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Kühlschrank für Menschen soll japanische Arbeiter vor Hitze schützen
Angesichts immer heißerer Sommer infolge des Klimawandels greifen japanische Unternehmen zu ungewöhnlichen Mitteln: Eine Art Kühlschrank für Menschen soll Beschäftigten auf Baustellen, in Fabriken und Lagerhäusern schnelle Abkühlung verschaffen. Von der telefonzellengroßen Kabine des Herstellers Trusco Nakayama wurden seit April nach Unternehmensangaben bereits mehr als 300 Exemplare verkauft.
Warken vor Klausur: Stärkung des Wirtschaftsstandorts ist zentrale Aufgabe
Kanzleramtsministerin Nina Warken (CDU) hat vor Beginn der Kabinettsklausur der Bundesregierung die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland als eine zentrale Aufgabe genannt. "Wir brauchen als Land bessere Rahmenbedingungen für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer, sagte Warken am Dienstag im Deutschlandfunk. Die Klausurberatungen beginnen am Vormittag im brandenburgischen Schloss Neuhardenburg.
Bundesregierung kommt zu Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg zusammen
Nach dem Ende der Sommerpause kommt das Bundeskabinett ab Dienstag zu einer zweitägigen Klausur auf Schloss Neuhardenberg in Brandenburg zusammen (10.00 Uhr). Hauptthema ist die schwierige Wirtschaftslage und die Frage, wie Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden können. Dazu sind auch Gäste aus der Wirtschaft geladen, darunter Siemens-Chef Roland Busch, Handwerkspräsident Jörg Dittrich sowie Vertreter von KI-Unternehmen und Startups. Zum Auftakt tritt Kanzler Friedrich Merz (CDU) vor die Presse (10.15 Uhr).
Norwegens Oberstes Gericht prüft Ölförderlizenzen
In Norwegen haben am Montag Anhörungen des Obersten Gerichts zu Einsprüchen von Umweltschützern gegen die Erteilung von Ölförderlizenzen durch die Regierung begonnen. Bei der Klage geht es um die Ausbeutung von drei Ölfeldern in der Nordsee, gegen die der norwegische Ableger der Umweltschutzorganisation Greenpeace und die Gruppe Young Friends of the Earth Norway geklagt hatten.
Verbände fordern Handeln bei Klima- und Hitzeschutz - Hinweis auf Milliardenschäden
Mehrere Umweltverbände haben vor der Kabinettsklausur der Bundesregierung konkrete Beschlüsse für mehr Klima- und Hitzeschutz gefordert. "Ein Weiter-so können wir uns schlicht nicht mehr leisten", erklärte Greenpeace-Finanzexperte Mauricio Vargas am Montag mit Blick auf Milliardenschäden durch Hitze und Dürre in Deutschland. Die Regierung müsse jetzt alles tun, um die Klimakrise zurückzudrängen, forderte der Umweltverband BUND.
Tausende Schweden demonstrieren vor Parlamentswahl für mehr Klimaschutz
Drei Wochen vor der Parlamentswahl in Schweden haben in der Hauptstadt Stockholm am Sonntag rund 10.000 Menschen für mehr Klimaschutz demonstriert. Die Klimaaktivistin Greta Thunberg, die an der Kundgebung teilnahm, sagte der Nachrichtenagentur AFP, "absolut keine Partei" schlage "eine Politik vor, die auch nur in die Richtung dessen geht, was die Wissenschaft für notwendig hält". "Wenn wir so weitermachen, werden wir einen Zusammenbruch erleben - wir sind ja bereits Zeuge davon."
Nach schweren Unwettern in mehreren Bundesländern: DWD warnt vor Starkregen
Nach den schweren Unwettern in mehreren Bundesländern hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag vor gewittrigem Starkregen in Teilen des Südostens Deutschlands gewarnt. Betroffen sei ein Bereich etwa vom Alpenrand bis nach Niederbayern, teilte der DWD in Offenbach mit. Er warnte vor möglichen schweren Gewittern mit örtlich heftigem Starkregen sowie schweren Orkanböen ab dem Nachmittag.
Donau-Niedrigwasser: Bulgarien drosselt Leistung seines einzigen Atomkraftwerks
Wegen des Niedrigwassers der Donau drosselt Bulgarien die Leistung seines einzigen Atomkraftwerks in Kosloduj. Das Herunterfahren der Stromproduktion diene dazu, den "sicheren Betrieb" des Kraftwerks zu gewährleisten, erklärte das Energieministerium am Donnerstag. Zudem zeigten die Prognosen für den Pegel der Donau "weiterhin eine rückläufige Tendenz".
Waldbrand in Belgien laut Behörden "vollumfänglich unter Kontrolle"
Der seit Freitag im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn wütende Waldbrand ist nach Angaben der örtlichen Behörden "vollumfänglich" unter Kontrolle. Das Feuer "dürfte sich nicht weiter ausbreiten, sofern die Wetterbedingungen ähnlich wie derzeit bleiben", erklärten die zuständigen Behörden der Provinz Lüttich am Donnerstag. Insbesondere im Osten des Brandgebiets nahe der deutschen Grenze müssten die Löscharbeiten aber noch fortgesetzt werden.
Studie: Waldbrand-Zerstörungen in Europa könnten sich durch Klimawandel verdreifachen
Das Ausmaß der Zerstörung durch Waldbrände könnte sich in Europa einer Studie zufolge wegen des Klimawandels in den kommenden Jahrzehnten nahezu verdreifachen. Laut der am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) würden bei einem Szenario mit geringen Treibhausgasemissionen und einem globalen Temperaturanstieg um etwa 1,8 Grad bis zum Ende dieses Jahrhunderts rund 39 Prozent mehr Flächen durch Waldbrände zerstört als heute.
Waldbrand im Hohen Venn: Deutsche Feuerwehrleute ziehen ab
Nach tagelangem Kampf gegen den Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der Grenze zu Deutschland beenden die dort eingesetzten deutschen Feuerwehrleute ihren Einsatz. "Die deutschen Kräfte werden heute mit ihrem Rückzug beginnen", teilten die Behörden der Provinz Lüttich am Donnerstag mit. Es werde erwogen, die deutschen Kräfte mit freiwilligen Feuerwehrleuten aus Belgien zu ersetzen, erklärte Behördensprecher Tony Hosmans.
Evakuierungen in Monschau und Belgien wegen Waldbrands aufgehoben - Lage weiter "kompliziert"
In Deutschland und Belgien sind die Evakuierungen wegen des Waldbrands im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der Grenze aufgehoben worden. Die Betroffenen aus den Bereichen Ruitzhof und Geisberg im Eifelort Monschau könnten "mit sofortiger Wirkung wieder in ihre Häuser zurückkehren", teilte die Stadtverwaltung Monschau am Mittwoch mit. In Belgien gelang es den Einsatzkräften nach Behördenangaben inzwischen, das Großfeuer in dem Naturschutzgebiet einzugrenzen.
Stadt Monschau hebt Evakuierung wegen Waldbrands in Belgien auf
Die Stadt Monschau hat die Evakuierung mehrerer Straßenzüge wegen des Waldbrands im benachbarten Belgien aufgehoben. Die Betroffenen aus den Bereichen Ruitzhof und Geisberg könnten "mit sofortiger Wirkung wieder in ihre Häuser zurückkehren", teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. In Belgien gelang es Einsatzkräften nach Behördenangaben inzwischen, das Großfeuer im Naturschutzgebiet Hohes Venn einzugrenzen.
Hubertz: Hitzeschutz kein Widerspruch zu mehr Wohnungsbau
Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) sieht in strengeren Hitzeschutzvorgaben im Baugesetzbuch keinen Widerspruch zum Ziel einer Beschleunigung des Wohnungsbaus. "Das eine schließt das andere nicht aus", sagte die zuständige Ministerin am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Ohnehin setze die Regierung bei ihrem sogenannten Bauturbo auf das "Potenzial der Nachverdichtung" in Städten - darunter das Aufstocken von Gebäuden.
Hitzeschutz: Hubig will Einbau von Klimaanlagen für Mieter erleichtern
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will mit Gesetzesänderungen Mietern den Einbau von Klimaanlagen und Sonnenblenden erleichtern. Auch die "klassische Rechtspolitik" könne einen Beitrag zum Hitzeschutz leisten, sagte sie der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). "Ich denke insbesondere an das Mietrecht. Ich kann mir zum Beispiel vorstellen, dass wir es Mieterinnen und Mietern erleichtern, ihre Wohnungen mit Klimaanlagen oder Sonnenblenden auszustatten."
Britischer Klimaschutz-Versuch: Weniger Kondensstreifen durch Google-Technologie
Großbritannien erhofft sich durch kleine Anpassungen der Flughöhe in der Luftfahrt eine Verringerung von Kondensstreifen und damit der Schäden für das Klima. Wissenschaftler sollen nun in einem groß angelegten Versuch ermitteln, ob dabei eine von Google entwickelte KI-Technologie helfen kann, wie die britische Regierung und der US-Konzern am Dienstag mitteilten. Die Untersuchungen konzentrieren sich demnach auf Langstreckenflüge über dem Nordatlantik.
Behörden: Feuerwehr will Brand im Osten Belgiens "endgültig einkreisen"
Die belgische Feuerwehr ist nach Behördenangaben entschlossen, den Brand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn am Dienstag vollständig unter Kontrolle zu bringen. Wegen "problematischer Bedingungen" sei es am Montag nicht möglich gewesen den Ring um das Feuer komplett zu schließen, sagte Verwaltungssprecher Nicolas Yernaux am Dienstag. Dies solle nun am Dienstag versucht werden.
SPD-Vorschlag zu Hitzeschutz stößt auf positives Echo - Kanzler zögert noch
Für ihren Vorstoß zu einer Verfassungsänderung zugunsten des Hitzeschutzes erhält die SPD Unterstützung von Umweltverbänden, Sozialverbänden und Gewerkschaften. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wollte sich hingegen noch nicht festlegen, ob er die Forderung des Koalitionspartners unterstützt. Die Regierung werde nun zunächst intern über den Vorstoß der SPD-geführten Ministerien beraten, sagte Vizeregierungssprecher Sebastian Hille am Montag in Berlin.
Brand in Belgien: Feuer breitet sich nicht mehr in Richtung Deutschland aus
Der Brand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn breitet sich offiziellen Angaben zufolge derzeit nicht mehr in Richtung deutscher Grenze aus. "Der Wind weht günstig, und die derzeitigen Regenfälle tragen dazu bei, die Ausbreitung einzudämmen", teilte der Leiter der Krisenkommunikation des Gouverneurs der Provinz Lüttich, Tony Hosmans, am Montag mit. Das Feuer sei allerdings noch nicht unter Kontrolle, betonte Hosmans.
SPD-Ministerien legen Aktionsplan gegen Hitze vor - Union verlangt Präzisierung
Die massiven Hitzewellen dieses Sommers beschäftigen die Bundespolitik: Die SPD-geführten Ministerien legten am Sonntag einen gemeinsamen Aktionsplan zum Hitzeschutz vor - und forderten eine Grundgesetzänderung noch vor der nächsten Bundestagswahl, um eine "Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung und Naturschutz" in der Verfassung zu verankern. Der Koalitionspartner Union reagierte skeptisch und forderte die SPD auf, ihre Vorstellungen für eine Grundgesetzänderung zu präzisieren. Die Grünen zeigten sich bereit, eine solche Änderung zu unterstützen.
Hitzeschutz im Grundgesetz: CDU fordert von SPD Klärung offener Fragen
Nach dem Vorstoß der SPD-Kabinettsmitglieder für eine Verankerung des Hitzeschutzes im Grundgesetz sieht die Unionsfraktion im Bundestag noch erheblichen Klärungsbedarf. "Ob eine Grundgesetzänderung dafür sinnvoll ist, kann erst ein konkreter Vorschlag zeigen", erklärte der für Umwelt und Klimaschutz zuständige Unionsfraktionsvize Klaus Mack (CDU) am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Mack forderte die SPD auf, offene Fragen zu klären und ihren Vorschlag zu präzisieren: Eine Verfassungsänderung müsse einen "Mehrwert" bringen, sonst sei sie nicht sinnvoll.
SPD-Minister legen Aktionsplan gegen Hitze vor - Beharren auf Verfassungsänderung
Die Bundesministerinnen und -minister der SPD haben einen gemeinsamen Aktionsplan zum Hitzeschutz vorgelegt - und setzen damit den Koalitionspartner Union unter Druck. Das Programm, das der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag vorlag, sieht unter anderem einen nationalen Hitzeaktionsplan, Änderungen im Bauplanungsrecht und den Schutz von Beschäftigten gegen extreme Temperaturen vor. Zudem stellen sich die fünf SPD-Kabinettsmitglieder hinter die Forderung, noch in dieser Legislaturperiode die "Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung und Naturschutz" im Grundgesetz zu verankern - die Union sieht dies bislang skeptisch.
Menschen in Waldbrandgebiet in der Eifel können nach Evakuierung in ihre Häuser zurückkehren
Nach der Evakuierung einer Ortschaft im Waldbrandgebiet in der Eifel können die rund 1800 betroffenen Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Die Lage rund um den Ortsteil Gey in Hürtgenwald habe sich "so weit entspannt, dass die Menschen heimkehren können", hieß es am Samstagabend auf der Website des Kreises Düren. Eine Gefahr durch den Waldbrand bestehe für den Ortsteil derzeit nicht mehr.
Entwarnung bei Waldbrand in Rheinland-Pfalz: Feuer ist unter Kontrolle
Bei dem großen Waldbrand in der Vordereifel in Rheinland-Pfalz haben die Einsatzkräfte am Freitagabend vorerst Entwarnung gegeben. Das Feuer bei Langenscheid sei unter Kontrolle, teilte der Landkreis Mayen-Koblenz mit. Die zuvor ausgesprochenen Evakuierungswarnungen für die Ortschaften Arft und Langenfeld seien aufgehoben worden. Die Feuerwehr bleibt den Angaben zufolge über Nacht weiter vor Ort, rund 220 Einsatzkräfte sichern weiterhin das Gebiet ab.
CDU lehnt Gemeinschaftsaufgabe Hitzeschutz im Grundgesetz ab
Die CDU hat Forderungen von unterschiedlicher Seite eine Absage erteilt, Klimaanpassung und Hitzeschutz als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern im Grundgesetz zu verankern. Dies sei "wohlfeil und bringt nichts", sagte die neue CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hatte einen solchen Schritt zuvor hingegen als "zwingend notwendig" bezeichnet.
Opposition zu Hitzeschutz: Regierung muss handeln - Grüne für Hitzegipfel
Angesichts von Dürre und Niedrigwasser hat die Opposition die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert. So pochen die Grünen auf "einen Hitzegipfel" der Bundesregierung mit weiteren wichtigen Akteuren. Derzeit habe Deutschland "beim Hitzeschutz ein Zuständigkeitsproblem", kritisierte die Grünen-Umweltpolitikerin Julia Schneider am Donnerstag. Ein "komplettes Staatsversagen" bei der Klimaanpassung sieht Linken-Fraktionschef Sören Pellmann.
Donau-Niedrigwasser: Rumänien fährt einziges Akw des Landes herunter
Wegen historisch niedriger Pegelstände der Donau ist das einzige Atomkraftwerks Rumäniens am Donnerstagmorgen heruntergefahren worden. Nach der Abschaltung des ersten Reaktors des Atomkraftwerks Cernavoda Ende Juli müsse "aufgrund des erheblichen und anhaltenden Rückgangs des Wasserstands der Donau" nun auch der zweite Reaktor heruntergefahren werden, teilte das staatliche Atomenergieunternehmen Nuclearelectrica mit. Das Atomkraftwerk benötigt das Wasser der Donau zum Kühlen.
Niedrigwasser: Rumänien beginnt Abschaltung von Atomkraftwerk
In Rumänien hat am Donnerstagmorgen die Abschaltung des einzigen Atomkraftwerks des Landes wegen historisch niedriger Pegelstände der Donau begonnen. Nach der Abschaltung des ersten Reaktors des Atomkraftwerks Cernavoda Ende Juli müsse "aufgrund des erheblichen und anhaltenden Rückgangs des Wasserstands der Donau" nun auch der zweite Reaktor heruntergefahren werden, teilte das staatliche Atomenergieunternehmen Nuclearelectrica mit. Das Atomkraftwerk benötigt das Wasser der Donau zum Kühlen.
RKI: Zahl der Hitzetoten in Deutschland nochmals gestiegen
Die Zahl der Hitzetoten in diesem Sommer hat sich noch einmal erhöht. Mittlerweile liegt sie bei 12.500, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Ausgewertet wurden Daten bis zum 2. August. 2026 ist laut RKI ein Rekordjahr, was hitzebedingte Sterbefälle angeht. Die bislang höchste Zahl an Hitzetoten wurde 2018 mit geschätzt 8900 Fällen registriert.
Niedrigwasser: Verkehrs- und Umweltminister uneins über Ausbau von Flüssen
Rück- oder Ausbau der Flüsse? Mit Blick auf den Umgang mit der aktuellen Niedrigwassersituation herrscht Uneinigkeit im Bundeskabinett. Während Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) am Mittwoch für einen weiteren Ausbau der Wasserstraßen plädierte, forderte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) eine Rückkehr zu natürlicheren Flussverläufen. Um aktuellen Transportengpässen wegen der niedrigen Pegelstände zu begegnen, lockerten auch Berlin und Brandenburg die Sonntagsfahrverbote für Lkw.
Schneider will Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz verankern
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat einen Vorschlag dazu angekündigt, wie Klimaschutz und Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz verankert werden können. Schneider verwies am Mittwoch in Berlin auf einen diesbezüglichen Prüfauftrag im Koalitionsvertrag. Er reagierte damit auf Forderungen kommunaler Spitzenverbände, aber auch aus SPD, Grünen und Linkspartei.
Hitze kann Wirkung von Medikamenten verändern: Branchenverband mahnt zu Vorsicht
Sommerliche Hitze kann bei bestimmten Medikamenten unerwartete Nebenwirkungen auslösen. Besonders aufmerksam sollten Menschen sein, die Psychopharmaka wie Antidepressiva, Antipsychotika, Lithium oder ADHS-Medikamente einnehmen, wie der Branchenverband Pharma Deutschland in Berlin am Mittwoch mitteilte. Hohe Temperaturen können demzufolge nicht nur den Kreislauf belasten, sondern auch beeinflussen, wie der Körper die Arzneimittel aufnimmt. In Teilen Deutschland ist es derzeit wieder sehr heiß.