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Geplante Flüchtlingsunterkunft in Hessen abgebrannt
In Hessen ist eine geplante Unterkunft für Flüchtlinge in der Nacht zum Sonntag abgebrannt. Wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilte, wurde der Brand der Container-Wohnanlage auf einem Sportgelände in Roßdorf kurz nach Mitternacht gemeldet. Erste Ermittlungen deuten demnach auf Brandstiftung hin. Die Kriminalpolizei in Darmstadt bat um Hinweise aus der Bevölkerung zu möglichen Verdächtigen.
Krönung von Charles III. bezieht erstmals andere Religionen ein
Andere Religionen und Sprachen sollen bei der Krönung von Charles III. erstmals eine besondere Rolle spielen - und so die Vielfalt des Königreichs widergespiegelt werden. Das gab das Büro des Erzbischofs von Canterbury, Justin Welby, bekannt, der die Zeremonie am 6. Mai in der Westminster Abbey leiten wird. Vertreter des muslimischen, jüdischen, hinduistischen und buddhistischen Glaubens sowie der Sikh sollen das Programm aktiv mitgestalten. Zudem werden Texte auf Walisisch und Gälisch zu hören sein.
Papst dankt Ungarn für Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge
Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in Ungarn dem Land für die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge gedankt und zugleich gemahnt, "Mitgefühl für alle zu zeigen". Das katholische Kirchenoberhaupt warnte am Samstag bei einem Treffen mit Geflüchteten und Armen in einer Kirche in Budapest vor den gesellschaftlichen "Übeln der Gleichgültigkeit und Selbstsucht".
Frauen demonstrieren in Kabul gegen internationale Anerkennung der Taliban
In einer in Afghanistan seltenen Aktion haben etwa 25 Frauen in Kabul gegen die internationale Anerkennung der radikalislamischen Taliban-Regierung und für mehr Frauenrechte demonstriert. Die Demonstrantinnen liefen am Samstag durch ein Wohngebiet der Hauptstadt und riefen Sprechchöre wie "Afghanisches Volk, Sklaven der Taliban" sowie "Wir werden kämpfen, wir werden sterben, wir holen uns unsere Rechte zurück."
Japan erlaubt erstmals Abtreibungspille
Auch in Japan können Frauen nun die Abtreibungspille nutzen: Das Gesundheitsministerium in Tokio hat das Mittel Mifepriston für medikamentöse Schwangerschaftsabbrüche zugelassen. Mit ihm können laut einem Rundschreiben an die Ärzte des Landes Schwangerschaften bis zur neunten Woche beendet werden.
Erstmals Frau an der Spitze des Technischen Hilfswerks
An der Spitze des Technischen Hilfswerks (THW) steht ab Juli erstmals eine Frau. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) berief am Samstag die bisherige THW-Vizepräsidentin Sabine Lackner zur Nachfolgerin des scheidenden Behördenleiters Gerd Friedsam. Dieser geht laut Innenministerium in den Ruhestand. Die Personalie soll im Mai vom Bundeskabinett beschlossen werden.
Sperre von KI-Chatbot ChatGPT in Italien aufgehoben
Italien hat die Sperrung des auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Chatbots ChatGPT wieder aufgehoben. Dies teilte der Entwickler der Anwendung, das US-Unternehmen OpenAI, am Freitag mit. Das Unternehmen setze sich weiter für den Schutz der Daten seiner Nutzer ein, betonte es.
Verteidigerin fordert dreieinhalb Jahre Jugendhaft für mutmaßlichen Bombenbauer
Im Prozess gegen ein mutmaßliches Mitglied der rechtsextremen Gruppierung Atomwaffen Division hat die Verteidigung am Freitag vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main dreieinhalb Jahre Jugendstrafe für den Angeklagten gefordert. Der zweite Verteidiger von Marvin E. stellte keinen konkreten Antrag, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.
Leichenhalle in Tunesien überfüllt mit Leichen ertrunkener Flüchtlinge
Nach mehreren Unglücken von Flüchtlingsbooten vor der tunesischen Küste ist die zentrale Leichenhalle der Küstenstadt Sfax überfüllt mit den Leichen der Opfer. "Am Dienstag hatten wir mehr als 200 Leichen, weit über die Kapazität des Krankenhauses hinaus", sagte Justizsprecher Faouzi Masmoudi am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. "Wir wissen nicht, wer sie sind oder von welchem Schiffbruch sie stammen, und die Zahl steigt."
Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen zu Messerattacken von Duisburg
Generalbundesanwalt Peter Frank hat die Ermittlungen zu den beiden Messerattacken von Duisburg übernommen. Das sei wegen der besonderen Bedeutung des Falls geschehen, sagte eine Sprecherin am Freitag in Karlsruhe. Es gebe Anhaltspunkte für eine islamistische Motivation bei dem tödlichen Angriff auf einen 35-Jährigen in der Nacht zum Ostersonntag und der Attacke in einem Fitnessstudio mit vier Verletzten wenige Tage später.
Mordermittlungen in Fall von absichtlich überfahrenem Mann in Niedersachsen
Nachdem im niedersächsischen Delmenhorst ein Mann von zwei weiteren Männern offenbar absichtlich überfahren wurde, hat die Polizei Ermittlungen wegen versuchten Mordes aufgenommen. Beide Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft, wie die Polizei Delmenhorst am Freitag mitteilte. Das Opfer wurde offenbar bereits zuvor angefahren. Zeugen sollen die Verdächtigen daran gehindert haben, den 29-Jährigen ein drittes Mal anzufahren.
Festnahmen wegen Steuerbetrugs in Millionenhöhe mit Scheinfirmen in Norddeutschland
Bei Durchsuchungen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben Steuerfahnder drei Tatverdächtige wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung in Millionenhöhe festgenommen. Die Männer im Alter zwischen 28 und 45 Jahren sollen über Scheinfirmen rund vier Millionen Euro Steuergelder hinterzogen haben, wie die Finanzbehörde in Hamburg am Freitag mitteilte. Im Fokus der Ermittlungen steht eine 14-köpfige Bande im Alter von 28 bis 75 Jahren.
Gefängnisstrafe für Syrer in Düsseldorf wegen Mitgliedschaft in Terrorgruppe
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat einen 40-jährigen Syrer wegen Mitgliedschaft in einer Terrorvereinigung zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Khaled A. soll für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte. A. hattte 2014 im syrischen Bürgerkrieg für die radikalislamische Al-Nusra-Front gekämpft. Das Gericht ordnete zudem die Aufrechterhaltung der Untersuchungshaft an, in der sich der 40-Jährige seit Oktober 2021 befindet.
Neun Jahre Haft für Schwimmtrainer in Niedersachsen wegen Kindesmissbrauchs
Das Landgericht im niedersächsischen Lüneburg hat einen Schwimmtrainer wegen Kindesmissbrauchs in mehr als 70 Fällen zu neun Jahren Haft verurteilt. Der 74-Jährige habe sich in vier Fällen des schweren sexuellen Missbrauchs strafbar gemacht, sagte eine Gerichtssprecherin am Freitag. Hinzu kamen demnach 69 weitere einfache Missbrauchsfälle. In das Urteil wurde eine Verurteilung des Amtsgerichts Celle von 2021 miteinbezogen.
Anklage nach Weitergabe von Informationen gegen sexuelle Gefälligkeiten bei Maskendeals
Nach der mutmaßlichen Weitergabe vertraulicher Daten gegen sexuelle Gefälligkeiten aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) im Zuge von Maskendeals während der Coronapandemie hat die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 51-Jährigen und eine 29-Jährige erhoben. Der Ministeriumsberater stehe im Verdacht der Bestechlichkeit sowie der Verletzung von Privat- und Dienstgeheimnissen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Gegen die 29-jährige Unternehmerin wurde Anklage wegen Anstiftung erhoben.
Polizist bei Festnahme von Reichsbürger in Niedersachsen verletzt
Bei der Festnahme eines mutmaßlichen Reichsbürgers in Niedersachsen ist ein Polizist verletzt worden. Ein 60-Jähriger, der polizeilichen Erkenntnissen zufolge zur sogenannten Reichsbürgerszene gehören soll, widersetzte sich bei seiner Festnahme erheblich, wie die Polizei Cuxhaven am Freitag mitteilte. Dabei wurde er am Donnerstagmorgen in Cadenberge von seiner Frau unterstützt. Der Beamte wurde so schwer verletzt, dass er nicht mehr dienstfähig war.
Prozess gegen 54-Jährigen nach mutmaßlichem Mord an Ehefrau auf offener Straße begonnen
Weil er seine Ehefrau auf offener Straße erschossen haben soll, muss sich ein 54 Jahre alter Mann seit Freitag vor dem Landgericht im schleswig-holsteinischen Itzehoe verantworten. Zum Auftakt wurde die Anklage verlesen, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Der Angeklagte ließ sich zudem zur Sache ein. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann heimtückischen Mord aus niedrigen Beweggründen vor. Der gemeinsame 13-jährige Sohn soll Zeuge der Tat gewesen sein.
BBC-Vorsitzender Sharp tritt wegen Kreditvermittlung für Johnson zurück
Nach Korruptionsvorwürfen wegen der Vermittlung eines Kredits für den früheren britischen Premierminister Boris Johnson hat der BBC-Vorsitzende Richard Sharp seinen Rücktritt bekannt gegeben. Die Angelegenheit lenke von der "guten Arbeit" des öffentlich-rechtlichen Senders ab, erklärte Sharp am Freitag. Er werde daher nicht bis zum Ende seiner Amtszeit, sonder nur bis Ende Juni im Amt bleiben.
Zwei Tote nach schwerem Unfall mit Kleinbus in Sachsen
Bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem Kleinbus auf der Autobahn 9 in Sachsen sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Leipzig am Freitag mitteilte, überschlug sich das Fahrzeug, in dem fünf Männer saßen, und blieb auf einer Rasenfläche abseits der Fahrbahn stehen. Zuvor sei der Kleinbus mit einer Leitplanke kollidiert und so ins Schleudern gekommen. Gegen den 51-jährigen Fahrer wird ermittelt.
Weitere AfD-Eilanträge auf Zulassung zu Bürgerschaftswahl in Bremen scheitern
In Bremen hat nach dem Wahlprüfungsgericht auch der Staatsgerichtshof Eilanträge der AfD zurückgewiesen, vorläufig doch noch zur Bürgerschaftswahl im Mai und zur Beiratswahl im Stadtteil Hemelingen zugelassen zu werden. Ein solcher Antrag vor der Wahl "im Sinne einer präventiven Wahlprüfung" sei unzulässig, erklärte das Verfassungsgericht der Hansestadt am Freitag. Ähnlich hatte auch das Wahlprüfungsgericht sein Zurückweisen der Anträge begründet.
TUI hat sämtliche staatliche Corona-Hilfen zurückgezahlt
Der Touristikkonzern TUI hat die Corona-Krise endgültig hinter sich gelassen. "Wir zahlen heute die verbliebenen Hilfen des WSF einschließlich Zinsen zurück", erklärte TUI-Chef Sebastian Ebel am Freitag. Die abschließende Zahlung an den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Regierung beläuft sich demnach auf 750 Millionen Euro.
Weiterer Tatverdächtiger nach Tötung von Zehnjähriger in bayerischem Wunsiedel
Nach der Tötung eines zehnjährigen Mädchens im bayerischen Wunsiedel haben die Ermittler eine weitere Spur. Neben dem bereits seit längerem verdächtigen elfjährigen Jungen sei ein 25 Jahre alter Mann ins Visier der Sonderkommission geraten, der inzwischen in Untersuchungshaft sitze, teilten die Polizei in Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Hof am Freitag mit. Der Verdacht eines Sexualdelikts an dem Mädchen habe sich bestätigt, hieß es zudem.
Papst Franziskus zu dreitägigem Besuch in Ungarn eingetroffen
Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren ist Papst Franziskus nach Ungarn gereist. Die Maschine des Oberhauptes der katholischen Kirche landete am Freitagvormittag auf dem Flughafen von Budapest. Während seines dreitägigen Besuches soll der russische Angriffskrieg in der Ukraine eines der bestimmenden Themen sein. Mehr als eine Million Ukrainer haben UN-Angaben zufolge seit Beginn der russischen Invasion die Grenze zu Ungarn überquert.
Auto gerät in Sachsen unter Sattelzug - zwei Tote
Ein 76-Jähriger ist im sächsischen Vogtland mit seinem Auto unter einen Sattelzug geraten und dabei ums Leben gekommen. Auch seine 71-jährige Beifahrerin starb bei dem Unfall, wie die Polizei in Zwickau am Donnerstagabend mitteilte. Der 23-jährige Lastwagenfahrer und sein Beifahrer kamen mit Schocks in eine Klinik.
Kleinkind stirbt bei Verkehrsunfall mit Lastwagen in Nordhessen
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen auf der Bundesstraße 3 in Nordhessen ist ein Kleinkind gestorben. Das Kind erlag seinen schweren Verletzungen noch vor Ort, teilte die Polizei in Homberg am Donnerstagabend mit. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Mann schießt auf Autobahn bei Köln auf Lastwagenfahrer
Ein unbekannter Mann hat auf der Bundesautobahn 57 bei Köln einem Lastwagenfahrer ins Gesicht geschossen. Der 35-Jährige kam mit leichten Gesichtsverletzungen in eine Klinik, wie die Polizei in der Domstadt am Donnerstagabend mitteilte. Nach dem unbekannten Tatverdächtigen wurde gefahndet. Bei der Waffe soll es sich nach ersten Erkenntnissen um eine Schreckschusswaffe gehandelt haben.
Zwei Tote nach Wohnungsbrand in Erfurt gefunden
In Erfurt haben Einsatzkräfte nach einem Wohnungsbrand zwei Leichen gefunden. Ersten Erkenntnissen zufolge sei der Brand nicht die Todesursache gewesen, teilte die Polizei in Thüringens Hauptstadt am Freitag mit. Eine Straftat könne nach gegenwärtigem Stand aber ausgeschlossen werden, es gebe keine Anzeichen für Gewalt.
Verdächtiger von Pentagon-Leaks soll Gewaltfantasien geäußert haben
Der mutmaßlich für das Durchsickern zahlreicher US-Geheimdokumente verantwortliche Nationalgardist hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft in der Vergangenheit Gewaltfantasien geäußert und eine große Zahl an Waffen gehortet. Der 21-jährige Jack Teixeira habe im November auf Onlineplattformen geschrieben, er wolle "einen Haufen Menschen töten", heißt es in einem vor einer Gerichtsanhörung am Donnerstag vorgelegten Dokument der Staatsanwaltschaft.
Verdächtiger nach tödlicher Auseinandersetzung in Berlin festgenommen
Im Berliner Bezirk Lichtenberg ist ein 19-Jähriger festgenommen worden, der sich vor zwei Monaten an einer Schlägerei beteiligt haben soll, bei der ein anderer junger Mann starb. Das 21 Jahre alte Opfer starb im März, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Nun hätten Spezialkräfte den Verdächtigen in seiner Wohnung festgenommen. Ihm wird auch ein schwerer Raub vorgeworfen.
Lastwagen hängt nach Unfall in in Trierer Moselhafen über Kaimauer
Ein Lastwagen ist im HaMoselhafenfen von Trier in Rheinland-Pfalz durch einen Unfall am Donnerstag frei hängend über dem Hafenbecken zum Stehen gekommen. Der Fahrer des Sattelzugs verlor zuvor durch einen Schwächeanfall die Kontrolle über das Fahrzeug, wie das Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik in Mainz mitteilte. Das Zugfahrzeug fuhr über die Kaimauer im Hafen. Der vordere Teil hing mit dem Sattelzugfahrer daraufhin frei über dem Wasser.
Bewährungs- und Geldstrafen nach Angriff auf Jugendliche in Berliner Straßenbahn
Nach einem Angriff auf eine damals 17-Jährige in einer Straßenbahn hat das Amtsgericht Berlin-Tiergarten vier der sechs Angeklagten zu Bewährungs- oder Geldstrafen verurteilt. Gegen eine 34-Jährige verhängte das Gericht am Donnerstag eine achtmonatige Bewährungsstrafe, wie eine Sprecherin sagte. Die Frau habe die 17-jährige Dilan geschlagen und rassistisch beleidigt. Dafür wurde sie der gefährlichen Körperverletzung und Beleidigung schuldig gesprochen.
Paar in Tübingen wegen Mordes an Unternehmerin zu lebenslanger Haft verurteilt
Wegen Mordes an einer Unternehmerin aus dem baden-württembergischen Landkreis Calw hat das Landgericht Tübingen einen Mann und eine Frau zu lebenslanger Haft verurteilt. Mit der Tat wollten die 38-jährige Frau und ihr 30 Jahre alter Partner nach Überzeugung der Richter die Veruntreuung von Firmengeldern vertuschen, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte.