ins Viertelfinale gestürmt. Der Serbe besiegte am Sonntag den Franzosen Adrian Mannarino in nur 1:44 Stunden Spielzeit mit 6:0, 6:0, 6:3 und kommt auf seinem Weg zur Titelverteidigung in Melbourne immer besser in Schwung.
Nasa verliert vorübergehend Kontakt zu Mini-Hubschrauber auf dem Mars
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat vorübergehend den Kontakt zu ihrem Mini-Hubschrauber "Ingenuity" auf dem Mars verloren - was Befürchtungen über ein mögliches Ende der Mission des High-Tech-Geräts schürte. Der Kontakt des Mars-Rovers "Perseverance" zu dem Fluggerät sei am Donnerstag plötzlich abgebrochen, erklärte die Nasa am Freitagabend. Ingenieure würden versuchen, die Verbindung wieder herzustellen. Dies gelang schließlich.
Krawietz/Pütz in Melbourne im Viertelfinale
Das deutsche Davis-Cup-Doppel Kevin Krawietz und Tim Pütz zeigt sich bei den Australian Open in guter Form und steht im Viertelfinale. Das Duo besiegte am Sonntag Marcelo Arevalo aus El Salvador und Mate Pavic aus Kroatien souverän mit 6:3, 6:3 und ließ sich dabei auch von einer kurzen Regenpause beim zweiten Matchball nicht aufhalten.
Sabalenka und Gauff locker ins Viertelfinale
Die Topfavoritinnen Aryna Sabalenka und Coco Gauff haben geschlossen das Viertelfinale der Australian Open erreicht und steuern auf ein direktes Duell im Halbfinale zu. Titelverteidigerin Sabalenka löste ihre Achtelfinal-Aufgabe gegen die US-Amerikanerin Amanda Anisimova am Sonntag locker mit 6:3, 6:2, auch US-Open-Champion Gauff hatte beim 6:1, 6:2 gegen die Polin Magdalena Frech keinerlei Probleme.
Paris zu Streit um Zweistaatenlösung: Palästinenser haben Recht auf eigenen Staat
Im Streit um eine Zweistaatenlösung im Nahost-Konflikt hat auch Frankreich erneut auf das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat gedrungen. "Die Palästinenser haben das Recht auf Souveränität und auf einen Staat", erklärte Außenminister Stéphane Séjourné am Samstag im Kurzbotschaftendienst X, früher Twitter. Frankreich werde sich weiter dafür einsetzen, dieses "Ziel" zu erreichen.
Slowakischer Regierungschef Fico sieht Ukraine unter "Kontrolle" der USA
Der linkspopulistische slowakische Regierungschef Robert Fico hat sich erneut gegen einen Nato-Beitritt der Ukraine ausgesprochen - und erklärt, das Land befinde sich unter der vollständigen "Kontrolle" der USA. "Die Ukraine ist kein unabhängiges und souveränes Land", sagte der Russland-freundliche Politiker am Samstag im Sender RTVS. "Die Ukraine ist vollständig unter dem Einfluss und der Kontrolle der USA."
Faeser: Terrorgefahr in Deutschland bleibt bis Ende des Gazakriegs hoch
Die Terrorgefahr in Deutschland wird nach Einschätzung von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) erst nach einem Ende des Gazakriegs wieder abnehmen. "Ereignisse wie der aktuelle Krieg in Nahost wirken sich auch auf unsere Sicherheit aus", sagte Faeser den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut Vorabbericht vom Sonntag. "Mit der Länge des Krieges nimmt die Terrorgefahr nicht unbedingt weiter zu. Aber klar ist: Die Terrorgefahr bleibt hoch, solange der Krieg zwischen Israel und der Hamas andauert."
Türkische Zentralbankchefin weist Vorwurf der Vetternwirtschaft zurück
Die türkische Zentralbank-Chefin Hafize Gaye Erkan hat Vorwürfe der Vetternwirtschaft zurückgewiesen. Erkan sprach im Kurzbotschaftendienst X, früher Twitter, von "Anschuldigungen ohne jegliche Grundlage", mit denen das Vertrauen in die Zentralbank untergraben werden solle. Die 44-Jährige drohte zudem rechtliche Schritte an.
Klingbeil zu Kindergeld-Streit: Entlastung nur für einkommsstarke Familien "ungerecht"
SPD-Chef Lars Klingbeil hat die Pläne von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) kritisiert, den steuerlichen Kinderfreibetrag anzuheben, nicht aber das Kindergeld. "Nur Familien mit sehr hohen Einkommen zu entlasten, halte ich für ungerecht", sagte Klingbeil der "Bild am Sonntag". "Gerade die arbeitende Mitte, also diejenigen, die jeden Tag aufstehen, ihr Einkommen hart erarbeiten und sich nebenbei um ihre Kinder, die Nachbarn und den Verein kümmern, sollten entlastet werden."
Stützpunkt der US-geführten Koalition im Irak mit Raketen beschossen
Im Westen des Irak sind zahlreiche Raketen auf einen Stützpunkt der von den USA angeführten internationalen Militärkoalition abgefeuert worden. Zwei von ihnen seien am Samstag auf dem Luftwaffenstützpunkt Ain al-Assad in der Provinz Al-Anbar eingeschlagen, sagte ein Polizeibeamter aus der Region der Nachrichtenagentur AFP. 13 weitere Geschosse seien von der Luftabwehr abgefangen worden.
Tausende Demonstranten in Israel fordern Neuwahlen und Rückkehr der Hamas-Geiseln
Tausende Menschen haben in Tel Aviv gegen den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu protestiert und eine Rückkehr der von der im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln gefordert. Die Demonstranten verlangten dabei am Samstag auch Neuwahlen und bezeichneten Netanjahu als das "Gesicht des Bösen". Proteste gab es auch in der Hafenstadt Haifa und vor der Residenz des Ministerpräsidenten in Jerusalem.
St. Pauli übernimmt Spitze - HSV gewinnt bei S04
Der FC St. Pauli ist zurück an der Spitze der 2. Fußball-Bundesliga - Stadtrivale Hamburger SV triumphierte am Abend im Gigantenduell bei Schalke 04. St. Pauli gewann gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 (1:0) und profitierte vom Patzer des bisherigen Spitzenreiters Holstein Kiel (1:2 gegen Eintracht Braunschweig) am Freitag.
Traumstart in die Rückrunde: HSV siegt auf Schalke
Der Hamburger SV hat im Gigantenduell der 2. Liga einen Raketenstart ins neue Jahr hingelegt. Der HSV gewann zum Auftakt der Rückrunde bei Schalke 04 am Samstagabend verdient mit 2:0 (2:0) und brachte sich dadurch in eine gute Ausgangsposition für das Aufstiegsrennen der kommenden Monate. Als Tabellendritter haben die Hamburger nur zwei Punkte Rückstand auf den neuen Spitzenreiter FC St. Pauli.
Dank Aufholjagd: Handballer retten Remis gegen Österreich
Rückschlag im Bruderduell: Deutschlands Handballer haben auf der Medaillenmission bei ihrer Heim-EM einen überraschenden Dämpfer erlitten. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason kam nach einer katastrophalen Offensivleistung nur zu einem 22:22 (11:12) gegen Außenseiter Österreich und hat den Einzug ins Halbfinale damit nicht mehr in der eigenen Hand.
Mehr als 200.000 Menschen bei neuen Demos gegen Rechtsextremismus
Mehr als 200.000 Menschen sind am Samstag nach Angaben von Veranstaltern und der Polizei in zahlreichen deutschen Städten für die Verteidigung der Demokratie und gegen Rechtsextremismus auf die Straße gegangen. Allein in Frankfurt am Main beteiligten sich demnach mehr als 35.000 Menschen, ähnlich hohe Zahlen wurden aus Hannover und Dortmund gemeldet. Spitzenpolitiker unterschiedlicher Parteien stellten sich hinter die Kundgebungen. Für Sonntag sind weitere Protestaktionen geplant.
Nasa verliert Kontakt zu Mini-Hubschrauber auf dem Mars
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat nach eigenen Angaben den Kontakt zu ihrem Mini-Hubschrauber "Ingenuity" auf dem Mars verloren. Der Kontakt des Mars-Rovers "Perseverance" zu dem Fluggerät sei am Donnerstag plötzlich abgebrochen, erklärte die Nasa am Freitagabend (Ortszeit). Ingenieure versuchten, die Verbindung wieder herzustellen.
Iran droht Israel nach Tötung von Mitgliedern der Revolutionsgarden in Syrien mit Vergeltung
In der syrischen Hauptstadt Damaskus sind bei einem Luftangriff am Samstag fünf Vertreter der iranischen Revolutionsgarden getötet worden. Unter den Opfern seien der Geheimdienstchef der Revolutionsgarden in Syrien und sein Stellvertreter, meldete die iranische Nachrichtenagentur Mehr. Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte gab es mindestens zehn Tote. Der Iran machte Israel für den Angriff verantwortlich und drohte mit Vergeltung.