Letzte Nachrichten
Tuchel vor heißem Herbst: "Wir müssen griffiger werden"
Bayern Münchens Trainer Thomas Tuchel hat von seinen Stars vor dem heißen Herbst mehr Schlagkraft gefordert. "Wir müssen insgesamt stabiler und griffiger werden. Da haben wir Luft nach oben. Es ist ein bisschen ein Wellental", sagte Tuchel nach dem 2:2 (1:1) im Bundesliga-Topspiel gegen Spitzenreiter Bayer Leverkusen.
Perez vor Rennen 250: Leben und überleben neben Verstappen
Pünktlich zum großen Jubiläum macht Sergio Perez sich Gedanken über Fluch und Segen seines Jobs bei Red Bull Racing. Den Platz bei einem Topteam hat er sich hart erarbeitet, fast 13 Jahre ist der Mexikaner schon in der Formel 1 unterwegs, das Nachtrennen in Singapur (Sonntag, 14.00 Uhr MESZ/Sky) ist sein 250. Auftritt in der Königsklasse des Motorsports.
Hoeneß: Basketballer "bestes Beispiel" für die Fußballer
Bayern Münchens Uli Hoeneß hat zu großer Konsequenz bei der Suche nach einem neuen Bundestrainer aufgerufen und die frischgebackenen Basketball-Weltmeister zum Vorbild für den deutschen Fußball erklärt. Diese stünden "als Synonym dafür, was in Deutschland passieren muss", sagte Hoeneß der Süddeutschen Zeitung (Samstagausgabe): "Das war seit Jahren das beste Beispiel dafür, wie man mit harter Arbeit und Teamwork Ziele erreichen kann."
Brandenburgs Innenminister warnt vor Kontrollverlust an deutsch-polnischer Grenze
Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) hat vor einer zunehmenden unkontrollierten Einwanderung an der Grenze zu Polen gewarnt. "Die Lage an der Grenze spitzt sich seit Monaten kontinuierlich zu", sagte Stübgen der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). In der Folge sei die Zahl der Registrierungen in der Erstaufnahmeeinrichtung seines Bundeslandes "deutlich gestiegen".
Nordkoreas Machthaber trifft russischen Verteidigungsminister in Wladiwostok
Bei seiner Russland-Reise hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un am Samstag laut einem Agenturbericht den russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu getroffen. Die Begegnung habe auf dem Knewitschi-Flughafen im ostrussischen Wladiwostok stattgefunden, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Kim wurde demnach von Schoigu und einer Ehrengarde empfangen.
Mexiko liefert auch den Sohn von Drogenboss El Chapo an die USA aus
Nach dem berüchtigten Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán hat Mexiko nun auch dessen Sohn Ovidio Guzmán an die USA ausgeliefert. Die Überstellung sei am Freitag (Ortszeit) erfolgt, teilte US-Justizminister Merrick Garland in Washington mit. Die US-Behörden gehen davon aus, dass Ovidio Guzmán und seine Brüder nach der Festnahme ihres Vaters vor einigen Jahren das Kommando beim Drogenkartell Sinaloa übernommen hatten.
Mexiko liefert Sohn von Drogenboss El Chapo an die USA aus
Nach dem berüchtigten Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán hat Mexiko nun auch dessen Sohn Ovidio Guzmán an die USA ausgeliefert. Die Überstellung sei am Freitag (Ortszeit) erfolgt, teilte US-Justizminister Merrick Garland in Washington mit. Die US-Behörden gehen davon aus, dass Ovidio Guzmán und seine drei Brüder nach der Festnahme ihres Vaters das Kommando beim Drogenkartell Sinaloa übernommen hatten.
Große Parade zum Goldenen Thronjubiläum von Schwedens König Carl XVI. Gustaf
In Stockholm findet am Samstag eine große Parade zum Goldenen Thronjubiläum von König Carl XVI. Gustaf statt (ab 14.30 Uhr). Der König und seine aus Deutschland stammende Frau Königin Silvia werden aus einer von 3000 Soldaten eskortierten Kutsche der Menge zuwinken. Den letzten Teil der Fahrt legt das Königspaar dann auf einer Ruder-Barkasse zurück.
Münchner Oktoberfest beginnt mit traditionellem Fassanstich
Mit dem traditionellen Fassanstich wird am Samstag (12.00 Uhr) das 188. Münchner Oktoberfest eröffnet. Traditionell sticht Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) das erste Bierfass an und reicht die erste Maß Bier dann dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU). Zum größten Volksfest der Welt erwartet die bayerische Landeshauptstadt bis zum 3. Oktober um die sechs Millionen Besucher.
Tod von Mahsa Amini und Beginn der Massenproteste im Iran jähren sich
Am Samstag jährt sich zum ersten Mal der Tod der 22-jährigen Iranerin Mahsa Amini und damit auch der Beginn der Massenproteste in dem Land. Die junge Kurdin starb am 16. September 2022 nach ihrer Festnahme durch die Sittenpolizei in Teheran. Sie war festgenommen worden, weil sie ihr Kopftuch nicht ordnungsgemäß getragen haben soll.
Drei Jahre auf Bewährung für Ex-US-Botschafter wegen illegaler Lobby-Tätigkeit
Der frühere US-Botschafter in Pakistan und in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Richard Olson, ist wegen illegaler Lobby-Tätigkeit zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Wie die Generalstaatsanwaltschaft in Washington am Freitag mitteilte, muss der 63-Jährige zudem 93.400 Dollar (87.600 Euro) Strafe zahlen. Olson hatte sich bereits im Juni 2022 schuldig bekannt, eine Falschaussage gemacht und Lobby-Gesetze gebrochen zu haben.
Bundesbauministerin kündigt Ausweitung von Baugeld für Familien an
Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) hat angesichts der aktuellen Krise in der Baubranche eine Ausweitung des Baugeldes für Familien angekündigt. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Wohneigentumsförderung für junge Familien zu verbessern", sagte Geywitz der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). Sie verwies auf das bereits bestehende, aber wenig genutzte Programm für Familien mit einem Jahreseinkommen bis 60.000 Euro. "Diese Grenze sollte angehoben werden. Zudem könnten die Kredithöhen steigen."
Bei G77-Gipfel in Kuba Forderung nach mehr Einfluss für den Globalen Süden
Beim Gipfel der Gruppe der Entwicklungs- und Schwellenländer G77 hat Gastgeber Kuba einen deutlich stärkeren internationalen Einfluss des Globalen Südens gefordert. "Nach all der Zeit, in der der Norden die Welt nach seinen Interessen organisiert hat, ist es jetzt am Süden, die Spielregeln zu ändern", sagte der kubanische Staatschef Miguel Díaz-Canel am Freitag bei der Eröffnung des zweitägigen Gipfels in Havanna.
US-Sonderermittler fordert Redeverbot für Trump vor Prozess wegen Wahlverschwörung
Vor dem Prozess gegen Ex-US-Präsident Donald Trump wegen Wahlverschwörung hat Sonderermittler Jack Smith vor Gericht beantragt, dem Republikaner vorab ein Redeverbot hinsichtlich des Verfahrens zu erteilen. Der vom Justizministerium ernannte Sonderermittler begründete seinen Antrag vor einem Bundesgericht in Washington am Freitag damit, dass Trump mit aufhetzender Rhetorik den für März geplanten Prozess gefährde.
Israelischer Luftangriff nach Gewalt bei Grenzprotesten im Gazastreifen
Die israelische Armee hat erstmals seit Anfang Juli wieder Ziele im Gazastreifen aus der Luft beschossen. Bei dem Luftangriff am Freitag sei "ein Militärposten der Terror-Organisation Hamas" im Norden des Palästinensergebietes getroffen worden, teilte die Armee mit. Dem Einsatz waren demnach Ausschreitungen bei Protesten in der Nähe des dauerhaft geschlossenen Grenzübergangs Karni vorausgegangen. Im Gazastreifen herrscht seit 2007 die radikalislamische Hamas.
Hugh Jackman und seine Frau Deborra-Lee Furness trennen sich nach 27 Ehejahren
Der australische Hollywood-Star Hugh Jackman und seine Frau Deborra-Lee Furness Jackman haben sich nach 27 Ehejahren getrennt. "Wir haben uns entschieden, uns zu trennen, um unsere individuelle persönliche Entwicklung zu verfolgen", teilten die beiden am Freitag (Ortszeit) in einer Erklärung gegenüber dem Magazin "People" mit. "Wir gehen dieses neue Kapitel mit Dankbarkeit, Liebe und Wohlwollen an."
Raumschiff mit zwei Kosmonauten und einer US-Astronautin erreicht die ISS
Inmitten der Spannungen wegen der Ukraine hat ein Raumschiff mit zwei russischen Kosmonauten und einer US-Astronautin an Bord die Internationale Raumstation ISS erreicht. Die Sojus-Kapsel dockte am Freitag nach dreistündigem Flug an der ISS an, wie die russische Raumfahrtbehörde mitteilte.
Britische Polizei stellt Ermittlungen gegen russischen Oligarchen Fridman ein
Rund zehn Monate nach der Großrazzia in seiner Londoner Residenz hat die britische Kriminalpolizei (NCA) alle Ermittlungen gegen den mit Sanktionen belegten russischen Oligarchen Michail Fridman eingestellt. Sie werde "keine weiteren Maßnahmen gegen Michail Fridman auf der Grundlage des im Dezember 2022 im Athlone House vollstreckten Haftbefehls ergreifen", hieß es am Freitag in einer kurzen Erklärung der NCA. Die Ermittlungen gegen andere Verdächtige in dem Fall gingen jedoch weiter.
30 Jahre Haft für Hauptangeklagten Abrini im Brüsseler Terrorprozess
Im Mammutprozess um die Brüsseler Terror-Anschläge mit 32 Todesopfern vom Frühjahr 2016 ist einer der Hauptangeklagten zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Das Schwurgericht in der belgischen Hauptstadt verhängte am Freitag eine 30-jährige Freiheitsstrafe gegen den 38-jährigen Belgier Mohamed Abrini. Gegen den Franzosen Salah Abdeslam, der in Belgien bereits 2018 wegen Schüssen auf Polizisten zu 20 Jahren Haft verurteilt worden war, sprach das Gericht keine zusätzliche Strafe aus. Drei Mitangeklagte wurden zu lebenslanger Haft verurteilt.
Herausforderer Leverkusen ärgert die Bayern
Bayern München hat nach einer turbulenten Schlussphase gegen den aufmüpfigen Herausforderer Bayer Leverkusen das erhoffte Signal verpasst: Der deutsche Rekordmeister musste sich im abwechslungsreichen und hart umkämpften Topspiel der Fußball-Bundesliga gegen die Werkself mit einem 2:2 (1:1) begnügen und bleibt hinter dem Team von Xabi Alonso punktgleich erst einmal Zweiter.
Polen, Ungarn und die Slowakei verlängern Importverbot für ukrainisches Getreide
Trotz der von der EU-Kommission verkündeten Aufhebung des Importverbots für ukrainisches Getreide wollen Polen, Ungarn und die Slowakei die Einfuhrbeschränkungen verlängern. Warschau werde "nationale Maßnahmen" einführen, sagte der polnische Regierungssprecher Piotr Müller am Freitag. Die Slowakei will das Importverbot bis Jahresende verlängern. Auch Ungarn kündigte eine Verlängerung an. Die Regierung in Budapest will den Importstopp zudem auf weitere Produkte aus der Ukraine ausweiten.
Biden wird Selenskyj am Donnerstag im Weißen Haus empfangen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird kommende Woche die US-Hauptstadt Washington besuchen. Selenskyj wird am Donnerstag von US-Präsident Joe Biden im Weißen Haus empfangen, wie Bidens Nationaler Sicherheitsberater Jake Sullivan am Freitag sagte. Medienberichten zufolge wird der ukrainische Präsident auch Vertreter des US-Kongresses treffen.
Frankenderby ohne Sieger - Paderborn schlägt Wehen
Der 1. FC Nürnberg und die SpVgg Greuther Fürth haben sich im 271. Frankenderby ohne Sieger getrennt, der SC Paderborn hat seinen Fehlstart in der 2. Fußball-Bundesliga ein wenig korrigiert. In Nürnberg trennten sich der Club und die Fürther 1:1 (1:1) und bleiben damit jeweils weiter hinter den Erwartungen zurück, die Paderborner siegten gegen Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden 2:1 (0:1).
Frauen-Bundesliga: Bayern patzt zum Auftakt in Freiburg
Der deutsche Frauen-Meister Bayern München hat wie im Vorjahr zum Auftakt der neuen Saison der Fußball-Bundesliga gepatzt. Die Titelverteidigerinnen mussten sich beim Pokalfinalisten SC Freiburg vor 1l.000 Zuschauern nach einer wilden Nachspielzeit mit einem 2:2 (1:1) begnügen. Zuvor hatte München zehnmal in Folge gegen den SC gewonnen.
EU hebt Importverbot für ukrainisches Getreide in fünf Mitgliedstaaten auf
Die EU hebt das Importverbot für ukrainisches Getreide in fünf Mitgliedstaaten auf. "Die bestehenden Maßnahmen laufen heute aus", teilte die EU-Kommission am Freitag mit. Die "Marktverzerrungen" in Polen, Bulgarien, Ungarn, der Slowakei und Rumänien seien verschwunden.
EU, USA und Großbritannien verhängen Sanktionen gegen den Iran
Kurz vor dem ersten Todestag von Mahsa Amini haben die EU, die USA und Großbritannien Sanktionen gegen weitere Iraner bekanntgegeben. US-Präsident Joe Biden betonte am Freitag zudem die Unterstützung der USA für die Menschen im Iran: "Heute, wo wir Mahsas tragischem Tod gedenken, bekräftigen wir unser Engagement für die mutigen Menschen im Iran, die ihre Mission weiterführen." Amini war am 16. September 2022 nach ihrer Festnahme durch die iranische Sittenpolizei gestorben, was zu monatelangen Protesten führte.
Baerbock und Blinken sichern Ukraine weitere Unterstützung zu
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und US-Außenminister Antony Blinken haben der Ukraine weitere Unterstützung im Verteidigungskrieg gegen Russland zugesichert. "Wir unterstützen die Ukraine, wir unterstützen die Menschen in der Ukraine, solange sie uns brauchen", sagte Baerbock am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Blinken in Washington. Der russische Präsident Wladimir Putin laufe "ins Leere", wenn er glaube, die Welt werde sich an den Krieg "gewöhnen, weil es andere Themen gibt".
Raumschiff mit zwei Kosmonauten und einer US-Astronautin zur ISS gestartet
Inmitten der Spannungen wegen der Ukraine sind zwei russische Kosmonauten und eine US-Astronautin zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Das Sojus-MS-24-Raumschiff hob am Freitag pünktlich vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab. An Bord sind die beiden Russen Oleg Kononenko und Nikolai Tschub sowie ihre US-Kollegin Loral O'Hara, die drei Stunden nach dem Start an der ISS andocken sollten.
Macron wirft Machthabern im Niger Geiselhaft französischer Diplomaten vor
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den Machthabern im Niger vorgeworfen, den französischen Botschafter wie eine "Geisel" zu behandeln. "Unser Botschafter im Niger und weitere Diplomaten befinden sich buchstäblich in Geiselhaft in der französischen Botschaft", sagte Macron am Freitag am Rande eines Besuchs in Semur-en-Auxois im Burgund. "Die Lieferung von Lebensmitteln wird verhindert. Sie ernähren sich von Militärrationen", fügte er hinzu.
Spaniens Fußball-Weltmeisterinnen setzen Streik für weitere Reformen fort
Trotz einer Reihe von Konsequenzen aus der Kuss-Affäre nach dem WM-Sieg der spanischen Frauen-Nationalmannschaft hat sich die Krise im spanischen Fußball weiter verschärft. Während sich Ex-Verbandspräsident Luis Rubiales am Freitag erstmals wegen Vorwürfen der sexuellen Nötigung vor einem Richter verantworten musste, kündigten die Fußballweltmeisterinnen eine Fortsetzung ihres Streiks an. Sie fordern tiefgreifendere Reformen des Fußballverbands als bisher.
Kolumbianischer Künstler Fernando Botero mit 91 Jahren gestorben
Seine rundlichen und oft überdimensionierten Menschen- und Tierfiguren haben ihm Weltruhm verschafft: Der kolumbianische Bildhauer und Maler Fernando Botero ist am Freitag im Alter von 91 Jahren verstorben. Dies teilte der Präsident des südamerikanischen Landes, Gustavo Petro, mit. Botero gilt einer der größten bildenden Künstler Lateinamerikas. Seine Werke werden in Museen und an öffentlichen Orten rund um den Globus gezeigt, darunter in Berlin, Paris, Jerusalem und Singapur.
USA und Großbritannien verhängen Sanktionen gegen den Iran
Kurz vor dem ersten Todestag von Mahsa Amini haben die USA und Großbritannien neun Sanktionen gegen den Iran bekanntgegeben. US-Präsident Biden betonte am Freitag zudem die Unterstützung der USA für die Menschen im Iran: "Heute, wo wir Mahsas tragischem Tod gedenken, bekräftigen wir unser Engagement für die mutigen Menschen im Iran, die ihre Mission weiterführen." Amini war am 16. September 2022 nach ihrer Festnahme durch die iranische Sittenpolizei gestorben, was zu monatelangen Protesten führte.