Letzte Nachrichten
Sport
Preuß über Zukunft: "Vielleicht meine letzten Weltcup-Rennen"
Biathletin Franziska Preuß hat ihr Karriereende nach den Olympischen Spielen angedeutet. "Vielleicht waren es meine letzten Weltcup-Rennen", sagte die Gesamtweltcupsiegerin nach ihrem 13. Platz im Massenstart von Nove Mesto im Sportschau-Interview: "Deswegen war ich froh, dass ich noch einmal hier war."
Sport
16. Sieg in Serie: Köln alleiniger DEL-Rekordhalter
Historischer Erfolg für die Kölner Haie: Der Spitzenreiter der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat mit dem 16. Sieg in Serie eine neue Liga-Bestmarke aufgestellt. Die Kölner gewannen am Sonntag ein umkämpftes Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 5:2 (1:1, 2:1, 2:0) und knackten damit schon am 43. Spieltag die 100-Punkte-Marke. So früh gelang dies in der Liga-Historie noch keinem Team.
Politik
Israels Armee sucht Leiche der letzten Hamas-Geisel im Gazastreifen
Die israelische Armee ist am Sonntag zu einem Einsatz zur Bergung der Leiche der letzten noch im Gazastreifen verbliebenen Geisel ausgerückt. Die Streitkräfte suchten in einem Friedhof im Norden des Gazastreifens nach den sterblichen Überresten von Ran Gvili, wie das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mitteilte. "Alle verfügbaren nachrichtendienstlichen Erkenntnisse" würden "vollständig genutzt", hieß es. "Die Bemühungen werden so lange fortgesetzt, wie es notwendig ist."
Boulevard
Obama warnt nach tödlichen Polizeischüssen in Minneapolis vor Angriff auf US-Werte
Der frühere US-Präsident Barack Obama hat die tödlichen Polizeischüsse auf einen 37-Jährigen in der US-Großstadt Minneapolis verurteilt. "Die Tötung von Alex Pretti ist eine herzzerreißende Tragödie", schrieben Obama und seine Ehefrau Michelle am Sonntag in einer gemeinsamen Erklärung. "Sie sollte auch ein Weckruf für jeden Amerikaner unabhängig von Parteizugehörigkeit sein, dass viele unserer zentralen Werte als Nation zunehmend angegriffen werden."
Sport
Vorsprung schrumpft: Arsenal verliert spektakulär gegen United
Der Vorsprung von Tabellenführer FC Arsenal in der englischen Premier League schrumpft weiter. Im prestigeträchtigen Duell gegen Manchester United unterlag das Team von Trainer Mikel Arteta nach Führung 2:3 (1:1) und patzte damit bereits zum dritten Mal in Folge. Nach den Nullnummern gegen Nottingham Forest und den FC Liverpool haben die Gunners nur noch vier Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Manchester City.
Sport
Keine Punkte: Köln verspielt Führung in Freiburg
Der 1. FC Köln hat in der Fußball-Bundesliga einen riesigen Schritt aus der Abstiegszone verpasst. Das Team von Trainer Lukas Kwasniok verlor beim SC Freiburg nach Führung unnötig mit 1:2 (1:1) und liegt durch den Mainzer Sieg nur noch fünf Punkte vor dem Relegationsplatz. Nach dem ersten Dreier nach zuvor acht sieglosen Spielen endete der Aufwärtstrend der Rheinländer im ungeliebten Breisgau gleich wieder jäh, dort gab es nur einen Erfolg in den letzten 19 Gastspielen.
Politik
US-Grenzschutzverantwortlicher nach Schüssen in Minneapolis: Beamte sind die "Opfer"
Nach den tödlichen Polizeischüssen auf einen 37-Jährigen in der US-Großstadt Minneapolis hat ein Verantwortlicher des Grenzschutzes die Beamten mit provokanten Äußerungen in Schutz genommen. "Die Opfer sind die Grenzschutzbeamten", sagte der durch die Abschiebe-Razzien der Trump-Regierung bekannt gewordene Gregory Bovino am Sonntag dem US-Nachrichtensender CNN. "Der Verdächtige hat sich selbst in diese Situation gebracht. Die Opfer sind die Grenzschutzbeamten."
Sport
Nur 13. im Massenstart: Dämpfer für Preuß
Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß hat im letzten Rennen vor den Olympischen Spielen den erneuten Sprung auf das Podest klar verpasst. Beim Sieg der Französin Julia Simon (1 Strafrunde) im Massenstart beim Biathlon-Weltcup in Nove Mesto belegte Deutschlands Sportlerin des Jahres nach drei Strafrunden nur den 13. Rang (3/+1:26,7 Minuten). Am Freitag hatte sie es mit Platz drei im verkürzten Einzel erstmals in diesem Winter auf das Podium geschafft.
Sport
Skiflug-WM: DSV-Quartett auf Rang vier - Drama um Prevc
Die deutschen Skispringer haben zum Abschluss der Skiflug-WM in Oberstdorf auch im Teamwettkampf eine Medaille verpasst. Philipp Raimund, Felix Hoffmann, Karl Geiger und Pius Paschke kamen nach einem Drama um Einzel-Weltmeister Domen Prevc mit 1406,8 Punkten nur auf Rang vier, Gold ging an Japan (1569,6). Erstmals seit 16 Jahren blieb Deutschland somit bei einer Flug-WM ohne Edelmetall.
Boulevard
USA: Heftiger Wintersturm sorgt für massive Stromausfälle und Einschränkungen
In weiten Teilen der USA tobt ein heftiger Wintersturm. Hunderttausende Haushalte waren am Sonntag von Stromausfällen betroffen. In mindestens 20 Bundesstaaten riefen die Behörden den Notstand aus, Tausende Flüge wurden gestrichen. Der nationale Wetterdienst (NWS) warnte vor erheblichen Einschränkungen durch glatte Wege und Straßen. "Die Auswirkungen von Schnee und Schneeregen werden bis weit in die kommende Woche anhalten", hieß es.
Sport
Knackpunkt Elfmeter: VfB siegt in Gladbach
Der VfB Stuttgart hat seinen Erfolgslauf in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt und wichtige Punkte im Kampf um die Champions-League-Plätze gesammelt. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß gewann bei Borussia Mönchengladbach mit 3:0 (1:0) - und ist damit seit sechs Ligaspielen ungeschlagen. Eine derartige Serie gelang den Schwaben zuletzt in der Saison 2023/24, als sie Vizemeister wurden.
Sport
Skiflug-WM: Prevc verliert Ski und darf nicht starten
Ein durch die Luft fliegender Ski des neuen Einzel-Weltmeisters Domen Prevc hat Titelverteidiger Slowenien bei der Skiflug-WM in Oberstdorf die Siegchance im Teamwettbewerb gekostet. Vor dem Sprung des Norwegers Marius Lindvik rutschten beide Ski des Slowenen unkontrolliert die Schanze herunter, einer flog sogar etwa 50 Meter durch die Luft und stoppte erst im Auslauf. Getroffen wurde niemand. Prevc durfte danach allerdings nicht springen.
Wirtschaft
VW-Konzernchef Blume knüpft US-Investitionen an Zollpolitik
Der Chef des VW-Konzerns, Oliver Blume, hat neue US-Investitionen von der dortigen Zollpolitik abhängig gemacht. "Bei einer unveränderten Belastung durch die Zölle ist eine große zusätzliche Investition nicht finanzierbar", sagte er dem "Handelsblatt" laut Meldung vom Sonntag. Das gelte auch für ein mögliches Audi-Werk in den USA, für das im Konzern seit Monaten konkrete Pläne diskutiert werden.
Politik
Großbritannien: Labour-Führung blockiert Kandidatur von möglichem Starmer-Rivalen
Die Führung der britischen Labour-Partei hat die Kandidatur eines möglichen parteiinternen Herausforderers von Premier Keir Starmer für einen Parlamentssitz blockiert. Das nationale Exekutivkomitee (NEC) legte am Sonntag ein Veto gegen die Kandidatur des Bürgermeisters von Manchester, Andy Burnham, für eine Neuwahl in einem Wahlkreis nahe der Stadt ein. Als Grund nannte das NEC die hohen Kosten für die vorgezogene Bürgermeisterwahl, die bei einem Sieg Burnhams nötig gewesen wäre.
Sport
Biathlon: Pfund fällt erst spät zurück - Rees bester DSV-Athlet
Leonhard Pfund hat bei seinem Weltcup-Debüt knapp die erste Top-Ten-Platzierung seiner noch jungen Karriere verpasst. Einen Tag nach dem Disqualifikations-Drama im Single Mixed, als sein vermeintlicher Sieg mit Marlene Fichtner nachträglich aberkannt worden war, kämpfte der 22-Jährige im Massenstart lange um das Podest, erst nach zwei Fehlern beim letzten Schießen fiel er zurück. Am Ende belegte Pfund beim Sieg von Eric Perrot aus Frankreich (0 Strafrunden) Rang 15 (2/+1:11,4 Minuten).
Politik
Scharfer Widerspruch nach Trump-Äußerungen zu Afghanistan-Engagement der Verbündeten
"Inakzeptabel", "beleidigend": US-Präsident Donald Trump hat mit seinen Äußerungen zum Engagement von Nato-Truppen in Afghanistan scharfen Widerspruch bei den Verbündeten ausgelöst. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) verteidigte die gefallenen Bundeswehr-Soldaten in der "Welt am Sonntag" als "Helden", Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) verwies darauf, dass die Bundeswehr für die Unterstützung der US-Verbündeten mit 59 getöteten Soldaten "einen hohen Preis bezahlt" habe. Nach deutlicher Kritik auch aus London hob Trump die Rolle der britischen Soldaten in Afghanistan hervor.
Sport
Gleich ein Tor: Dzeko jubelt beim Debüt
Er kam, sah - und traf: Rund 66 Minuten saß der neue Star auf der Bank, dann erlebte Edin Dzeko den Mythos Schalke 04 bei seinem umjubelten Debüt hautnah mit. Der Spitzenreiter kam dank eines Dzeko-Treffers nach einem Zwei-Tore-Rückstand zurück und holte am 19. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga noch ein 2:2 (0:0) im Traditionsduell mit dem 1. FC Kaiserslautern.
Boulevard
Mehr als 600.000 Menschen wegen Wintersturms in den USA ohne Strom
Durch einen heftigen Wintersturm sind in den USA mehr als 600.000 Menschen ohne Strom. Besonders betroffen waren am Sonntagmorgen (Ortszeit) die Bundesstaaten Tennessee, Texas, Mississippi und Louisiana, wie aus der Internetseite PowerOutage.com hervorging. Der Sturm zieht seit Samstag über weite Teile der USA, Heimatschutzministerin Kristi Noem hatte im Vorfeld vor einem "historischen Wintersturm" gewarnt.
Politik
"Viel Arbeit erledigt": Ukraine und Russland wollen weiter direkt verhandeln
Die Ukraine und Russland haben bei ihren Verhandlungen in Abu Dhabi nach US-Angaben "viel Arbeit" erledigt - und sie wollen weiter direkt miteinander sprechen. Die nächste Verhandlungsrunde solle am kommenden Sonntag stattfinden, erklärte ein US-Regierungsvertreter nach dem Ende der ersten trilateralen Gespräche in Abu Dhabi. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich positiv über den Gesprächsverlauf. Überschattet wurden die Verhandlungen am Wochenende von erneuten heftigen russischen Angriffen auf mehrere Regionen der Ukraine.
Sport
Endlich schnell: Straßer gelingt Befreiungsschlag
Skirennläufer Linus Straßer ist rechtzeitig vor den Olympischen Spielen mit einem unverhofften dritten Rang ein Befreiungsschlag gelungen. Beim spektakulären Slalom auf dem Ganslern in Kitzbühel raste der 33 Jahre alte WM-Dritte zum ersten Mal seit März 2024 wieder auf das Podest bei einem Weltcup-Rennen. Bei der Siegerehrung lachte er - seine Erleichterung war nicht zu übersehen.
Politik
US-Republikaner planen vor Zwischenwahlen großes "Trump-Spektakel"
Mit einer außergewöhnlichen Großveranstaltung wollen die Republikaner in den USA vor den Zwischenwahlen im November Stimmung für ihren an Zustimmung verlierenden Präsidenten Donald Trump und dessen Politik machen. Die dafür notwendige Änderung der Statuten wurde am Freitag (Ortszeit) vom Organisationsgremium der Partei, dem Republican National Commitee (RNC), beschlossen. Dessen Vorsitzender Joe Gruters kündigte ein großes "Trump-Spektakel" an.
Wirtschaft
CDU-Vorstoß zu Recht auf Teilzeit schlägt hohe Wellen - Kritik aus eigenen Reihen
Der CDU-Wirtschaftsflügel hat eine Reform des Rechtsanspruchs auf Teilzeit ins Spiel gebracht und damit eine Welle der Kritik ausgelöst. Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) begründete ihren Antrag für den CDU-Parteitag mit dem Fachkräftemangel in Deutschland und wandte sich gegen "Lifestyle-Teilzeit" - heftigen Gegenwind bekam sie dafür aus den eigenen Reihen, vom Koalitionspartner SPD sowie auch von der Opposition.
Boulevard
"Brutale Gewalt": 64 Polizisten bei Zweitligaspiel in Magdeburg verletzt
Bei Ausschreitungen von Fußballfans des 1. FC Magdeburg sind am Samstagabend 64 Polizisten verletzt worden. In der Halbzeitpause des Zweitligaspiels der Magdeburger gegen Dynamo Dresden seien diese im Außenbereich des Stadions mit Pyrotechnik beschossen und mit Absperrgittern und Steinen beworfen worden, teilte das Innenministerium von Sachsen-Anhalt am Sonntag mit. Es seien auch Beamte mit einem Gullydeckel und mit Gehwegplatten angegriffen worden.
Boulevard
Beifahrer in Lebensgefahr: Unfallfahrer flüchtet in Berlin
In Berlin hat ein Unfallfahrer seinen lebensgefährlich verletzten Beifahrer im Stich gelassen und ist geflüchtet. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, starb der 16 Jahre alte Beifahrer am Samstag an den Folgen der schweren Verletzungen durch den Unfall. Der Autofahrer sei weiterhin flüchtig.
Sport
Das nächste Podest: Aicher glänzt auch im Slalom
Nach ihrem nächsten Coup huschte Emma Aicher ein Lächeln über das Gesicht. Beim Slalom im tschechischen Spindlermühle raste die 22 Jahre alte Alleskönnerin auf den dritten Rang - und damit auch in dieser Disziplin mitten hinein in den Kreis der Anwärterinnen auf eine Medaille bei den Olympischen Spielen. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison stand Aicher in einem Slalom als Dritte auf dem Treppchen.
Gesundheit
Stromausfall: Patientenschützer fordert strengere Schutzauflagen für Pflegeheime
Nach den Erfahrungen während des Stromausfalls in Berlin hat die Deutsche Stiftung Patientenschutz strengere Schutzauflagen für Pflegeheime gefordert. Es sei "unverständlich, dass die Bundesgesundheitsministerin keine Initiative zeigt, Pflegeheimbewohner zu schützen", sagte Vorstand Eugen Brysch am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Es reiche nicht, hier mit dem Finger auf die Länder zu zeigen, fuhr er fort. Es sei "nicht hinnehmbar, dass für Krankenhäuser strengere Schutzauflagen gelten als für Pflegeeinrichtungen".
Boulevard
Bekennerschreiben zu Farbanschlag auf Wohnhaus des Bremer Verfassungsschutzchefs
Nach einem Farbanschlag auf das Wohnhaus des Leiters des Bremer Verfassungsschutzes, Thorge Koehler, prüft die Polizei ein auf einer linksextremistischen Publikationsplattform veröffentlichtes Bekennerschreiben. In dem Schreiben werde als Motiv für die Tat die grundsätzliche Ablehnung des Verfassungsschutzes und die Forderung nach dessen Abschaffung genannt, teilte die Polizei in der Hansestadt am Sonntag mit. Der Staatsschutz prüfe die Echtheit des Schreibens.
Politik
Parlamentswahl in Myanmar beendet - Sieg von Junta-naher Partei gilt als sicher
Im Bürgerkriegsland Myanmar ist die dritte und letzte Runde der von der Militärjunta abgehaltenen Parlamentswahl zu Ende gegangen, bei der ein Sieg der Junta-nahen Partei USDP als sicher gilt. Die Wahllokale schlossen am Sonntag gegen 16.00 Uhr (Ortszeit, 10.30 Uhr MEZ). Beobachter hatten den Urnengang bereits im Vorfeld als "Scheinwahl" bezeichnet.
Politik
Reichinnek verteidigt Zuspitzungen: "Wir arbeiten mit Fakten"
Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek hat Verkürzungen und Zuspitzungen als Mittel der politischen Auseinandersetzung, auch in sozialen Medien, verteidigt. "Wichtig ist, welche Inhalte dahinterstehen. Wir arbeiten mit Fakten, wir können alles, was wir sagen, auch belegen", sagte Reichinnek dem Magazin "Spiegel" laut Meldung vom Sonntag. Natürlich sei die Kritik der Linken oft scharf. "Aber wir beleidigen niemanden und schauen nicht auf die Leute herab."
Wirtschaft
Linke kritisiert Vorstoß der CDU zu Teilzeit als "dreist" und "Gutsherrenart"
Die Linke hat mit scharfen Worten den Vorstoß aus der CDU zum Rechtsanspruch auf Teilzeit kritisiert. "Das ist Gutsherrenart und hat mit einem modernen Verständnis von Arbeitswelt nichts zu tun", sagte Fraktionschef Sören Pellmann am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Der Vorschlag zeige, dass relevante Teile der CDU Beschäftigte in Deutschland "zu Bittstellern degradieren und ihnen ein mühsam erkämpftes Recht nach dem anderen nehmen wollen".
Wirtschaft
CDU-Vorstoß zu Teilzeit: Heftige Kritik von SPD und Grünen
Dem CDU-Wirtschaftsflügel schlägt heftige Kritik vom Koalitionspartner SPD und seitens der Grünen wegen des Vorstoßes zum Recht auf Teilzeit entgegen. SPD-Fraktionsvize Dagmar Schmidt warf dem Flügel am Sonntag vor, damit dem "Zusammenhalt in unserem Land" zu schaden. Es sei "außerordentlich widersprüchlich", einerseits den Beschäftigten im Land Faulheit zu unterstellen und sie zur Mehrarbeit zwingen zu wollen und andererseits "Menschen abzuschieben, die integriert und in Ausbildung und Arbeit sind".
Politik
Venezuelas Übergangspräsidentin will mit Opposition reden und Ölsektor öffnen
Drei Wochen nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela hat die danach an die Macht gekommene Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez Gespräche mit der Opposition angekündigt. "Trotz unserer Differenzen müssen wir uns zusammensetzen und zu einer Einigung kommen", sagte sie am Samstag in einer Fernsehansprache. Zugleich präzisierte die Regierung die von ihr betriebene Öffnung des Ölsektors für ausländische Firmen, dadurch solle die Ölproduktion um rund ein Fünftel steigen.