Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Bereits mehr als 1500 Tote bei schwerem Erdbeben in türkisch-syrischem Grenzgebiet
Es ist eines der verheerendsten Beben in der Region seit Jahrzehnten, und es trifft Gebiete, die bereits durch den Bürgerkrieg in Syrien schwer gezeichnet sind: Bei dem Erdbeben der Stärke 7,8 im türkisch-syrischen Grenzgebiet sind nach vorläufigen Angaben mehr als 1500 Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche weitere waren noch verschüttet. Stunden später erschütterte ein zweites Beben der Stärke 7,5 die Region. Aus der ganzen Welt trafen Hilfsangebote ein, darunter auch aus Deutschland und der Ukraine.
Elfjähriger nach Unglück mit Schlauchboot auf Lahn gestorben
Ein elfjähriger Junge ist nach einem Schlauchbootunfall auf der Lahn gestorben. Das mit drei Menschen besetzte Boot sei am Samstagmittag bei Dautphetal in Mittelhessen aus unbekannter Ursache gekentert, teilten die Staatsanwaltschaft Marburg und die Polizei Marburg-Biedenkopf am Montag mit. Zwei Männer konnten sich demnach retten, der Junge sei erst vier Stunden später von Rettungskräften im Wasser gefunden worden.
Saarländischer Pathologe wegen mutmaßlicher Fehldiagnosen erneut vor Gericht
In Saarbrücken steht seit Montag bereits zum zweiten Mal ein Pathologe vor Gericht, der Gewebeproben fehlerhaft ausgewertet und Fehldiagnosen gestellt haben soll. Ein weiterer Patient soll deswegen gestorben sein. Der Pathologe aus St. Ingbert war bereits im Juli vom Landgericht zu einer Haftstrafe verurteilt worden, nachdem ein Patient nach einer unnötigen Operation gestorben war.
84-Jährige stirbt bei Brand in Seniorenheim in Hannover
In Hannover ist eine 84-Jährige bei einem Brand in einem Seniorenheim ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr am Montag mitteilte, löste am Morgen der Feueralarm der Einrichtung im Stadtteil Groß Buchholz aus. Die Feuerwehr rückte anschließend aus und war mit zahlreichen Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften vor Ort.
32-Jähriger schießt in Bremer Neustadt auf mehrere Männer
In Bremen hat ein 32-Jähriger auf mehrere Menschen geschossen und dabei einen Mann am Kopf verletzt. Die Gruppe aus fünf Männern zwischen 22 und 64 Jahren sei am späten Sonntagnachmittag im Stadtteil Neustadt mit dem späteren Schützen in Streit geraten, teilte die Polizei am Montag mit. Die Männer hätten ihren Gegner bedrängt, woraufhin dieser zu seinem Auto gelaufen sei und eine scharfe Schusswaffe geholt habe.
Polizei in Deutschland und Niederlanden zerschlägt Kryptomessengerdienst "Exclu"
Deutsche und niederländische Behörden haben den von Kriminellen genutzten Kryptomessengerdienst "Exclu" entschlüsselt und abgeschaltet. Am Freitag seien in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Polen mehr als 70 Gebäude durchsucht und 48 Menschen festgenommen worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz am Montag mit. Dabei handle es sich um Nutzer, Betreiber und Administratoren des Diensts.
Bericht: Brandenburger LKA-Beamtinnen sollen Zeugenaussage gefälscht haben
Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt einem Medienbericht zufolge gegen zwei Beamtinnen des Brandenburger Landeskriminalamts (LKA) wegen des Verdachts der Fälschung einer Zeugenaussage. Dabei gehe es um Ermittlungen rund um möglichen Abrechnungsbetrug bei einer Klinik, berichtete der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) am Montag. Diese seien 2017 begonnen worden. Von insgesamt 25 Beschuldigten seien inzwischen nur noch vier tatverdächtig.
Bereits mehr als 630 Tote bei Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet
Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,8 im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist die Zahl der Opfer auf mehr als 630 angestiegen. Allein auf türkischem Gebiet wurden mindestens 284 Tote sowie mehr als 2300 Verletzte gezählt, wie Vize-Präsident Fuat Oktay am Montag mitteilte. Mehr als tausend Gebäude seien zerstört worden.
Scholz bei Gedenkgottesdienst nach Messerattacke in Zug in Schleswig-Holstein
Rund eineinhalb Wochen nach einem Messerangriff in einem Regionalzug in Schleswig-Holstein mit zwei Toten haben Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Landes-Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Sonntag an einem ökumenischen Gedenkgottesdienst in Neumünster teilgenommen. Die evangelische und die katholische Kirche luden gemeinsam zu der Trauerveranstaltung ein, zu der sich nach Angaben des Hamburger Erzbistums rund 400 Menschen versammelten.
Regionalbahn kollidiert bei Essen mit auf Gleisen abgestellten Kühlschränken
Eine Regionalbahn ist in Essen in Nordrhein-Westfalen mit mehreren auf den Gleisen abgestellten Kühlschränken kollidiert. Nach Angaben der Bundespolizei vom Sonntag wurde der Zug lediglich leicht beschädigt, Reisende kamen nach bisherigen Informationen nicht zu Schaden. Nach der Kollision entdeckt Beamten in dem Bereich zudem noch 15 weitere Kühlschränke, die dort abgestellt worden waren.
21 Autos auf Gelände von Leasingfirma in Niedersachsen ausgebrannt
Bei einem Feuer auf dem Gelände einer Leasingautofirma im niedersächsischen Rotenburg an der Wümme sind in der Nacht zu Sonntag 21 Fahrzeuge zerstört worden. Das teilte die örtliche Feuerwehr mit. Demnach meldeten Passanten den Brand am frühen Morgen, mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Zu Schadenshöhe und Brandursache lagen zunächst noch keine Informationen vor.
Millionenschaden bei Feuer in Halle eines Busunternehmens in Oberbayern
Bei einem Feuer in einer Gewerbehalle im oberbayerischen Engelsberg sind am Samstag mehrere Busse zerstört worden und Schäden im Millionenbereich entstanden. Nach Angaben der Polizei im Rosenheim brannten die in sowie vor der Halle abgestellten Fahrzeuge eines Busunternehmens ebenso aus wie das Gebäude selbst. Die genaue Zahl der Busse war zunächst unklar. Ermittlungen zur Brandursache liefen.
Mindestens fünf Tote bei Lawinenabgängen in Österreich und der Schweiz
Bei Lawinenabgängen in Österreich und der Schweiz sind seit Freitag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Wintersportler starben in den österreichischen Bundesländern Tirol und Vorarlberg. In der Schweiz verunglückten am Samstag zwei Skifahrer im Kanton Graubünden tödlich.
Papst ruft bei Freiluft-Messe im Südsudan zu Gewaltverzicht auf
Zum Abschluss seines Besuchs im krisengebeutelten Südsudan hat Papst Franziskus bei einer Freiluftmesse zum Gewaltverzicht aufgerufen. "Lassen Sie uns die Waffen des Hasses und der Rache niederlegen", sagte Franziskus vor rund 70.000 Gläubigen in der südsudanesischen Hauptstadt Juba. Er rief dazu auf, "Antipathien und Abneigungen" zu überwinden, die "im Laufe der Zeit chronisch geworden" seien. Am Sonntagvormittag sollte der 86-jährige Pontifex seine mehrtägige Afrikareise beenden und zurück in den Vatikan reisen.
Papst fordert im Südsudan Leben in Würde für Vertriebene
Bei seinem Besuch im Südsudan hat Papst Franziskus die Führung des ostafrikanischen Landes dazu aufgefordert, die "Würde" für Millionen vertriebene Konfliktopfer wiederherzustellen. "Traurigerweise ist es in diesem von Krieg zerrissenen Land eine alltägliche und kollektive Erfahrung geworden, ein Vertriebener oder ein Flüchtling zu sein", sagte der 86-jährige Pontifex am zweiten Tag seines Aufenthalts im Südsudan in der Hauptstadt Juba vor hunderten Vertriebenen.
16-Jährige stirbt nach Hai-Attacke in Australien
Ein 16-jähriges Mädchen ist in Australien nach einer Hai-Attacke gestorben. Behördenangaben zufolge schwamm die Jugendliche im Swan River in Perth im Westen des Landes, als sie von einem Hai gebissen wurde und schwerste Verletzungen erlitt. Sie sei an Land gezogen und für tot erklärt worden, nachdem Wiederbelebungsversuche gescheitert seien, sagte Paul Robinson, Polizeiinspektor im Bezirk Fremantle.
Peruanisches Parlament verhindert Neuwahlen für die kommenden Monate
Vor dem Hintergrund der anhaltenden gewaltsamen Proteste gegen die Regierung hat das Parlament in Peru eine Entscheidung über Neuwahlen noch in diesem Jahr zunächst bis voraussichtlich August verhindert. Unter Berufung auf einen Verfahrensfehler lehnte der Verfassungsausschuss des peruanischen Parlaments es am Freitag (Ortszeit) ab, einen von Präsidentin Dina Boluarte eingebrachten Gesetzentwurf zu behandeln, mit dem die Parlamentswahl auf den Oktober 2023 vorverlegt werden sollte.
Iranischer Regisseur Jafar Panahi auf Kaution freigelassen
Der international bekannte iranische Filmregisseur Jafar Panahi ist nach sieben Monaten Haft auf Kaution freigelassen worden. Panahi sei "zwei Tage nach Beginn seines Hungerstreiks für die Freiheit" aus dem berüchtigten Teheraner Ewin-Gefängnis entlassen worden, teilte die Menschenrechtsorganisation Center for Human Rights in Iran (CHRI) mit Sitz in den USA am Freitag im Onlinedienst Twitter mit.
Großbrand in Mannheim sorgt für stundenlangen Großeinsatz
Ein Großbrand in einem Gebäude hat in Mannheim am Freitag für einen stundenlangen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei gesorgt. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte. Das Feuer war den Ermittlungen zufolge im Bereich eines unbewohnten Gewerbegebäudes ausgebrochen. Es breitete sich über mehrere Stockwerke bis zum Dachstuhl aus. Die Brandursache war zunächst unklar.
Papst Franziskus zu Fortsetzung von "Friedensreise" im Südsudan eingetroffen
Nach seinem dreitägigen Besuch in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ist Papst Franziskus am Freitag im von Bürgerkrieg und extremer Armut gebeutelten Südsudan eingetroffen. Am Flughafen der Hauptstadt Juba wurde er unter anderem von Präsident Salva Kiir begrüßt. Stunden vor der Ankunft des Kirchenoberhauptes hatten sich bereits Menschenmengen auf den Straßen von Juba versammelt. Viele trugen traditionelle Kleidung, schwenkten die Landesflagge, Begrüßungsplakate und sangen.
Eine Festnahme bei Razzia wegen Drogenherstellung in Hessen
Bei einer Razzia wegen des Verdachts der illegalen Herstellung von Drogen haben Ermittler in Hessen einen Mann festgenommen. Der 35-Jährige soll Cannabis im großen Stil angebaut haben, wie die Polizei in Kassel am Freitag mitteilte. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft. Bei der Durchsuchung wurden professionelle Cannabisplantagen und zahlreiche Waffen entdeckt.
"Einzelne Dummheit": Gericht weist Klage gegen Tennis-Star Kyrgios ab
Ein Gericht in Canberra hat die Klage wegen Körperverletzung gegen den australischen Tennisprofi Nick Kyrgios abgewiesen. Der Wimbledonfinalist bekannte sich schuldig, seine damalige Freundin Chiara Passari im Januar 2021 bei einem Streit zu Boden geschubst zu haben, und entging damit einer Verurteilung. Die Richterin sprach von einer "einzelnen Dummheit".
Bislang 40 Millionen Euro für Opfer sexuellen Missbrauchs in Kirche genehmigt
Bislang sind Betroffenen von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche mehr als 40 Millionen Euro als Anerkennungsleistung für erlittenes Leid zugesprochen worden. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 28 Millionen Euro genehmigt, wie die Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen (UKA) am Freitag bei der Vorstellung ihres Jahresberichts für 2022 in Bonn mitteilte.
Durchsuchung wegen Todesdrohung gegen Gesundheitsminister Lauterbach in Bremen
Wegen einer Todesdrohung gegen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und des Betrieb eines illegalen Radiosenders hat die Polizei in Bremen die Wohnung eines 63-Jährigen durchsucht. Wie die Beamten am Freitag in der Hansestadt mitteilten, soll der mutmaßliche Anhänger der sogenannten Querdenkerszene Lauterbach in einem sozialen Netzwerk gedroht haben, ihn "mit Blei zum Schweigen" zu bringen. Außerdem soll der Mann noch illegal mit Tabakwaren gehandelt haben.
Beschwerde gegen Hamburger Bürgerschaftswahl von 2020 scheitert
Das Hamburger Verfassungsgericht hat eine Wahlprüfungsbeschwerde gegen die Bürgerschaftswahl vom Februar 2020 zurückgewiesen. Es seien keine Wahlfehler festgestellt worden, welche die Gültigkeit der Wahl berühren könnten, erklärte das Gericht am Freitag. Vor Gericht gezogen war ein früherer Kandidat der FDP-Landesliste.
Bayerische Ermittler legen kinderpornografische Darknetplattformen still
Bayerischen Ermittlern ist ein Schlag gegen die Verbreitung von Kinderpornografie gelungen. Drei Darknetplattformen wurden stillgelegt und mehrere Betreiber festgenommen, wie das Landeskriminalamt (LKA) am Freitag in München mitteilte. Der Aktion waren mehrjährige intensive Ermittlungen vorausgegangen. Demnach waren die Beamten erstmals im November 2019 auf die drei Plattformen aufmerksam geworden.
Leichenfund in Hamburger Kanal löst rund zehn Jahren alten Kriminalfall
Rund drei Wochen nach dem Fund von Leichenteilen in einem Hamburger Kanal haben Ermittler den Fall nach eigenen Angaben geklärt und einen Verdächtigen gefasst. Wie die Polizei in der Hansestadt am Donnerstagabend mitteilte, handelt es sich um die sterblichen Überreste einer seit zehn Jahren vermissten Frau. Ein 43-Jähriger, der schon früher als Verdächtiger eingestuft worden war, kam in Untersuchungshaft.
Zehnjähriger Junge bei Zugunglück in Recklinghausen getötet
Auf einer Bahnstrecke in Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen sind am Donnerstagabend zwei Kinder von einem Zug erfasst worden. Dabei wurde nach Angaben von Polizei und Innenministerium ein zehnjähriger Junge getötet. Ein Neunjähriger habe schwerste Verletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus gebracht worden. Es gebe - entgegen ersten Berichten - keine Hinweise auf weitere betroffene Kinder.
Ein Junge bei Zugunglück in Recklinghausen getötet und ein weiterer verletzt
Auf einer Bahnstrecke in Recklinghausen sind am Donnerstagabend zwei Jungen von einem Zug erfasst worden. Einer der Jungen sei gestorben, teilte ein Sprecher des Innenministeriums von Nordrhein-Westfalen der Nachrichtenagentur AFP mit. Der andere Junge sei schwer verletzt worden.
USA lassen 16 Jahre lang in Guantanamo inhaftierten Pakistaner frei
Die USA haben einen 16 Jahre lang im Gefangenenlager Guantanamo Bay inhaftierten Pakistaner freigelassen, der mit Schilderungen von Folter durch den US-Geheimdienst CIA für Aufsehen gesorgt hatte. Majid Khan wird fortan im zentralamerikanischen Staat Belize leben, wie das US-Verteidigungsministerium am Donnerstag mitteilte.
16-Jähriger soll im sächsischen Freital 22-Jährigen erstochen haben
Fünf Tage nach dem Fund einer Männerleiche in einem Park im sächsischen Freital hat sich ein Tatverdächtiger der Polizei gestellt. Der 16-Jährige werde verdächtigt, den 22-Jährigen am späten Freitagabend mit einem Messer in den Bauch gestochen zu haben, teilten die Ermittler in Dresden am Donnerstag mit. Notwehr könne nicht ausgeschlossen werden.
Tod von Geschwistern in zugefrorenem See in Thüringen war Unglücksfall
Mehrere Tage nach dem Tod von zwei Geschwistern in einem zugefrorenen Stausee bei Westhausen in Thüringen hat die Polizei ihre Ermittlungen abgeschlossen und schließt ein Fremdverschulden endgültig aus. Es handle sich um einen tragischen Unglücksfall, wie die Ermittler am Donnerstag in Suhl erklärten. Bei den beiden Verstorbenen handelt es sich um eine 22-Jährige sowie ihren 13-jährigen Bruder.