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Letzte Nachrichten
Ermittlungen zu Großbrand mit drei toten Kindern in Baden-Württemberg eingestellt
Mehr als vier Monate nach einem Großbrand im baden-württembergischen Gernsbach mit drei toten Kindern sind die Ermittlungen zu dem Fall gegen eine Bewohnerin einer städtischen Unterkunft eingestellt worden. Es gebe keinen ausreichenden Tatverdacht der Brandstiftung mit Todesfolge, teilte die Staatsanwaltschaft Baden-Baden am Dienstag mit.
Zehnjähriger stirbt nach Verkehrsunfall mit Auto in Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein ist ein Zehnjähriger bei einem Verkehrsunfall mit einem Auto ums Leben gekommen. Der Junge fuhr mit einem Hoverboard auf eine Straße und wurde dort von dem Auto einer 29-Jährigen erfasst, wie die Polizei in Flensburg am Dienstag mitteilte. Für den Jungen kam jede Hilfe zu spät, er starb nach erfolgloser Reanimation.
Regionalpräsidenten von Spaniens Fußballverband fordern Rubiales' Rücktritt
Die Regionalpräsidenten des spanischen Fußballverbands RFEF haben Verbandschef Luis Rubiales nach dessen Kuss-Attacke auf Nationalspielerin Jenni Hermoso zum Rücktritt aufgefordert. Nach einem Treffen erklärten die Regionalpräsidenten am Montagabend, sie forderten Rubiales' "sofortigen" Rücktritt nach dessen "inakzeptablem Verhalten". Die spanische Staatsanwaltschaft kündigte indes Vorermittlungen an - sie wolle prüfen, ob es sich um einen "sexuellen Übergriff" handeln könnte. Die Vereinten Nationen bedauerten, dass es im Sport immer noch "Sexismus" gebe.
Koalitionsausschuss in München tagt wegen Aiwanger-Affäre um Flugblatt
Wegen der Affäre um ein antisemitisch1es Flugblatt aus der Schulzeit des bayerischen Vizeregierungschefs Hubert Aiwanger (Freie Wähler) kommt am Dienstagvormittag in München der Koalitionsausschuss von CSU und Freien Wählern zusammen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bestellte das Gremium nach Angaben der Staatskanzlei am Montag ein. Im Anschluss ist eine Kabinettsitzung geplant, danach wird in einer Pressekonferenz (12.00 Uhr) über die Gespräche informiert.
Bundeskabinett bei Klausur in Meseberg zu Wirtschaftslage und Digitalisierung
Die Ampel-Regierung kommt am Dienstag auf Schloss Meseberg in Brandenburg zu einer zweitägigen Kabinettsklausur zusammen (13.00 Uhr). Im Zentrum der Gespräche stehen am ersten Tag die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage sowie Impulse für Wirtschaft und Wachstum. Zudem befassen sich die Regierungsmitglieder mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Verwaltungsdigitalisierung und dem Thema "Datennutzbarkeit und Datenschutz".
20-Jähriger in Uganda wegen "schwerer Homosexualität" angeklagt
In Uganda ist ein 20-Jähriger wegen "schwerer Homosexualität" angeklagt worden, was nach Auslegung des in diesem Jahr eingeführten umstrittenen Anti-LGBTQ-Gesetzes möglicherweise ein Kapitalverbrechen darstellen könnte. Der Mann sei in Soroti im Osten des Landes in Gewahrsam genommen worden, erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Montag. Ihm wird zur Last gelegt, "eine illegale sexuelle Beziehung mit (...) einem 41-jährigen erwachsenen Mann" gehabt zu haben, heißt es in der Anklageschrift, die die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte.
Libysche Außenministerin nach Treffen mit israelischem Kollegen entlassen
Wegen eines Treffen mit ihrem israelischen Kollegen Eli Cohen in Rom ist die libysche Außenministerin Nadschla al-Mangusch entlassen worden. Bis zum Beginn behördlicher Ermittlungen dürfe die bisherige Chefdiplomatin das nordafrikanische Land nicht verlassen, erklärte die libysche Behörde für innere Sicherheit (ISA)am Montag. Derweil zog das israelische Außenministerium seine Erklärungen über Ziele und Inhalte des Treffens zurück.
Schwedisches Gericht klagt Russlandschweden wegen Spionage für Moskau an
Ein Gericht in Schweden hat am Montag einen Mann mit schwedischer und russischer Staatsbürgerschaft wegen des Verdachts auf Spionage für Moskau angeklagt. Der 60-jährige Sergei Skvortsov sei wegen "illegaler Geheimdienstaktivitäten" gegen die USA und Schweden angeklagt worden, hieß es in Gerichtsdokumenten. Justizminister Gunnar Strommer sprach von "außerordentlich ernsten" Vorwürfen.
Ranghoher niedersächsischer Polizist von Führungsaufgaben entbunden
Der kommissarische Leiter der Zentralen Polizeidirektion (ZPD) des Landes Niedersachsen, Uwe Lange, ist am Montag wegen eines laufenden Disziplinarverfahrens von seinen Führungsaufgaben entbunden worden. "Hintergrund ist eine dienstrechtliche Prüfung von Hinweisen auf Verfehlungen bei der Wahrnehmung seiner Führungsaufgaben", teilte das Landesinnenministerium in Hannover mit. Lange wurde demnach mit einer anderen Aufgabe innerhalb der Landespolizei betraut.
49-Jähriger in Baden-Württemberg von Radlader überrollt un getötet
Ein 49-Jähriger ist in Baden-Württemberg bei einem Arbeitsunfall von einem Radlader überrollt und getötet worden. Der Mann erlag in einem Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Polizei in Heilbronn am Montag mitteilte. Demnach hatte sich der Unfall bereits am Samstag auf einer Baustelle in Bad Mergentheim ereignet.
Neun Jahre Haft nach tödlichem Nachbarschaftsstreit in Nordrhein-Westfalen
Weil er mit einer Spaltaxt die Tür seines Nachbarn einschlug und diesen anschließend mit einem Messer tötete, ist ein 61-Jähriger vom Landgericht Bielefeld zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte soll wegen Totschlags für neun Jahre in Haft, wie ein Gerichtssprecher am Montag sagte.
Fünf Jahre Haft für 46-Jährigen nach tödlicher Silikonölspritze in Penis
Wegen einer tödlichen Injektion von Silikonöl in die Genitalien eines Bekannten ist ein 46-Jähriger vom Landgericht Wuppertal zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Wie ein Gerichtssprecher am Montag mitteilte, soll der Angeklagte für fünf Jahre ins Gefängnis. Wegen der Verabreichung der tödlichen Silikonölspritze lautete das Urteil auf Körperverletzung mit Todesfolge und unerlaubte Ausübung der Heilkunde. Wegen Fluchtgefahr ordnete die Kammer Untersuchungshaft an.
Florida bereitet sich auf Ankunft von Hurrikan "Idalia" am Mittwoch vor
Florida bereitet sich auf die Ankunft des Hurrikans "Idalia" vor. Nach Angaben des US-Hurrikanwarnzentrum NHC dürfte der derzeitige Tropensturm noch im Laufe des Montags Hurrikanstärke erreichen und am Mittwochmorgen auf die Westküste des US-Bundesstaates treffen. Das NHC warnte vor "lebensbedrohlichen Sturmfluten". Floridas Gouverneur Ron DeSantis rief in 33 Landkreisen vorsorglich den Notstand aus.
Zweieinhalb Jahre Haft für Pfarrer wegen Untreue in Mönchengladbach
Wegen der Veruntreuung von Kirchengeldern ist ein katholischer Pfarrer vom Amtsgericht Mönchengladbach zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Der 59-Jährige soll für zweieinhalb Jahren ins Gefängnis, wie eine Gerichtssprecherin am Montag sagte. Der Mann soll laut den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft Kirchengelder von insgesamt hunderttausend Euro abgezweigt haben. Verurteilt wurde er wegen Untreue.
Waldbrand im nordgriechischen Dadia-Nationalpark weiter "außer Kontrolle"
Trotz des Einsatzes von hunderten Feuerwehrleuten ist ein Großbrand im geschützten Wald des ostgriechischen Nationalparks Dadia weiter "außer Kontrolle". Nach Angaben örtlicher Feuerwehrleute erstreckte sich die Feuerfront am Montag über fast zehn Kilometer. Laut einem Feuerwehrsprecher waren knapp 500 Brandbekämpfer mit 100 Löschfahrzeugen und drei Hubschraubern im Einsatz.
Zwei Männer vergewaltigen über 80-Jährige in Ingolstadt
Eine über 80 Jahre alte Frau ist in ihrer Wohnung in Ingolstadt von zwei Männern vergewaltigt worden. Wie die Polizei in der bayerischen Stadt am Montag mitteilte, überraschte eine Pflegerin die Männer bei der Tat. Die beiden mutmaßlichen Täter im Alter von 34 und 39 Jahren wurden festgenommen und kamen in Untersuchungshaft.
Unbekannte stehlen in Nordhessen Kennzeichen von mehreren ukrainischen Autos
Unbekannte haben von mehreren ukrainischen Autos im nordhessischen Wolfhagen die Kennzeichen gestohlen. Teilweise wurden die Fahrzeuge auch zerkratzt, wie die Polizei in Kassel am Montag mitteilte. Insgesamt waren sechs Wagen innerhalb der vergangenen Tagen betroffen. Die Beamten ermitteln wegen Diebstahls und Sachbeschädigung.
Zehn Jahre Jugendhaft für 15-Jährigen wegen Mordes an Gleichaltrigem
Wegen der Ermordung eines gleichaltrigen Teenagers ist ein 15-Jähriger aus Niedersachsen am Montag vom Landgericht in Hannover zu einer Jugendstrafe von zehn Jahren Haft verurteilt worden. Die Richterinnen und Richter behielten nach Gerichtsangaben darüber hinaus die Anordnung der Sicherheitsverwahrung vor, die Haftstrafe soll der Jugendliche in einer sozialtherapeutischen Einrichtung verbüßen. Die Tat ereignete sich Ende Januar in Wunstorf.
ADAC warnt Urlaubsrückkehrer vor zäher Heimreise
Der ADAC hat Urlaubsrückkehrer vor einer zähen und staureichen Heimreise gewarnt. Vor allem Autobahnen in Süddeutschland seien stark belastet, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. In Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland sowie im Norden der Niederlande enden am ersten Septemberwochenende die Ferien. Bayern und Baden-Württemberg folgen eine Woche später.
Razzia gegen 91 Menschen wegen Kindesmissbrauchs in Hessen
Mit einer Razzia sind Ermittler in Hessen gegen 91 Menschen wegen mutmaßlicher Taten im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch vorgegangen. Von den Durchsuchungen waren 88 Wohnungen und Häuser in ganz Hessen betroffen, wie das Landeskriminalamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Die Beschuldigten zwischen 15 und 65 Jahren hatten demnach keinen Kontakt untereinander.
Strafbefehl gegen Gemeinderatsmitglied in Baden-Baden wegen Hakenkreuzen
Das Amtsgericht Baden-Baden hat Strafbefehl gegen ein Mitglied des Gemeinderats der Stadt wegen mit Hakenkreuzen beschmierten ukrainischen Autos erlassen. Der Mann wurde wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung in zwei Fällen zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen verurteilt, wie die Staatsanwaltschaft Baden-Baden am Montag mitteilte.
Betrunkener Fußballfan fällt in Rheinland-Pfalz schlafend aus Wohnmobil
Ein betrunkener Fußballfan ist in Rheinland-Pfalz schlafend aus einem fahrenden Wohnmobil gefallen. Der Mann wurde zur Behandlung seiner Platz- und Schürfwunden in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei Wittlich am Montag mitteilte.
56-Jähriger stirbt in Nordrhein-Westfalen bei Bahnunfall
Bei einem Bahnunfall in Nordrhein-Westfalen ist ein 56-Jähriger gestorben. Der Mann wurde an einem Bahnübergang in Münster von dem Regionalzug erfasst, teilte die Polizei am Sonntagabend mit. Ersten Ermittlungen zufolge soll die Schranke zum Unfallzeitpunkt geschlossen gewesen sein.
15 Insassen von US-Militärmaschine nach tödlichem Absturz in Australien gerettet
Einen Tag nach dem Absturz einer US-Militärmaschine mit drei Toten und acht Schwerverletzten während Manövern in Australien sind die restlichen Flugzeuginsassen weitgehend unversehrt gerettet worden. Die Behörden bestätigten am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass die vermissten 15 Marinesoldaten inzwischen aufgespürt worden seien. Sie hätten entweder leichte Verletzungen erlitten oder seien unverletzt geblieben.
Libysche Außenministerin nach Treffen mit israelischem Kollegen "vorläufig suspendiert"
Nach einem offenbar inoffiziellen Treffen mit ihrem israelischen Kollegen Eli Cohen ist die libysche Außenministerin Nadschla al-Mangusch "vorläufig suspendiert" worden. Die Chefdiplomatin werde einer "administrativen Untersuchung" durch eine Kommission unter dem Vorsitz der Justizministerin unterzogen, erklärte Regierungschef Abdelhamid Dbeibah am Sonntagabend im Online-Dienst Facebook, nachdem Informationen über das Treffen heftige Proteste in dem nordafrikanischen Land ausgelöst hatten.
Trumps Wahlkampfteam beziffert Spenden seit Polizeifoto auf 7,1 Millionen Dollar
Donald Trumps Wahlkampfteam hat seit der Veröffentlichung des Polizeifotos des früheren US-Präsidenten nach eigenen Angaben Spenden in Höhe von 7,1 Millionen Dollar (etwa 6,6 Millionen Euro) eingenommen. Allein am Samstag 4,18 Millionen Dollar eingegangen, sagte der Sprecher von Trumps Team, Stephen Cheung, der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag. In den vergangenen drei Wochen seien insgesamt fast 20 Millionen Dollar zusammengekommen. Es war der AFP nicht möglich, die Angaben unabhängig zu überprüfen.
Zwölf Verletzte und massive Schäden bei Unwettern in Bayern
Im südlichen Bayern hat es am Wochenende beim Durchzug einer schweren Gewitterfront mit Sturm und Hagel mehrere Verletzte und massive Schäden gegeben. In Kissing bei Augsburg wurde nach Angaben von Stadtverwaltung und Polizei während des Unwetters am Samstag ein im Aufbau befindliches Bierzelt von einer Sturmböe erfasst und zwölf Menschen verletzt. In Bad Bayersoien bei Garmisch-Partenkirchen beschädigte extremer Hagelschlag einen Großteil der Gebäude, es entstand hoher Schaden.
Spaniens Fußball-Verbandschef droht lange Sperre nach Kuss-Attacke auf Spielerin
Nach seiner Kuss-Attacke auf die spanische Fußball-Nationalspielerin Jennifer Hermoso hängt die Zukunft von Spaniens Fußballverbandspräsident Luis Rubiales nun von der Sportjustiz ab: Das spanische Sportgericht TAD könnte laut Medienberichten bereits am Montag über eine von der Regierung beantragte Suspendierung des Verbandschefs entscheiden. Der Fußball-Weltverband Fifa hatte Rubiales bereits am Samstag für zunächst 90 Tage suspendiert. Der spanische Verband RFEF berief für Montag eine Sondersitzung der Präsidenten der Regionalverbände ein.
Zwölf Verletzte und massive Schäden bei Unwetter in Bayern
Im südlichen Bayern hat es beim Durchzug einer schweren Gewitterfront mehrere Verletzte und teilweise massive Schäden gegeben. In Kissing bei Augsburg wurde nach Angaben von Stadtverwaltung und Polizei während des Unwetters am Samstag ein im Aufbau befindliches Bierzelt von einer Sturmböe erfasst. Sechs Menschen wurden demnach schwer verletzt, sechs weitere leicht.
Zwei Tote und 56 Verletzte bei Explosionen an Flüssiggastankstelle nahe Bukarest
Bei zwei Explosionen an einer Flüssiggastankstelle in Rumänien sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Behörden vom Sonntag wurden zudem 56 weitere Menschen bei dem Vorfall am Samstagabend nördlich der Hauptstadt Bukarest verletzt. Rumänien bat um Hilfe bei der Behandlung von Verletzten mit schweren Verbrennungen, Deutschland und andere Länder boten ihre Unterstützung an.
Aiwanger mitten im Bayern-Wahlkampf wegen antisemitischen Flugblatts unter Druck
Mitten im Wahlkampf ist Bayerns Vizeregierungschef und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) wegen eines antisemitischen Flugblatts aus seiner Schulzeit unter Druck geraten. Aiwanger versicherte am Samstagabend, er habe das Papier "nicht verfasst und erachte den Inhalt als ekelhaft und menschenverachtend". Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" Aiwanger als Verfasser ausgemacht. Stattdessen erklärte dessen Bruder, der Verfasser zu sein. Der Fall löste bundesweit Empörung aus.
17-Jähriger verursacht auf Flucht vor Polizei tödlichen Autounfall in Köln
Ein 17-jähriger Autofahrer hat in Köln auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle einen tödlichen Unfall mit einem überfüllten Wagen verursacht. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft überschlug sich der von dem jungen Mann gelenkte Miet-SUV, in dem sich außer ihm noch fünf weitere Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren befanden, in der Nacht zum Sonntag bei hohem Tempo. Eine 16-jährige Mitfahrerin starb.