Letzte Nachrichten
Europas schnellster Supercomputer in Jülich feierlich eingeweiht
Am Forschungszentrum Jülich in Nordrhein-Westfalen ist am Freitag Europas schnellster Supercomputer "Jupiter" eingeweiht worden. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sprach beim Festakt von einem "historischen europäischen Pionierprojekt". Deutschland und EU seien "führend in der KI-Forschung", lobte er.
Rauschgift auf Spielplatz gefunden: Kind in Niedersachsen auf Intensivstation
Ein eineinhalbjähriges Kind hat auf einem Spielplatz im niedersächsischen Wolfenbüttel Rauschgift gefunden und verschluckt. Es sei schwer verletzt und werde auf einer Intensivstation behandelt, teilten die Staatsanwaltschaft Braunschweig sowie Polizei und Stadtverwaltung in Wolfenbüttel am Freitag mit. Lebensgefahr bestehe aber nicht. Bei einem Test wurden unter anderem Kokain und Ecstasy nachgewiesen.
Rechtsgerichteter Unternehmer Anutin zu Thailands neuem Regierungschef gewählt
Thailand hat einen neuen Regierungschef: Das Parlament in Bangkok wählte am Freitag den rechtsgerichteten Bau-Magnaten Anutin Charnvirakul zum neuen Ministerpräsidenten. Der steinreiche Unternehmer, der schon länger in der Politik des südostasiatischen Landes mitmischt, erhielt eine komfortable Mehrheit: 311 der 492 Abgeordneten stimmten laut offiziellem Ergebnis für den 58-Jährigen. Er muss sich allerdings auf baldige Neuwahlen einstellen.
Britische Vizepremierministerin Rayner tritt nach Steuervergehen zurück
Die britische Vizepremierministerin Angela Rayner ist nach einem Steuervergehen zurückgetreten. Die Labour-Politikerin erklärte am Freitag, sie habe sich "angesichts der Ergebnisse" einer unabhängigen Untersuchung zum Rücktritt entschlossen. Dies betreffe sowohl ihr Amt als Vize-Regierungschefin als auch das Amt als Ministerin für Wohnungswesen und den Vize-Vorsitz der Labour-Partei. Die Untersuchung sei zu dem Schluss gekommen, dass sie die "Warnung" eines Rechtsberaters nicht beachtet und gegen den Minister-Kodex verstoßen habe.
Unfall mit Kindergruppe in Berlin: Polizei veröffentlicht neue Erkenntnisse
Einen Tag nach einem Unfall in Berlin, bei dem ein Auto in eine Gruppe von Kindern fuhr, hat die Polizei weitere Einzelheiten veröffentlicht. Die Zahl der Verletzten korrigierte sie am Freitag auf sieben - eine 63 Jahre alte Betreuerin und sechs Kinder. Vier von ihnen sind acht Jahre alt, zwei elf Jahre alt. Drei Kinder und die Frau kamen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.
Milliardenlöcher: Gesundheitsministerin Warken mahnt dringende Reformen an
Vor dem Hintergrund der Milliardenlöcher bei Gesundheit und Pflege hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) rasche Maßnahmen angemahnt. "Der Handlungsbedarf ist klar: Wir brauchen kurzfristige Maßnahmen und langfristig wirkende Strukturreformen", sagte Warken am Freitag bei einer Pressekonferenz in Berlin. Sollten diese Reformen nicht umgesetzt werden, drohten abermalige Beitragssteigerungen, warnte die Ministerin. "Wir haben keine Zeit zu verlieren", sagte Warken.
Prozess wegen Fahrens ohne Führerschein: Angeklagter fährt mit Auto zu Gericht
Ein wegen Fahrens ohne Führerschein angeklagter Mann ist in Schleswig-Holstein mit seinem Auto zur Gerichtsverhandlung gefahren. Ein als Zeuge in dem Strafverfahren geladener Bundespolizist beobachtete den 43-Jährigen am Freitag beim Einparken auf dem Parkplatz des Amtsgerichts in Niebüll, wie die Bundespolizei in Flensburg mitteilte. Eine Abfrage ergab, dass der Mann weiterhin keine Fahrerlaubnis besitzt.
Standseilbahn-Unglück in Lissabon: Keine Deutschen unter Todesopfern
Unter den Todesopfern des Standseilbahn-Unglücks in Lissabon befinden sich keine Deutschen. Das stellte die portugiesische Polizei am Freitag klar. Zuvor hatte es bereits aus dem Auswärtigen Amt in Berlin geheißen, dass keine deutschen Staatsangehörigen unter den Todesopfern seien. Mehrere deutsche Staatsangehörige seien aber von dem Unglück betroffen. Erste Erkenntnisse über die Unglücksursache wollte die portugiesische Polizei am Abend bekanntgeben.
Keine Deutschen unter Todesopfern in Lissabon
Unter den Todesopfern des Standseilbahn-Unglücks in Lissabon befinden sich keine Deutschen. Das stellte die portugiesische Polizei am Freitag klar. Zuvor hatte es bereits aus dem Auswärtigen Amt in Berlin geheißen, dass keine deutschen Staatsangehörigen unter den Todesopfern seien. Nach Angaben der portugiesischen Polizei sind unter den insgesamt 16 Todesopfern auch drei britische Staatsbürger.
Enquete-Kommission zur Corona-Pandemie konstituiert sich am Montag im Bundestag
Im Bundestag konstituiert sich am Montag die Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Coronapandemie. Das Gremium aus jeweils 14 Abgeordneten und Sachverständigen trifft sich am Nachmittag zu seiner ersten Sitzung, wie am Freitag die Bundestags-Pressestelle bestätigte. Das Parlament hatte die Kommission mit den Stimmen von Union, SPD, Grünen und Linken Anfang Juli eingesetzt.
Keine Neutralitätspflicht in Parlament: AfD scheitert mit Klage gegen Innensenator
In Hamburg ist die AfD in einem Rechtsstreit um Äußerungen von Innensenator Andy Grote (SPD) in der Bürgerschaft vor dem Landesverfassungsgericht gescheitert. Das Gericht wies die von Landespartei, Bürgerschaftsfraktion und mehreren AfD-Abgeordneten eingereichten Anträge nach Angaben vom Freitag größtenteils bereits als unzulässig ab. In den verbleibenden Fällen verwarf es sie dann in der Sache. Senatoren seien "ausdrücklich berechtigt", in Parlamentsdebatten ihren Standpunkt darzulegen.
Angriff auf Lehrerin an Berufsschule in Essen: Tatverdächtiger festgenommen
Nach dem Angriff auf eine Lehrerin an einer Berufsschule in Essen ist der Tatverdächtige festgenommen worden. Bei der Festnahme sei es zum Schusswaffengebrauch durch Polizisten gekommen, teilte die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Tatverdächtige sei dabei verletzt worden. Er wurde medizinisch behandelt. Er sei zuvor von Beamten zweifelsfrei identifiziert worden, hieß es.
Auch Köln beschließt Badeverbot in Rhein
Nach mehreren rheinischen Städten hat auch Köln ein Badeverbot im Rhein erlassen. Das Baden im Rhein soll künftig auf dem Kölner Stadtgebiet an dem rund 67 Kilometer langen Ufer verboten sein, wie die Stadtverwaltung am Freitag nach einem Beschluss des Stadtrats mitteilte. Der Aufenthalt in knöcheltiefem Wasser soll demnach aber weiterhin erlaubt sein. Verstöße sollen mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro geahndet werden.
China kündigt "Anti-Dumping"-Zölle auf Schweinefleisch aus der EU an
Im Handelskonflikt mit der Europäischen Union hat China angekündigt, ab kommendem Mittwoch Strafzölle auf Schweinefleisch-Importe aus der EU zu erheben. Das Handelsministerium in Peking erklärte am Freitag, eine Untersuchung habe Beweise für Preisdumping bei Schweinefleisch und Schweinefleischprodukten ergeben. Daher würden nun Antidumpingmaßnahmen in Form von Kautionen eingeführt.
Dritter Rückgang in Folge: Industrie verzeichnet im Juli weniger Aufträge
In der deutschen Industrie hat sich die Auftragslage im Juli zum dritten Mal in Folge verschlechtert. Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe sank gegenüber Juni deutlich um 2,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag aufgrund bisher vorliegender Ergebnisse mitteilte. Ohne Berücksichtigung der Großaufträge stieg das Ordervolumen um 0,7 Prozent.
Der nächste Weltrekord: Geyoro ist die teuerste Fußballerin
Im Fußball sorgt schon wieder ein Frauen-Weltrekordtransfer für Aufsehen. Die französische Nationalspielerin Grace Geyoro ist nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP für 1,43 Millionen Pfund (ca. 1,65 Millionen Euro) von Paris Saint-Germain zu den London City Lionesses gewechselt. Damit ist die erst im August aufgestellte Bestmarke von umgerechnet 1,3 Millionen Euro für die von Orlando Pride verpflichtete Mexikanerin Lizbeth Ovalle übertroffen.
Großeinsatz in Essen: Lehrerin erleidet bei Angriff an Berufsschule Stichverletzung
Bei einem Angriff an einer Berufsschule im nordrhein-westfälischen Essen ist eine Lehrerin verletzt worden. Die Polizei sei mit vielen Kräften vor Ort, teilten die Beamten am Freitag mit. Die Lehrerin erlitt demnach eine Stichverletzung. Sie wurde von Rettungskräften versorgt und kam in ein Krankenhaus.
AFP-Zählung: Anutin Charnvirakul zu Thailands neuem Regierungschef gewählt
Der rechtsgerichtete Bau-Magnat Anutin Charnvirakul ist zum neuen thailändischen Regierungschef gewählt worden. Der 58-jährige frühere Minister erhielt am Freitag bei der Abstimmung im Parlament in Bangkok die notwendige Mehrheit von mindestens 247 der 492 Abgeordnetenstimmen, wie eine Auszählung durch die Nachrichtenagentur AFP ergab. Die Auszählung der abgegebenen Stimmen lief noch.
Lehrerin in Berufsschule bei Angriff verletzt: Großeinsatz in Essen
Bei einem Angriff an einer Berufsschule im nordrhein-westfälischen Essen ist eine Lehrerin verletzt worden. Die Polizei sei mit vielen Kräften vor Ort, teilten die Beamten am Freitag mit. Die Lehrerin wurde demnach von Rettungskräften versorgt. Sie befinde sich auf dem Weg in ein Krankenhaus, hieß es.
Beweise für Seuche vereitelt: Imker aus Rheinland-Pfalz müssen 263 Bienenvölker töten
Zwei Imker aus Rheinland-Pfalz müssen alle 263 Bienenvölker töten, die sie halten. Sie entfernten Beweise für Krankheiten in den Stöcken, wie das Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße am Donnerstag erklärte. Zum Schutz anderer Bienen in der Region vor Ansteckung müssen die Bienen der beiden Imker nun kurzfristig unter der Aufsicht eines Amtstierarztes getötet werden.
Konzernchef: BMW wird mit neuer Modellreihe in China wieder wachsen
Der Chef des Autobauers BMW, Oliver Zipse, rechnet nach eigenen Worten damit, dass der Konzern mit seiner neuen elektrischen Modellreihe "Neue Klasse" die Wende im hart umkämpften chinesischen Automarkt schaffen wird. "Ich bin überzeugt davon, dass wir mit der Neuen Klasse in China wieder wachsen werden", sagte Zipse der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Die Volksrepublik ist der wichtigste Markt für BMW.
Weitere Nachbeben in Afghanistan: Mindestens zehn Verletzte und neue Schäden
Bei fünf Nachbeben im afghanischen Erdbebengebiet sind mindestens zehn weitere Menschen verletzt worden und neue Schäden entstanden. Der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Mohammed Hammad, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Erschütterungen seien in acht Provinzen im Osten des Landes zu spüren gewesen, darunter Nangarhar, Laghman und Kunar. Die fünf Nachbeben wurden am Donnerstagabend und Freitagmorgen von der US-Erdbebenbehörde USGS registriert, das heftigste hatte eine Stärke von 5,6.
Umfrage: Mehrheit der Deutschen zweifelt an Umsetzung von Sozialstaatsreformen
Eine Mehrheit der Deutschen geht einer Umfrage zufolge nicht davon aus, dass die Bundesregierung mit den angekündigten Reformen für Verbesserungen beim Sozialstaat sorgt. Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" hervor. Mit Verbesserungen im Gesundheitswesen rechnen demnach lediglich 25 Prozent, im Bereich Rente und Alterssicherung sind es sogar nur 23 Prozent. 72 beziehungsweise 75 Prozent glauben nicht daran.
Verfassungsbeschwerde gegen Reform von Internationalen Gesundheitsvorschriften scheitert
Eine Verfassungsbeschwerde gegen die Zustimmung Deutschlands zu den geplanten Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) ist in Karlsruhe gescheitert. Sie ist unzulässig, weil das entsprechende Gesetz noch gar nicht erlassen wurde, wie das Bundesverfassungsgericht am Freitag mitteilte. Die mehr als 190 Vertragsstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatten sich am 1. Juni 2024 auf die Änderungen geeinigt. (Az. 2 BvR 1279/25)
Debatte in Thailands Parlament zur Wahl von neuem Regierungschef
Das thailändische Parlament hat mit den Beratungen zur Wahl des rechtsgerichteten Bau-Magnaten Anutin Charnvirakul zum neuen Ministerpräsidenten begonnen. Die Debatte startete am Freitag gegen 12.30 Uhr Ortszeit (07.30 Uhr MESZ) - und zwar in dem Parlamentsgebäude in Bangkok, das der Baukonzern von Anutins Familie errichtet hat. Bei seinem Eintreffen im Parlament sagte Anutin vor Journalisten: "Es ist normal, aufgeregt zu sein."
Haushalt für 2025 steht - Opposition wirft Koalition Tricksereien vor
Nach der Etateinigung im Haushaltsausschuss hat die Opposition der schwarz-roten Koalition Tricksereien und Verschleierung vorgeworfen. Der Haushalt sei durch das Sondervermögen für Verteidigungsausgaben ein "finanzpolitischer Irrgarten", sagte der Linken-Finanzexperte Dietmar Bartsch am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Ähnlich äußerte sich der AfD-Haushälter Michael Espendiller: "Der Bundeshaushalt ist mittlerweile ein Wildwuchs durch all die Sondervermögen", sagte er in Berlin.
Staatsanwaltschaft hält deutschen Maddie-Verdächtigen weiterhin für gefährlich
Der kurz vor seiner Haftentlassung stehende deutsche Verdächtige im Fall des 2007 in Portugal verschwundenen britischen Mädchens Madeleine "Maddie" McCann ist nach Ansicht der Staatsanwaltschaft weiterhin gefährlich. "Aus unserer Sicht muss man davon ausgehen, dass er wieder rückfällig wird", sagte der Sprecher der für dessen Fall zuständigen Staatsanwaltschaft Braunschweig, Christian Wolters, der Nachrichtenagentur AFP. Das entspreche der Einschätzung eines gerichtlich beauftragten Sachverständigen im letzten gegen Christian B. geführten Strafprozess.
"Was für ein Desaster!": Pressestimmen zur DFB-Blamage
In Italien ist von einem "Desaster" die Rede, in Spanien von einem "Fußball-Albtraum": Das blamable und historische 0:2 (0:1) der deutschen Nationalmannschaft in der Slowakei sorgt in der Fußballwelt für Aufsehen. - Internationale Pressestimmen im Überblick:
Rund 135.000 Schaden durch Betrug in Bayern: Verdächtiger in Kroatien gefasst
Nach einem Anlagebetrug mit einem Schaden von rund 135.000 Euro in Bayern ist ein Tatverdächtiger in Kroatien gefasst worden. Der 27-Jährige wurde am Donnerstag überstellt und in Untersuchungshaft genommen, wie die Polizei am Freitag in Straubing mitteilte. Der Ungar soll einen Mann aus dem Landkreis Kelheim zu Zahlungen an eine ungarische Firma überredet haben, die angeblich mit Kryptowährungen handelt.
Putin: Westliche Soldaten in der Ukraine wären ein "legitimes" Angriffsziel
Nach den erneuten Beratungen der sogenannten Koalition der Willigen hat Kreml-Chef Wladimir Putin entschieden vor der Entsendung westlicher Truppen in die Ukraine gewarnt. "Wenn dort irgendwelche Truppen auftauchen, insbesondere jetzt während der Kämpfe, gehen wir von der Prämisse aus, dass sie ein legitimes Ziel sind", sagte der russische Staatschef am Freitag bei einem Wirtschaftsforum im Wladiwostok.
Deutsche Industrie verzeichnet im Juli deutlich weniger Aufträge
Die Auftragslage für die deutsche Industrie hat sich im Juli zum dritten Mal in Folge verschlechtert. Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe sank gegenüber Juni deutlich um 2,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag aufgrund bisher vorliegender Ergebnisse mitteilte. Ohne Berücksichtigung der Großaufträge stieg das Ordervolumen allerdings um 0,7 Prozent.
Hanning: "Ich kann mich bei Jaron nur entschuldigen"
Manager Bob Hanning hat den aufsehenerregenden Doppel-Rauswurf bei den Füchsen Berlin erklärt und versöhnliche Worte für Ex-Trainer Jaron Siewert gefunden. "Ich kann mich eigentlich bei ihm nur entschuldigen, weil er Opfer des gesamten Systems geworden ist", sagte der Geschäftsführer des deutschen Handball-Meisters am Freitag im ZDF-Morgenmagazin über den 31 Jahre alten Meistercoach.