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Mit Kindern nach Syrien gereist: Vier Jahre Haft für IS-Rückkehrerin in München
Eine IS-Rückkehrerin ist in München zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht München sprach die 37-Jährige unter anderem wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung im Ausland schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Montag mitteilte. Laut Urteilsfeststellungen war sie 2014 mit ihren drei minderjährigen Kindern nach Syrien gereist, um sich der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) anzuschließen und ihrem bereits dort lebenden Ehemann zu folgen.
Bundesverfassungsgericht verhandelt im Juli über bayerisches Polizeiaufgabengesetz
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt Anfang Juli über das bereits mehrfach geänderte und seit Jahren umstrittene bayerische Polizeiaufgabengesetz. Die mündliche Verhandlung wurde für den 7. und den 8. Juli angesetzt, wie das Gericht am Montag in Karlsruhe mitteilte. Es geht demnach um eine sogenannte abstrakte Normenkontrolle sowie eine Verfassungsbeschwerde, die sich gegen zahlreiche Einzelvorschriften des Gesetzes richten. Mit dem Urteil ist zunächst nicht zu rechnen, es folgt üblicherweise später.
UNO: Israel muss Maßnahmen zur Verhinderung eines Völkermords im Gazastreifen ergreifen
Die Vereinten Nationen haben Israel aufgerufen, Maßnahmen zur Verhinderung eines Völkermords im Gazastreifen zu ergreifen. Israels militärisches Vorgehen in dem Palästinensergebiet seit Oktober 2023 beinhalte "grobe Verstöße" gegen das Völkerrecht, erklärte das UN-Menschenrechtsbüro in einem am Montag veröffentlichten Bericht. In vielen Fällen seien "Kriegsverbrechen und andere Gräueltaten" begangen worden.
Tödliche Schüsse auf entlaufenen Tiger: Ermittlungen zu Ausbruch in Schkeuditz
Nach tödlichen Polizeischüssen auf einen Tiger im sächsischen Schkeuditz laufen die Ermittlungen zu dem Umständen des Vorfalls. Die Untersuchung solle klären, wie es zum "Ausbruch" des Tiers aus seinem Gehege gekommen sei, teilte ein Polizeisprecher am Montag in Leipzig mit. Während der Flucht des privat gehaltenen Tigers war ein 72-Jähriger schwer verletzt worden. Laut Polizei hielt er sich "berechtigt" im Gehege auf.
Vor Parkhaus in Frankfurt am Main gefundener 19-Jähriger starb wohl durch Unfall
Ein am Wochenende vor einem Parkhaus in Frankfurt am Main gefundener tödlich verletzter 19-Jähriger ist wohl durch einen Unfall ums Leben gekommen. Er sei aus großer Höhe gestürzt, teilte die Polizei in der hessischen Stadt am Montag mit. Laut Obduktionsergebnis stammten die schweren Kopfverletzungen nicht aus einer vorangegangenen Auseinandersetzung mit einem 18-Jährigen.
Mann stirbt bei Bootsunfall auf Greifswalder Bodden in Mecklenburg-Vorpommern
Bei einem Bootsunfall auf dem Greifswalder Bodden in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Mann ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am Samstagnachmittag, wie das Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern am Montag in Waldeck mitteilte. Zwei Männer im Alter von 43 und 45 Jahren kenterten mit einem Angelboot und stürzten in die Ostsee.
Baden-Württemberg: Psychiatriepatient kollabiert und stirbt bei Fixierung
In Baden-Württemberg ist ein Psychiatriepatient bei einer Fixierung kollabiert und gestorben. Der 34-Jährige, der sich bereits seit mehreren Wochen freiwillig im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden in Wiesloch befand, habe sich in der Nacht zum Montag aggressiv verhalten und nicht beruhigen lassen, teilten die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Landeskriminalamt in Stuttgart mit.
Pferd knabbert Sportwagen in Thüringen an - mehrere tausend Euro Schaden
Ein Pferd hat in Thüringen einen Sportwagen angeknabbert und damit einen Schaden von mehreren tausend Euro verursacht. Der Fahrer des Wagens war am Sonntagvormittag auf einer Bundesstraße unterwegs, als er nahe Groschwitz wegen zweier Pferde auf der Fahrbahn anhalten musste, wie die Polizei am Montag in Saalfeld mitteilte.
20.000 Euro Belohnung nach Diebstahl von Keltengoldschatz von Manching ausgelobt
Im Fall des vor mehr als drei Jahren aus einem Museum im bayerischen Manching gestohlenen historischen keltischen Goldschatzes ist eine Belohnung von 20.000 Euro für Hinweise zu dessen Verbleib ausgelobt worden. Es werde weiterhin nach den fehlenden Teilen des Schatzes gesucht, teilte das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) am Montag in München mit. Der rund 2000 Jahre alte Goldschatz war im November 2022 aus dem Kelten- und Römermuseum Manching gestohlen worden.
Frau erwürgt: Haftstrafe für 42-Jährigen wegen Tötung auf Verlangen
Weil er eine Frau auf ihren Wunsch hin getötet hat, ist ein Mann in Berlin zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Das Landgericht der Hauptstadt sprach den 42-Jährigen am Montag der Tötung auf Verlangen schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.
Imbisswagen explodiert in Nordrhein-Westfalen: Trümmer beschädigen mehrere Häuser
Die Explosion eines Imbisswagens im nordrhein-westfälischen Goch hat am Montag Schäden an mehreren Häusern verursacht. Trümmerteile flogen bis zu 30 Meter durch die Luft und landeten teils in Vorgärten und auf der Straße, wie die Polizei in Kleve und die freiwillige Feuerwehr in Goch mitteilten. Die Polizei ging von einem technischen Defekt aus. Menschen wurden nicht verletzt.
Zwölfjährigen auf Parkplatz überfahren: 18-Jähriger wegen Mordes verurteilt
Weil er einen Zwölfjährigen nach einem Streit absichtlich auf einem Parkplatz überfuhr hat, ist ein 18-Jähriger in Baden-Württemberg zu einer Jugendstrafe von sechseinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Heilbronn sprach ihn am Montag des Mordes schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.
Cold Case um 1993 getötete Sabine: Neuer Prozess gegen Tatverdächtigen
Mehr als 32 Jahre nach der Tötung eines Mädchens auf einem Reiterhof im bayerischen Wiesenfeld wird der Fall seit Montag erneut vor dem Landgericht Würzburg verhandelt. Zu Prozessbeginn wurde die Anklage verlesen, anschließend begann die Vernehmung einer Zeugin, wie eine Gerichtssprecherin in der bayerischen Stadt mitteilte. Der mittlerweile 49-jährige Angeklagte habe zum Tatvorwurf geschwiegen, erklärte die Sprecherin.
74-Jähriger tot in Magdeburger Wohnung gefunden - 26-Jähriger festgenommen
In Magdeburg ist ein 74-Jähriger offenbar Opfer eines Tötungsdelikts geworden. Der Mann wurde am Sonntag leblos in einer Wohnung gefunden, wie die Polizei am Montag in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts mitteilte. Die Auffindesituation deutete den Angaben zufolge auf einen unnatürlichen Tod hin, weitere Ermittlungen bestätigten dies.
Razzia bei Autovermietung in Hannover wegen Geldwäscheverdachts
Wegen des Verdachts der Geldwäsche haben Ermittler die Betreiber einer Autovermietung mit Hauptsitz in Hannover durchsucht. Die vier Verdächtigen zwischen 24 und 38 Jahren sollen Kriminellen hochwertige Fahrzeuge vermietet haben, wie die Staatsanwaltschaft Hannover und das Landeskriminalamt Niedersachsen am Montag gemeinsam mitteilten. Die Miete soll dabei aus illegalen Quellen gestammt haben und teils über Strohleute abgewickelt worden sein.
ADAC erwartet an langem Pfingstwochenende beträchtliche Staus
Am langen Pfingstwochenende drohen laut ADAC auf Deutschlands Fernstraßen beträchtliche Staus. Es sei "mit einer der höchsten Verkehrsbelastungen des Jahres" zu rechnen, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Wegen des Feiertags an Pfingstmontag sowie des Ferienbeginns in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt dürfte es auf vielen Autobahnen voll werden. Besonders belastet sind die Fernstraßen in Richtung Süden, in die Alpen sowie an die Nord- und Ostsee.
Brot für die Welt: Zivilgesellschaft in immer mehr Staaten eingeschränkt
Nur 3,4 Prozent der Weltbevölkerung und damit 277 Millionen Menschen leben in Ländern, in denen Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit umfassend garantiert sind. Zu diesem Ergebnis kommt der am Montag veröffentlichte neunte Atlas der Zivilgesellschaft von Brot für die Welt. Über 70 Prozent aller Menschen leben hingegen in Staaten, in denen der zivilgesellschaftliche Raum unterdrückt oder vollständig geschlossen ist. Auch in Deutschland hat sich die Lage verschlechtert.
Mutmaßlicher Millionenbetrüger an Frankfurter Flughafen festgenommen
Einen international zur Fahndung ausgeschriebenen mutmaßlichen Millionenbetrüger haben Polizisten am Flughafen in Frankfurt am Main festgenommen. Der 62-jährige Deutsche sei vor seiner Ausreise in die türkische Metropole Istanbul gefasst worden, teilte die Bundespolizei in Frankfurt am Montag mit.
Tochter brutal getötet und in Main geworfen: Vater nach 25 Jahren festgenommen
Knapp 25 Jahre nach dem Fund einer mit einem Sonnenschirmständer beschwerten Leiche einer Jugendlichen im Main in Frankfurt haben Ermittler den Fall mutmaßlich aufgeklärt. Die zunächst unbekannte Tote sei als 16-Jährige aus Offenbach identifiziert worden, teilten die Staatsanwaltschaft Frankfurt und das hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden am Montag mit. Deren heute 67-jähriger Vater sei wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft genommen worden.
Venezuela: Mutter von politischem Gefangenen nach Bestätigung von dessen Tod gestorben
In Venezuela ist wenige Tage nach Bekanntgabe des Todes des politischen Gefangenen Víctor Hugo Quero Navas auch dessen Mutter gestorben. Carmen Navas starb am Sonntag im Alter von 81 Jahren, wie Angehörige der Nachrichtenagentur AFP mitteilten. Navas hatte seit der Festnahme ihres Sohnes im Januar 2025 unermüdlich nach ihm gesucht und von den venezolanischen Behörden Antworten verlangt.
Amnesty: Zahl der weltweiten Hinrichtungen auf höchstem Stand seit mehr als 40 Jahren
Die Zahl der vollstreckten Todesurteile ist laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International so hoch wie seit mehr als 40 Jahren nicht mehr. Im vergangenen Jahr wurden weltweit insgesamt 2707 Menschen hingerichtet, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Montag. Damit wurde der höchste Stand seit 1981 erreicht. Die meisten Todesurteile wurden dem Bericht zufolge in China vollstreckt, gefolgt vom Iran, Saudi-Arabien, dem Jemen und den USA.
Autofahrer rast in Fußgänger: Acht Verletzte in Modena in Norditalien
Ein Autofahrer ist in der norditalienischen Stadt Modena in eine Gruppe von Fußgängern gerast und hat dabei acht Menschen verletzt. Vier Menschen, unter ihnen eine Deutsche und eine Polin, erlitten schwere Verletzungen, wie Bürgermeister Massimo Mezzetti am Samstag sagte. Der Autofahrer wurde von Passanten überwältigt. Er hatte in der Vergangenheit unter psychischen Problemen gelitten, von einem terroristischen Tatmotiv ging der italienische Innenminister Matteo Piantedosi am Sonntag nicht aus.
Autofahrer rast in Modena in Passanten: Acht Verletzte in Norditalien
In der norditalienischen Stadt Modena ist ein Autofahrer mit seinem Wagen in Passanten gerast und hat dabei acht Menschen verletzt. Vier Menschen, unter ihnen eine Deutsche und eine Polin, erlitten schwere Verletzungen, wie Bürgermeister Massimo Mezzetti am Samstag sagte. Einer Frau mussten beide Beine amputiert werden. Der Autofahrer wurde von Passanten überwältigt. Der Mann hatte in der Vergangenheit unter psychischen Problemen gelitten, Hinweise auf eine Radikalisierung gab es zunächst nicht.
Zwei Tote und mehrere beschädigte Gebäude bei Flugzeugabsturz in Rheinland-Pfalz
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs über der Gemeinde Limburgerhof in Rheinland-Pfalz sind am Samstag die beiden Insassen ums Leben gekommen und mehrere Gebäude durch Trümmerteile beschädigt worden. Nach Polizeiangaben berichteten Zeugen von einem Knall- oder Explosionsgeräusch vor dem Absturz. Am Sonntag waren Ermittler laut Polizei noch mit Bergung und Dokumentation der in weitem Umkreis verteilten Trümmer beschäftigt.
Katholikentag in Würzburg endet mit Appell für kirchliches Friedensengagement
Mit einem Appell für mutiges kirchliches Engagement für Frieden ist am Sonntag der 104. Katholikentag im bayerischen Würzburg beendet worden. "Eine Kirche, die hinausgeht, die Brandherde löschen will, wird vielleicht müde, vielleicht angegriffen, vielleicht missverstanden – aber sie wird leuchten", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Münsteraner Bischof Heiner Wilmer, während des Abschlussgottesdiensts.
Flugzeugabsturz in Limburgerhof: Polizei berichtet von möglichem Explosionsgeräusch
Nach dem tödlichen Absturz eines Kleinflugzeugs über der Gemeinde Limburgerhof in Rheinland-Pfalz laufen die Ermittlungen zur Ursache. Ersten Erkenntnissen zufolge soll es vor dem Unglück zu einem Knall- oder Explosionsgeräusch gekommen sein, wie die Polizei in Ludwigshafen am Samstag mitteilte. Experten von Staatsanwaltschaft, Polizei und Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung waren demnach mit der Ursachenforschung befasst.
Sicherheitskräfte in Bolivien gehen gegen Straßenblockaden vor
In Bolivien sind Sicherheitskräfte gegen Protestierer vorgegangen, die Zufahrten zur Verwaltungshauptstadt La Paz blockieren. Die Sicherheitskräfte setzten am Samstag unter anderem Tränengas ein, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Medienberichten zufolge nahmen an dem Einsatz rund 3500 Polizisten und Soldaten teil. Nach offiziellen Angaben gab es mindestens 57 Festnahmen. Viele Blockaden wurden nach dem Abzug der Sicherheitskräfte wieder aufgenommen.
Venezuela weist Ex-Minister und Maduro-Vertrauten Alex Saab erneut in die USA aus
Der ehemalige venezolanische Minister und Vertraute von Ex-Präsident Nicolás Maduro, Alex Saab, ist Behördenangaben zufolge erneut in die USA ausgewiesen worden. Saab sei am Samstag abgeschoben worden, da er "an der Begehung verschiedener Straftaten in den USA beteiligt war", erklärten die venezolanischen Behörden. Dem in Kolumbien geborenen Geschäftsmann werden Geldwäsche-Aktivitäten vorgeworfen.
Autofahrer in Norditalien rast in Menschenmenge: Acht Verletzte in Modena
In der norditalienischen Stadt Modena hat ein Autofahrer seinen Wagen am Samstag in eine Gruppe von Passanten gesteuert und acht Menschen verletzt. Es gebe vier Schwerverletzte, unter ihnen eine Deutsche sowie eine Frau, deren Beine amputiert werden mussten, sagte der Bürgermeister von Modena, Massimo Mezzetti, der Nachrichtenagentur Ansa und anderen Medien. Der Fahrer litt nach Behördenangaben in der Vergangenheit unter psychischen Problemen.
Autofahrer rast in Menschenmenge: Acht Verletzte in Modena
Ein Autofahrer hat seinen Wagen am Samstag in der norditalienischen Stadt Modena in eine Menschenmenge gesteuert und acht Menschen verletzt. Es gebe vier Schwerverletzte, unter ihnen eine Frau, deren Beine amputiert werden mussten, sagte der Bürgermeister von Modena, Massimo Mezzetti, der Nachrichtenagentur Ansa und anderen Medien. Sie war mit voller Wucht von dem Auto auf dem Bürgersteig erfasst worden.
Papst Leo XIV. reist im September zum Staatsbesuch nach Frankreich
Papst Leo XIV. reist vom 25. bis zum 28. September zu einem Staatsbesuch nach Frankreich. In Paris will das Oberhaupt der Katholiken den Sitz der UN-Organisation Unesco besichtigen, wie der Vatikan am Samstag mitteilte. Zudem plant Papst Leo demnach einen Besuch im Pilgerort Lourdes im Südwesten Frankreichs.
"WamS": Zentralrat der Juden fordert Strafrechtsverschärfung bei antisemitischen Delikten
Angesichts der hohen Zahl antisemitischer Straftaten hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, eine Verschärfung des Strafrechts gefordert. Im Falle von antisemitischen Delikten wie der Leugnung des Existenzrechts Israels halte er "eine entsprechende Verschärfung für sinnvoll", sagte Schuster der Zeitung "Welt am Sonntag".