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46 ivorische Soldaten nach Begnadigung durch Junta in Mali zurück in ihrer Heimat
Einen Tag nach ihrer Begnadigung durch die Junta in Mali sind 46 Soldatinnen und Soldaten aus der Elfenbeinküste am Wochenende in ihre Heimat zurückgekehrt. Das Flugzeug der ivorischen Luftwaffe, das sie in ihr Land zurück brachte, landete am Samstag kurz vor Mitternacht (Ortszeit) auf dem Flughafen von Abidjan, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Der ivorische Präsident Alassane Ouattara kündigte an, "wieder normale Beziehungen" zu Mali aufzunehmen.
SPD-Chef fordert Tempo bei moderner Infrastruktur und erneuerbaren Energien
Vor Beginn der SPD-Klausur hat Parteichef Lars Klingbeil die schnellere Modernisierung der Infrastruktur und den Ausbau der erneuerbaren Energien als zentrale Aufgaben genannt. Klingbeil verwies auf das Tempo beim Bau der Flüssiggas-Terminals und nannte sie vorbildhaft für eine neue "Deutschland-Geschwindigkeit". "Wir haben gesehen, dass in Niedersachsen ein LNG-Terminal mit einer neuen Deutschland-Geschwindigkeit in nur 200 Tagen fertiggestellt wird", sagte Klingbeil den RND-Zeitungen vom Sonntag.
SPD-Spitze kommt zu Jahresauftaktklausur zusammen
Die Spitze der SPD kommt am Sonntag zu einer Klausur zum Jahresauftakt zusammen (Auftaktstatement 10.45 Uhr). Das Treffen von Parteipräsidium und -vorstand steht unter der Überschrift: "Fortschritt im Wandel: Deutschland packt das. Mit sozialer Politik für Dich." Bei der zweitägigen Klausur unter Leitung der beiden Parteivorsitzenden Saskia Esken und Lars Klingbeil wollen die Sozialdemokraten über die im neuen Jahr anstehenden Themenschwerpunkte beraten.
Benins Opposition geht hoffnungsvoll in wichtige Parlamentswahl
In Benin wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Die Wahl steht im Zeichen der Rückkehr der Opposition, die bei der Abstimmung 2019 de facto ausgeschlossen worden war. Die Wahl vor vier Jahren war gekennzeichnet durch tödliche Gewaltausbrüche, eine historisch niedrige Wahlbeteiligung und eine Abschaltung des Internets.
Tausende Israelis protestieren gegen neue Regierung
Tausende Menschen haben am Samstag in Tel Aviv gegen die neue israelische Regierung protestiert. Die Demonstranten hielten Schilder mit Slogans wie "Demokratie in Gefahr" und "Gemeinsam gegen Faschismus und Apartheid" hoch, wie AFP-Korrespondenten berichteten. Einige schwenkten die israelische Flagge und Regenbogenfahnen. Auf einem großen Transparent wurde Regierungschef Benjamin Netanjahu als "Verbrechensminister" bezeichnet.
Kämpfe in der Ukraine trotz der von Moskau verkündeten Feuerpause fortgesetzt
Die von Russland verkündete Waffenruhe zum orthodoxen Weihnachtsfest hat sich als weitgehend wirkungslos erwiesen. In den umkämpften Gebieten in der Ostukraine wurde keine nennenswerte Beruhigung der Kämpfe verzeichnet. Die ostukrainische Stadt Tschassiw Jar war den gesamten Samstagvormittag heftigem Artilleriebeschuss ausgesetzt, wie AFP-Journalisten vor Ort berichteten. Bereits am Freitag hatten beide Seiten Kämpfe und Luftangriffe gemeldet.
Demonstranten in Peru protestieren mit Straßenblockaden gegen Regierung
Regierungsgegner in Peru haben mit landesweiten Straßenblockaden gegen Präsidentin Dina Boluarte protestiert. Die Behörden meldeten am Samstag Proteste in neun von 25 Regionen. Demnach wurden unter anderem Hauptverkehrsstraßen in mehreren bei Touristen beliebten Gebieten wie der am Titicacasee gelegenen Region Puno blockiert.
Kämpfe in der Ukraine gehen trotz der von Moskau verkündeten Feuerpause weiter
Ungeachtet der einseitig von Russland verkündeten Waffenruhe zum orthodoxen Weihnachtsfest sind die Kämpfe in der Ukraine weitergegangen. Die ostukrainische Stadt Tschassiw Jar war den gesamten Samstagvormittag heftigem Artilleriebeschuss ausgesetzt, wie AFP-Journalisten vor Ort berichteten. Die wenigen noch verbliebenen Bewohner zogen es deshalb vor, die Weihnachtsmesse statt in der Kirche in einem Schutzkeller zu feiern. Bereits am Freitag hatten beide Seiten Kämpfe und Luftangriffe gemeldet.
46 ivorische Soldaten nach Begnadigung aus Mali ausgeflogen
Einen Tag nach ihrer Begnadigung durch die Junta in Mali haben 46 Soldatinnen und Soldaten aus der Elfenbeinküste das westafrikanische Krisenland verlassen. Das Flugzeug mit den Soldaten an Bord sei am Samstagnachmittag in der malischen Hauptstadt Bamako gestartet, sagte ein Flughafenmitarbeiter der Nachrichtenagentur AFP. Die Angaben wurden aus Diplomatenkreisen bestätigt.
Forderungen nach Lieferung von Leopard-Panzern an die Ukraine halten an
Nach der deutschen Zusage von Marder-Schützenpanzern an die Ukraine werden weiter von verschiedenen Seiten Forderungen auch nach Leopard-Kampfpanzern laut. Deutschland müsse seine Blockadehaltung aufgeben, forderte am Wochenende der FDP-Verteidigungsexperte Marcus Faber. Auch EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola sprach sich für die Lieferung deutscher Leopard-Panzer aus. Russland wolle, dass Europa bei der Ukraine wegschaue. Dies dürfe nicht zugelassen werden.
Internationales Entsetzen nach zwei weiteren Hinrichtungen im Iran
Im Iran sind zwei weitere Todesurteile im Zusammenhang mit den seit Monaten andauernden Protesten vollstreckt worden. Mohammed Mahdi Karami und Sejed Mohammed Hosseini seien "heute Morgen gehängt" worden, berichtete der Internetdienst Misan Online der iranischen Justizbehörde am Samstag. Die EU prangerte die erneuten Hinrichtungen als "weiteres Zeichen der gewaltsamen Unterdrückung der Proteste" an. Derweil ernannte das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, einen neuen Polizeichef.
Bericht: Kampf gegen Geldwäsche läuft schleppend
Deutschlands Bemühungen im Kampf gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung laufen nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" zu großen Teilen ins Leere. Den Ermittlungsbehörden fehlten wichtige Daten aus dem Transparenzregister, in das Unternehmen ihren Eigentümer eintragen sollen. Bis Mitte 2022 hatten Gesellschaften beschränkter Haftung dafür Zeit. Doch von den fast 1,5 Millionen eintragungspflichtigen Gesellschaften hätten sich bisher nur 838.348 eingetragen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf das Bundesfinanzministerium.
McCarthy nach Wahlmarathon neuer Vorsitzender des US-Repräsentantenhauses
Der republikanische Kandidat Kevin McCarthy ist nach einem historischen viertägigen Abstimmungsmarathon und einer bis zuletzt hart geführten innerparteilichen Auseinandersetzung als neuer Vorsitzender des US-Repräsentantenhauses vereidigt worden. Bei seiner Dankesrede in der Nacht zu Samstag versprach McCarthy, er werde "Gesetze verabschieden, um die Herausforderungen des Landes zu bewältigen". US-Präsident Joe Biden mahnte im Anschluss an die Abstimmung, es sei nun an der Zeit, "verantwortungsvoll zu regieren".
Beamtenbund kritisiert "Schaufensterreden" der Politik nach Silvesterkrawallen
Der Chef des Deutschen Beamtenbunds, Ulrich Silberbach, hat die Politik massiv für ihren Umgang mit den Silvesterkrawallen kritisiert. "Die Politik muss zunächst mal mit ihren Schaufensterreden aufhören. Wir brauchen nicht noch mehr Studien und Lagebilder", sagte Silberbach der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Samstag. Das sei hilfloser Aktionismus. "Unsere Kollegen stehen da draußen im wahrsten Sinn des Wortes im Feuer."
Städtetag: Krankenhäuser brauchen noch vor geplanter Reform Finanzhilfen
Der Deutsche Städtetag hat mit Verweis auf die teils dramatische finanzielle Lage zahlreicher Krankenhäuser eine schnelle Finanzspritze noch vor der geplanten Klinikreform gefordert. "Angesichts galoppierender Kosten für Energie und Medizinprodukte brauchen wir schnell eine Zwischenlösung", sagte Städtetags-Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstagsausgaben). "Sonst gibt es viele Krankenhäuser nicht mehr, bis die Reformen wirken."
McCarthy im 15. Anlauf zum Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses gewählt
Nach einer historischen viertägigen Hängepartie ist der republikanische Kandidat Kevin McCarthy im 15. Anlauf zum Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses gewählt worden. Der 57-jährige Politiker aus dem US-Bundesstaat Kalifornien erreichte in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) die erforderliche einfache Mehrheit, nachdem die Republikaner innerparteiliche Widerstände überwinden konnten. Es war die längste Wahl zum sogenannten Speaker of the House seit 160 Jahren.
US-Republikaner McCarthy fällt erneut bei Wahl des Repräsentantenhaus-Chefs durch
Das historische Debakel für die Republikanische Partei im US-Repräsentantenhaus geht weiter: Der Republikaner Kevin McCarthy ist auch im 14. Durchgang bei der Wahl des Vorsitzenden des Repräsentantenhauses durchgefallen. Anders als zuletzt erwartet worden war, konnte McCarthy bei der Abstimmung am Freitagabend (Ortszeit) nicht die erforderliche Mehrheit hinter sich vereinen und scheiterte erneut am Widerstand aus den eigenen Reihen. Damit ist die Wahl des "Speaker of the House" eine der längsten in der Geschichte.
Biden verurteilt am Jahrestag der Kapitol-Erstürmung "politische Gewalt"
Am Jahrestag der Erstürmung des US-Kapitols in Washington hat Präsident Joe Biden "politische Gewalt" verurteilt. "Trotz unserer Meinungsverschiedenheiten müssen wir mit vereinter Stimme klar sagen (...), dass es keinen Platz in Amerika gibt für die Einschüchterung von Wählern" und "für politische Gewalt", sagte Biden am Freitag (Ortszeit). Die USA seien "ein Land der Gesetze, nicht des Chaos".
McCarthy macht Fortschritte im Kampf um Abweichler in eigener Partei
Im Kampf um den Posten des Vorsitzenden im US-Repräsentantenhaus hat der republikanische Kandidat Kevin McCarthy nach tagelangem Stillstand Fortschritte erzielt: in der zwölften Wahlrunde stimmten am Freitag erstmals 14 von 20 ultrarechten Abgeordneten seiner eigenen Partei für ihn, die ihm bisher ihre Stimme verweigert hatten.
Demokraten sehen Jahrestag von Kapitol-Erstürmung als "Weckruf" für Republikaner
Am Jahrestag der Erstürmung des US-Kapitols in Washington haben Politiker der Demokratischen Partei die gewaltsamen Vorfälle im Jahr 2021 mit den derzeitigen internen Kämpfen der Republikanischen Partei um die Wahl eines Repräsentantenhaus-Vorsitzenden in Verbindung gebracht. Dieser zweite Jahrestag solle den Republikanern als "Weckruf" dienen, Extremismus zurückzuweisen, sagte der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, am Freitag bei einer Gedenkveranstaltung.
Kiew meldet Beschuss in Ostukraine nach angekündigtem Beginn von Feuerpause
In der Ukraine hat es am Freitag trotz der einseitig von Russlands Präsident Wladimir Putin angeordneten Waffenruhe Gefechte gegeben. Das ukrainische Präsidialamt meldete, die russischen Streitkräfte hätten die ostukrainischen Städte Kramatorsk und Kurachowe angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium hingegen gab an, die Armee halte die Waffenpause ein. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP hörten aber auch in der stark umkämpften Stadt Bachmut Schüsse beider Seiten.
Lula verspricht bei erstem Kabinettstreffen "Wiederaufbau" Brasiliens nach Bolsonaro
Beim ersten Treffen seines Kabinetts hat Brasiliens neuer Präsident Luiz Inácio Lula da Silva nach holprigen ersten Tagen im Amt am Freitag den "Wiederaufbau" des Landes nach der Regierungszeit seines rechtsradikalen Vorgängers Jair Bolsonaro versprochen. "Wir stehen vor einer mühsamen, aber edlen Aufgabe", sagte der linksgerichtete Staatschef. "Wir werden dieses Land besser, gesünder und wohlhabender hinterlassen müssen (...) mit besserer Bildung und einer Rückkehr zum Anstand."
Russland kritisiert deutsche Panzer-Zusage als Schritt zur Eskalation
Russland hat der Bundesregierung eine gefährliche Eskalation des Konflikts in der Ukraine vorgeworfen: Mit der geplanten Lieferung von Schützenpanzern und einem Patriot-Luftabwehrsystem an die Ukraine sei eine "moralische Grenze" überschritten, "die die Bundesregierung nicht hätte überschreiten sollen", hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung der russischen Botschaft in Berlin. Russland betrachte die Waffenlieferungen "als einen weiteren Schritt hin zur Konflikteskalation in der Ukraine".
Regierung legt Verordnungsentwurf für leichtere Einwanderung von Fachkräften vor
Die Bundesregierung will die Einwanderung von Fach- und Arbeitskräften erleichtern und so ihre Zahl deutlich steigern. Bundesarbeits- und Bundesinnenministerium legten Regierungskreisen zufolge einen "Verordnungsentwurf zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung" vor, der dafür sorgen soll, dass bis zu 15.000 qualifizierte Beschäftigte, 30.000 Saisonarbeitskräfte und 3500 Pflegehilfskräfte jährlich nach Deutschland kommen - und zusätzlich 50.000 Arbeitskräfte aus den Westbalkanstaaten, doppelt so viele wie bisher.
Nach Zusage von Marder-Panzern Forderungen nach Leopard-Lieferungen an die Ukraine
Nach der Zusage der Bundesregierung zur Lieferung von Marder-Schützenpanzern und Patriot-Flugabwehrraketen an die Ukraine fordern Politiker von Grünen, FDP und Union weitergehende Waffenhilfen. Die Ukraine müsse mit allem unterstützt werden, "was sie auf dem Gefechtsfeld braucht", sagte der Grünen-Abgeordnete Anton Hofreiter am Freitag. Die FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann forderte, mit der Schulung ukrainischer Soldaten am Kampfpanzer Leopard 2 zu beginnen, sollte dieser "in einer zweiten Tranche geliefert werden".
20 Bewerber für Nachfolge von früherem Frankfurter Oberbürgermeister Feldmann
Insgesamt 20 Kandidaten bewerben sich um die Nachfolge des abgewählten Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann (SPD). Der Gemeindewahlausschuss ließ am Freitag 20 von 21 eingereichten Wahlvorschlägen für die Oberbürgermeisterwahl am 5. März zu. Noch nie seit der ersten Direktwahl des Stadtoberhaupts im Jahr 1995 hatte es demnach so viele Bewerber gegeben.
Söder: Scholz musste von Frankreich zu Marder-Entscheidung getragen werden
CSU-Chef Markus Söder hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nach der Entscheidung zur Lieferung von Marder-Schützenpanzern an die Ukraine vorgeworfen, mit seinen Entscheidungen Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hinterher zu laufen. "Wir müssen immer getragen werden zu Entscheidungen", sagte Söder am Freitag zu Beginn der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe im Bundestag vor Journalisten im oberbayerischen Kloster Seeon mit Blick darauf, dass Deutschland nach Frankreich eine Panzerlieferung angekündigt hatte.
Lindner fordert neuen Kurs der "Ampel" in Wirtschafts- und Finanzpolitik
FDP-Chef Christian Lindner hat von den Koalitionspartnern eine Kurskorrektur in der Wirtschafts- und Finanzpolitik gefordert. Eine Wiederwahl der Ampel-Koalition bei der nächsten Bundestagswahl werde "nur gelingen, wenn wir das Land wieder auf die wirtschaftliche Erfolgsspur zurückführen", sagte Lindner am Freitag beim FDP-Dreikönigstreffen in Stuttgart. Die Koalition müsse weniger auf Umverteilung setzen und mehr auf Wachstum. Dafür nehme die FDP auch Konflikte mit den Partnern in Kauf, sagte Lindner.
Lindner warnt vor "Abkopplung" Deutschlands vom chinesischen Markt
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner (FDP) hat davor gewarnt, die Handelsbeziehungen zu China durch politische Vorgaben zu schwächen. "Die Bedeutung des chinesischen Markts für uns ist beachtlich, und wir haben durchaus ein Interesse, diesen Markt nicht anderen zu überlassen", sagte der Bundesfinanzminister am Freitag beim Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart. Bei aller berechtigten Kritik etwa an der Menschenrechtslage warne er "vor Naivität und einem gesinnungsethischen Überschuss" im Umgang mit der Volksrepublik.
Lindner fordert von Koalitionspartnern Zäsur in Wirtschafts- und Finanzpolitik
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat für das neue Jahr von den Ampel-Koalitionspartnern eine Kurskorrektur in der Wirtschafts- und Finanzpolitik gefordert. "Wenn die Koalition eine Wiederwahl-Chance haben will, wird dies nur gelingen, wenn wir das Land wieder auf die wirtschaftliche Erfolgsspur zurückführen", sagte Lindner am Freitag beim Dreikönigstreffen seiner Partei in Stuttgart. Die Koalition müsse weniger auf Umverteilung setzen und mehr auf Wachstum - dafür nehme die FDP auch Konflikte mit den Regierungspartnern in Kauf, sagte Lindner.
Mehr Kriegsdienstverweigerer - Ministerium: Großteil Ungediente und Reservisten
Die Zahl der Kriegsdienstverweigerer hat sich im vergangenen Jahr angesichts des Ukraine-Kriegs im Vergleich zum Vorjahr fast verfünffacht. Wie die RND-Zeitungen am Freitag unter Berufung auf das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben berichteten, gingen im Jahr 2021 insgesamt 201 und im vergangenen Jahr insgesamt 951 Anträge ein. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums verwies darauf, dass die überwiegende Zahl der Verweigerer Reservisten oder Ungediente seien.
Historisches Debakel für Republikaner im US-Repräsentantenhaus
Historisches Debakel für die Republikanische Partei im US-Repräsentantenhaus: Erstmals seit mehr als 160 Jahren bekam am Donnerstag auch nach der neunten Wahl zum neuen Vorsitzenden kein Kandidat genügend Stimmen. Der republikanische Kandidat Kevin McCarthy konnte sich nicht durchsetzen, weil ultrarechte Hardliner aus den eigenen Reihen den dritten Tag in Folge gegen ihn votierten.